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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Wir haben ein Problem mit einem Kaufvertrag. Die K uferin unsere

Diese Antwort wurde bewertet:

Wir haben ein Problem mit einem Kaufvertrag. Die Käuferin unsere EBK will die Restzahlung über 2000 Euro nicht zahlen. Angeblich sind Mängel dran, die sie aber schon hat beseitigen lassen ohne sie uns zu zeigen. Sie hat außerdem ein Gutachten erstellen lassen, was besagt dass die Küche max 8000 Euro neu wert sei. Sie hat 5000 Euro gezahlt und soll noch 2000 Euro bringen. Was sollen wir machen?

Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank zunächst für Ihre Anfrage!


Nachfolgend möchte ich gerne unter Berücksichtung des von Ihnen geschilderten Sachverhalts zu Ihrer Frage wie folgt Stellung nehmen:


Der Neupreis ist grundsätzlich unerheblich. Es gilt der Preis, der mit Ihnen vereinbart war. Sind also 7.000.- € vereinbart und erst 5000.- € gezahlt worden, so haben Sie noch einen Restanspruch in Höhe von 2000.- €.

Etwas anders könnte es aussehen, falls die Küche tatsächlich mangelhaft ist. Sollte die Küche nämlich mangelhaft sein, so hätte die Käuferin grundsätzlich ein Zurückbehaltungsrecht bezüglich des noch nicht gezahlten Kaufpreises. Sie könnte also warten, dass der Mangel behoben ist, bevor sie das restliche Geld zahlen muss.

In Ihrem Fall gibt es aber eine Besonderheit. So muss der Käufer, damit er sich auf die Mängel und damit das Zurückbehaltungsrecht berufen kann, gem. § 439 BGB die so genannte Nacherfüllung andienen. Das bedeutet, dass der Käufer dem Verkäufer also Ihnen die Möglichkeit zur Nachbesserung geben muss.

In Ihrem Fall ist die Nachbesserung nicht mehr möglich, da die Käuferin, sofern denn ein Mangel vorhanden gewesen ist, diesen behoben hat und die Nacherfüllungsanspruch somit unmöglich gemacht hat i.S.v. § 275 BGB.

Rechtsfolge ist, dass die Käuferin auf Grund dieser Unmöglichkeit kein Zurückbehaltungsrecht mehr hat und Sie den restlichen Kaufpreis anfordern können. Sofern sich die Käuferin weigern sollte, können Sie einen Rechtsanwalt mit der Wahrnehmung Ihrer rechtlichen Interessen beauftragen.

Sehr gerne steht Ihnen auch meine Kanzlei insoweit zu Verfügung. Im Falle einer Beauftragung würde ich Ihnen den hier im Forum geleisteten Erstberatungsbetrag in voller Höhe anrechnen.



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann.

So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können mich natürlich gerne im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal oder über meine E-Mail-Adresse mit mir Verbindung aufnehmen.


Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag!


Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven
[email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax. 0471/57774

Kunde: hat geantwortet vor 8 Jahren.

Wie sieht es denn aus, wenn die Dame den Kaufvertrag der Küche verlangt, den wir nicht mehr haben? Wir haben im Möbelhaus bereits nachgefragt, aber auch dort sind keine Unterlagen mehr greifbar.

Grund meiner Nachfrage ist: Die Käuferin geht davon, dass wir 9.200 Euro für die Küche im Feb. 2007 gezahlt haben. Tatsächlich haben wir, aufgrund einer 50 %-Rabattaktion, nur 4.600 Euro gezahlt.

Wie können wir Sie mit der Wahrnehmung unserer Interessen beauftragen? Bitte geben Sie uns Ihre Anschtift und Telefonnummer. Wir haben ein Rechtschutzversicherung und bereits eine Schadennummer zu dem Vorgang.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachfrage und Ihr Interesse an einer weiter gehenden Beauftragung.

Sehr gerne möchte ich Ihnen in dem Fall behilflich sein.
Die Dame hat keinen Anspruch ddarauf, den Kaufvertrag zwischen Ihnen und dem Möbelhaus einzusehen.

Im Endeffekt geht sie (die Dame) das auch nicht an, da nicht das Möbelhaus ihr Vertragspartner ist, sondern Sie. Gegebenenfalls hat die Dame ein schlechtes Geschäft gemacht, das hat aber mit der Wirksamkeit des Kaufvertrages nicht zu tun. Sofern ein solcher einmal wirksam über einen bestimmten Kaufpreis abgeschlossen wurde, ist er auc hwirksam, wie in Ihrem Fall.

Ob Sie die Küche aus einer Rabattaktion haben hat die Dame ebenfalls nicht zu interessieren, genauso wenig ist zum Beispiel ein Händler verpflichtet, den Kunden seine Gewinnspanne bzw. seine Einkaufspreise zu offenbaren.

Bei Interesse an einer weiter gehenden Vertretung können Sie mich sehr gerne über meine unten angegebene E-mail-Adresse bzw. Telefonnummer kontaktieren.

Ansonsten wünsche ich Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag und alles Gute!

Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven
[email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax. 0471/57774
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