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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, Wir haben f r einen Verstorbenen

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Wir haben für einen Verstorbenen (Nov.2007) auf dessen Wunsch seine Wohnung aufgelöst und das Mietverhältnis gekündigt. In seinem Testament sind wir gebeten worden ihn zu beerdigen und die Wohnung aufzulösen.
Die Wohungsbaugesellschaft bestand auf eine 3 monatige Kündigungsfrist(29.02.2008). Da wir die Wohnung zum 20.12.2007 übergeben wollten, war kein Mitarbeiter von der GWD bereit die Wohnung persönlich zu übernehmen(nur Hausmeister). Die Schlüssel sollten wir per Einschreiben übersenden, was wir auch am 21.12.2007 getan haben. Für den Monat Dezember bezahlten wir die volle Miete und für die Monate Jan.und Febr.2008 zwei Kaltmieten. Die GWD fordert volle Betriebskosten für Jan. und Feb.2008 ohne die Gutschrift der Betriebskosten für 2007 zu berücksichtigen, die wir nicht ausbezahlt bekommen haben. Ist es richtig das wir, obwohl wir die Wohnung im Dez.2007 übergaben,die vollen Betriebskosten für Jan/Febr. 08 bezahlen müssen ? Marina Grau

Sehr geehrte Frau Grau,


vielen Dank zunächst für Ihre Anfrage!


Nachfolgend möchte ich gerne unter Berücksichtung des von Ihnen geschilderten Sachverhalts zu Ihrer Frage wie folgt Stellung nehmen:

Grundsätzlich sind Sie bis zum Ablauf der Kündigungsfrist verpflichtet, die Kaltmiete und die Betriebskostenvorauszahlungen zu leisten.

Danach ihrer Schilderung die Wohnung allerdings benutzt wurde in dem betreffenden Monaten, also insbesondere im Januar und Februar 2008, sind keine Heizkosten und sowie Warmwasserkosten angefallen, sodass mit einer Rückerstattung der Nebenkostenvorauszahlung zu rechnen ist.

Sie müssen die Nebenkosten nämlich nur in der Höhe tragen, wie diese auch tatsächlich angefallen sind.


Zudem sind Ihnen zwingend die Gutschriften aus der Vergangenheit, sofern diese Ansprüche nicht verjährt sind (eine Gutschrift unterliegt grundsätzlich der regelmäßigen Verjährungsfrist von drei Jahren) anzurechnen, sodass Sie gegebenenfalls keine weiteren Nebenkosten bezahlen müssen oder sogar noch einen Auszahlungsanspruch hätten, falls die tatsächlich angefallenen Nebenkosten geringer sind als der Wert der Gutschrift.

Ich möchte Sie abschließend noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann.


So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine
völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können mich natürlich gerne im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal oder über meine E-Mail-Adresse mit mir Verbindung aufnehmen.


Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochabend!


Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven
[email protected]
Tel. 0471/3088132


Danjel Newerla und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.