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anwaltsofort, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 135
Erfahrung:  Rentenberater
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Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin im September geschieden

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin im September geschieden worden. Die drei Kinder wohnen zur Hälfte bei mit, zur anderen Hälfte bei ihrem Vater. Ich bekomme deswegen keinen Unterhalt für die Kinder. Allerdings ergibt sich durch die Ungleichverteilung des Geldes, dass ich ungefähr 300 Euro Unterhalt bekomme. Mein Exmann hat jedoch angekündigt, dass er in Zukunft weniger arbeiten will (er fühlt sich belastet). Rechnerisch würde ich kein Geld mehr von ihm bekommen, wenn er tatsächlich weniger arbeiten würde. Das hieße für mich, dass ich die Miete für das Haus nicht mehr bezahlen könnte. Kann er einfach weniger arbeiten, um mir nichts mehr zahlen zu müssen?
Letzte Woche habe ich zum ersten Mal eine aktuelle Gehaltsabrechung von meinem Exmann erhalten. Hier habe ich festgestellt, dass er knapp 500 Euro Familienzuschlag für die Kinder erhält. Steht mir neben dem geteilten Kindergeld auch die Hälfte des Familienzuschlags zu? Freundliche Grüße, M.D.Schlaak
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  anwaltsofort hat geantwortet vor 7 Jahren.

Hallo MD Schlaak,

 

nach dem von Ihnen vorgelegten Schverhalt nehme ich an, dass Ihr Ex ein Beamter oder Angestellter des öffentlichen Dienstes ist, der für seine Kinder den Kinderzuschlag erhält.

 

Da Ihr Ex Ihnen 300 € Untzerhalt zahlt, wird es wohl so sein, dass er den Familienzuschlag allein behalten darf. Bei der Höhe der Besoldung ändert sich nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes aus dem Jahre 2005 auch die Höhe des Familienzuschlages. Wenn Ihr EX weniger arbeitet, dann kann es sein, dass der Familienzuschlag gekürzt wird.

 

Der Familienzuschlag steht ausschließlich demjenigen zu, der im öffentlichen Dienst arbeitet.

 

Ihr Ex kann sich aber so, nicht aus der unterhaltsrechtlichen Verantwortung gegenüber den Kindern stehlen.

 

Ich kann Ihnen nur raten, mit diesem Problem zu Ihrer Anwältin/ Anwalt zu gehen und dies dort zu erörtern. Wenn Sie eine Beratung nicht selbst zahlen können, so holen Sie sich bitte einen Beratungshilfeschein beim zuständigen Amtsgericht.

Wenn Sie so nicht weiterkommen und können Sie sich nochmal auch per mail an mich wenden. Ich hoffe, ich konnte Ihnen ersteinmal helfen. Meine Antwort ist eine überschlägige Einschätzung Ihres Sachverhaltes und ersetzt keine anwaltliche Beratung.

 

mfg anwaltsofort

Rechtsanwalt Peter Knöppel

Geiststraße 11

06108 Halle

 

www.anwaltsofort-halle.de

Experte:  anwaltsofort hat geantwortet vor 7 Jahren.

Noch einen Hinweis:

 

Aus dem Sachverhalt war noch zu entnehmen, dass Sie 300 € Unterhalt bekommen. Haben Sie dies so im Scheidungsverfahren vereinbart oder ist der nacheheliche Unterhalt ausgeschlossen ?



Verändert von anwaltsofort am 30.11.2009 um 16:38 Uhr EST

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