So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Danjel Newerla.
Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Danjel Newerla ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Anwalt, ich habe vor kurzem f r meine Frau

Kundenfrage

Sehr geehrter Herr Anwalt,
ich habe vor kurzem für meine Frau ein Fahrzeug bei einem Autohaus gekauft.
Laut Aussage des Verkäufers ist das Fahrzeug aus erster Hand unfallfrei mit original 73000 Km. Nachdem meine Frau das Fahrzeug wegen Schaltgetriebe ( sie fährt nur Automatik) nicht fahren konnte, habe ich dieses bei einem anderen Autohaus in Zahlung gegeben und ein Fahrzeug mit Automatik erworben.
Das Autohaus hat nun festgestellt,daß das Fahrzeug aus 5. Hand ist nicht unfallfrei und der Km Stand zweifelhaft. Der Anwalt des Autohauses schreibt ich soll den Anschuldigungen schriftlich zustimmen und das Fahrzeug zurück nehmen.Ich habe wahrheits getreu die Angaben weitergegeben die mir beim ersten Kauf genannt wurden. Wie soll ich mich verhaltenß
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank zunächst für Ihre Anfrage!



Unter Berücksichtigung Ihrer Angaben beantworte ich die von Ihnen gestellten Fragen sehr gerne zusammenfassend wie folgt:

Der Kollege, der das Autohaus vertritt hat grundsätzlich Recht, sofern die Anschuldigungen/Behauptungen stimmen. Dies müsste Ihnen aber bewiesen werden können, so dass Sie vorsichtig sein sollten, ein Anerkenntnis abzugeben.

Sie sollten daher noch mal mit dem Autohaus in Verbindung treten und sich Beweise für die Unfallhaftigkeit und die behauptete Tachomanipulation verlangen.

Sofern diese Behauptungen stimmen müssen Sie das Fahrzeug in der Tat zurücknehmen.

Für diesen Fall könnten Sie aber gegenüber dem Händler, der das Auto Ihre Frau unter falschen Voraussetzungen verkauft hat auffordern, das Fahrzeug zurückzunehmen und den Kaufpreis vollständig an Sie bzw. Ihre Frau zurückzuzahlen. Anspruchsgrundlage wäre insoweit § 123 BGB (Anfechtung wg. arglistiger Täuschung des Händlers).

Zudem hätten Sie gegen den Händler dann noch einen Schadensersatzanspruch, falls ihnen bzw. Ihrer Frau ein weitergehender Schaden entstanden ist.

Zudem wäre anzudenken, den Händler wegen Betruges gem. § 263 StGB bei der Polizei anzuzeigen.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können mich natürlich gerne im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal oder über meine E-Mail-Adresse mit mir Verbindung aufnehmen.


Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen: Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.


Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Samstagabend/Sonntagmorgen!


Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven
[email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax.0471/57774