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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren,ein Mitarbeiter von uns (besch ftig

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ein Mitarbeiter von uns (beschäftigung seit 15 Jahren) ist über mehrere Monaten Krankgeschrieben und seitdem Entgeldfortzahlung nicht mehr besteht weigert er sich den Arbeitsunfähigkeitschein abzugeben.
Als kleine Firma (5 Mitarbeitern) was sollen und können wir tun?

Viel Dank

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank zunächst für Ihre Anfrage!


Unter Berücksichtigung Ihrer Angaben beantworte ich die von Ihnen gestellte Frage sehr gerne zusammenfassend wie folgt:

 

 

Der Arbeitnehmer ist grundsätzlich verpflichtet spätestens am dritten Tage nach der Krankmeldung beim Arbeitgeber einen entsprechenden Nachweis vorzulegen („gelber Schein").

 

 

Sofern der Arbeitnehmer dies nicht tut, verstößt er gegen eine Pflichten aus dem Arbeitsvetrag. Beim einmaligen Verstoß sollte daher eine Abmahnung ausgesprochen werden unter Hinweis auf den Verstoß und mit Androhung, dass bei erneutem Zuwiderhandeln eine außerordentliche Kündigung ausgesprochen wird.

 

 

Verstößt der Arbeitnehmer erneut gegen diese Auflage und ist eine Abmahnung nachweisbar vom Arbeitgeber gegenüber dem Arbeitnehmer ausgesprochen worden, so kann dem Arbeitnehmer schließlich gem. § 626 BGB außerordentlich gekündigt werden.

 

 

Unabhängig hiervon sollte meines Erachtens zuvor das Gespräch gesucht werden und geklärt werden, weshalb der Arbeitnehmer sich so verhält.

 




Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können mich natürlich gerne im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal oder über meine E-Mail-Adresse mit mir Verbindung aufnehmen.


Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen: Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.


Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag!


Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven [email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax.0471/57774

Danjel Newerla und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.