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Advokaturbüro
Advokaturbüro, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Schweizer Recht
Zufriedene Kunden: 3825
Erfahrung:  Gebiete des Schweizer Zivilrechts, v.a. allgemeines und besonderes Vertragsrecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht, SchKG
54307587
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Advokaturbüro ist jetzt online.

Hallo,meine Frau und ich wollen uns schnellstmöglich scheiden

Kundenfrage

Hallo,
meine Frau und ich wollen uns schnellstmöglich scheiden lassen und haben Fragen zur regelung des Unterhalts und des Versorgungsausgleichs Säule 3a. Muss hier ein Betrag angegeben werden? Wir haben keine Kinder und keine Unterhaltsansprüche.
mit freundlichen Grüssen
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Schweizer Recht
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.

Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.

Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über

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Deutschland: 0800(###) ###-####/span>

Österreich: 0800 802136

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Vielen Dank für Ihre Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)

Aufgrund Ihrer Angaben kann ich Ihre Frage mit folgender Rechtsauskunft beantworten:

Der Vorsorgeausgleich (zweite und dritte Säule) ist grundsätzlich zwingend und gesetzlich vorgeschrieben.

Die Beiträge, die während der Dauer der Ehe in die 2. und 3. Säule eingezahlt wurden, sind bei der Scheidung grundsätzlich zu teilen und auf ein Freizügigkeitskonto des jeweils anderen Ehegatten zu übertragen (vgl. Art. 122 ff. ZGB und FZG).

Sie müssen im gemeinsame Scheidungsbegehren bzw. in der Scheidungsvereinbarung nicht nur die jeweiligen Beträge, die an die Vorsorgeeinrichtung bzw. auf das Konto des jeweils anderen Ehegatten zu übertragen sind, angeben, sondern auch die entsprechenden Belege einreichen.

Sie sollten in der Scheidungsvereinbarung angeben, dass Sie einvernehmlich und gegenseitig auf die Zahlung von nachehelichem Unterhalt verzichten. Das Gericht wird ein solcher Verzicht (im Gegensatz zum Verzicht auf Kindesunterhalt) in aller Regel akzeptieren und genehmigen, sofern ein Ehegatte dadurch nicht offensichtlich übervorteilt wird.

Falls Sie die nötigen Angaben nicht machen, wird das Gericht dies mit Ihnen gemeinsam im Rahmen der Anhörung tun. Dies ist allerdings nur möglich, wenn Sie bei allen betroffenen Einrichtungen die nötigen Belege beschaffen. Das Gericht teilt Ihnen mit, welche Unterlagen Sie allenfalls vor der Anhörung noch einreichen müssen.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu bewerten indem Sie unter meiner Antwort auf einen der Smileys „toller Service“, „informativ und hilfreich“ oder „Frage beantwortet“ klicken. Wenn Sie mit der Behandlung Ihrer Frage besonders zufrieden waren, können Sie meine Antwort sogar mit einem Bonus belohnen.

Mit freundlichen Grüssen

lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
- Rechtsanwalt und Mediator -