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Advokaturbüro
Advokaturbüro, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Schweizer Recht
Zufriedene Kunden: 3825
Erfahrung:  Gebiete des Schweizer Zivilrechts, v.a. allgemeines und besonderes Vertragsrecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht, SchKG
54307587
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Advokaturbüro ist jetzt online.

Vor dem Ableben

Kundenfrage

Vor dem Ableben meiner Gattin haben wir mit unseren beiden Töchtern einen Erbverzichts- vertrag abgeschlossen. Es dreht sich um 2 Parzellen in Neunkirch/SH, die uns die Eltern meiner Gattin Mitte der 70-erjahre überschrieben haben. Nun wird diese Land mit Einver- ständnis der Töchter zu einem Preis von 365 000.-- sFr. verkauft. Nach Abzug der Grundstückgewinn- und Handänderungssteuer, will ich den beiden Töchtern ihren Anteil des Muttergutes auszahlen. Wie lautet die Aufteilung Vater/Kinder? Besten Dank für Ihre Stellungnahme. Mit freundlichen Grüßen ***

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Schweizer Recht
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

aufgrund einer routinemäßigen Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.

Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.

Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über

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Vielen Dank für Ihre Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)

Aufgrund Ihrer Angaben kann ich Ihre Frage mit folgender Rechtsauskunft beantworten:

Ihre Frage lässt sich so leider nicht präzise Beantworten. Beim Ableben Ihrer Ehefrau hätten Ihre beiden Töchter (ohne Erbverzichtsvertrag) einen Erbanspruch von je 1/4 des Nachlasses Ihrer Frau gehabt.

Nicht möglich ist nun aber hier, zu bestimmen, wie hoch der Nachlass Ihrer Frau war. In diesem Zusammenhang ist auch der Ehegüterstand entscheiden. Falls Sie und Ihre Frau unter dem Güterstand der Errungenschaftsbeteiligung standen, bestünde der Nachlass vereinfacht gesagt aus dem Eigengut Ihrer Frau und der Hälfte des Vorschlags. Mit anderen Worten hätte vor Bestimmung des Nachlasses zuerst die güterrechtliche Auseinandersetzung zwischen Ihnen und Ihrer Frau durchgeführt werden müssen (wie bei einer Scheidung).

Davon ausgehend, dass es sich bei den überschriebenen Parzellen um den Hauptteil des vorhandenen Vermögens bzw. um den Hauptanteil des Eigenguts Ihrer Frau handelte, könnte man mutmassen, dass auch die beiden Parzellen im wesentlichen den Nachlass bilden.

Zusammenfassend lässt sich also festhalten, dass der Nachlass Ihrer Frau genau ermittelt werden müsste. Der Erbanspruch der beiden Kinder hätte aber (ohne Erbverzichtsvertrag) je 1/4 betragen, weshalb auch vom Verkaufserlös (nach Abzug von Steuern und Gebühren) je 1/4 Ihren Kindern zusteht (vgl. Art. 462 Ziff. 1 i.V.m. Art. 457 Abs. 2 ZGB).

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu bewerten indem Sie unter meiner Antwort auf einen der Smileys „toller Service“, „informativ und hilfreich“ oder „Frage beantwortet“ klicken. Wenn Sie mit der Behandlung Ihrer Frage besonders zufrieden waren, können Sie meine Antwort sogar mit einem Bonus belohnen.

Mit freundlichen Grüssen

lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
- Rechtsanwalt und Mediator -
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Herr Aschwanden, was lange währt wird ewig gut. Wenn es auch lange dauerte bis ich eine Antwort erhielt, so bin ich mit dem Resultat zu frieden. Was mich störte, war, dass die von mir akzeptierte Entschädigung von CHF 68.-- auf CHF 86.-- "aufgerundet". Nun gut bezahlt ist bezahlt, wegen diesen CHF 18.-- Mehrkosten verhungere ich nicht. Trotz dem ein Dankeschön.


mit freundlichen Grüssen


 


rRudolf Oess


 

Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)

Ich danke für Ihre Rückmeldung. Leider habe ich als Experte für Schweizer Recht auf die Abbuchung von Ihrer Kreditkarte keinen Einfluss. Ich bin in diesem Sinne nur ein Unterbeauftragter von JustAnswer.

Ich bin von JustAnswer für meine Dienstleistung auch noch nicht bezahlt worden. Dies passiert nur und erst dann, wenn Sie meine Antwort bewerten, indem Sie unter meiner Antwort auf einen der Smileys „toller Service“, „informativ und hilfreich“ oder „Frage beantwortet“ klicken.

Dass die Betreiberin von JustAnswer mehr als ursprünglich vereinbart abbucht, finde ich auch nicht korrekt, zumal Ihnen mitgeteilt wurde, dass "hre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft" wurde.

Ich empfehle Ihnen daher, sich mit Ihrer berechtigten Beschwerde direkt an die Betreberin von JustAnswer unter [email protected] zu wenden.

Mit freundlichen Grüssen


lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
- Rechtsanwalt und Mediator -