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Advokaturbüro
Advokaturbüro, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Schweizer Recht
Zufriedene Kunden: 3825
Erfahrung:  Gebiete des Schweizer Zivilrechts, v.a. allgemeines und besonderes Vertragsrecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht, SchKG
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Schimmel, was tun

Kundenfrage

Schimmel, was tun


 


Zum dritten Male haben wir bereits Schimmel in unserer Wohnung. Angefangen hat es im Kinderzimmer, da hatten wir 2 Vorfälle. Nun ist es bei uns der Fall im Elternschlafzimmer an einer Stelle die schon mit Schimmelfester Farbe überstrichen wurde. Vo ca 2 Monaten kam man es sich anschauen, dann dauerte es 3 Wochen bis jemand kam, nur ist es wieder gute 3-4 Wochen her ohne das etwas passiert ist. Auch mit telefonischen Bitten und Email verkehr.


 

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Schweizer Recht
Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)

Aufgrund Ihrer Angaben kann ich Ihre Frage mit folgender Rechtsauskunft beantworten:

Schimmel in der Mietwohnung kann auf die verschiedensten Ursachen zurückzuführen sein:

In zahlreichen Fällen führt die Bauweise (Kältebrücken, Baumaterial, Isolation etc.) zu Schimmelbefall. In diesem Fall muss der Vermieter den Schimmel auf eigene Kosten beseitigen.

Häufig tragen aber auch Mieter durch Ihre Verhalten zumindest begünstigend zur Schimmelbildung bei, namentlich durch mangelhaftes Durchlüften der Wohnung oder durch Aufstellen von Möbeln zu nahe an schlecht isolierten Aussenwänden.
Nur wenn der Mieter eine hohe Feuchtigkeit in der Wohnung verursacht (z.B. Wäsche aufhängen, übermässiges Duschen etc.) und zu wenig lüftet, muss der Mieter für die Beseitigungskosten aufkommen.

Schimmelbefall in der Wohnung stellt grundsätzlich einen Mangel am Mietobjekt dar. Der Vermieter muss den Mangel innert angemessener Frist auf eigene Kosten beseitigen, sofern die Schimmelbildung nicht vom Mieter allein verschuldet ist.

Ich empfehle Ihnen daher, den Vermieter schriftlich per Einschreiben aufzufordern, den Schimmel nunmehr umgehend (innert 14 Tagen) und engültig zu beseitigen Sie sich ansonsten gewzungen sähen, den Mietzins bei der Mietschlichtungsstelle zu hinterlegen.

Je nach Ausmass des Schimmelbefalls kann eine Mietzinsreduktion von 10-20% des Nettomietzinses gerechtfertigt sein. Aber Achtung: Auf keinen Fall dürfen Sie den Mietzins eigenmächtig kürzen, sonst riskieren Sie eine Kündigung.
Stattdessen sollten Sie den Vermieter schriftlich per Einschreiben ein letztes mal auffordern, den Mangel (Schimmel) zu beseitigen. Nur wenn der Mangel nicht beseitigt wird, können Sie den Mietzins bei der Schlichtungsstelle für Miete und Pacht hinterlegen (Mietzins gilt dann als bezahlt). Im Mietschlichtungsverfahren können Sie dann die Beseitigung des Mangels und eine angemessene Mietzinskürzung verlangen.

Sie können die Mietzinskürzung auch verlangen, wenn Sie den Mietzins nicht hinterlegen. In diesem Fall sollten Sie dem Vermieter vorschlagen, für die Dauer des Schimmelbefalls bis zur Beseitigung den Mietzins herabzusetzen. Sollte der Vermieter nicht zustimmen, bleibt Ihnen nur das Schlichtungsgesuch an die Mietschlichtungsstelle.



Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu bewerten indem Sie unter meiner Antwort auf einen der Smileys „toller Service“, „informativ und hilfreich“ oder „Frage beantwortet“ klicken. Wenn Sie mit der Behandlung Ihrer Frage besonders zufrieden waren, können Sie meine Antwort sogar mit einem Bonus belohnen.

Mit freundlichen Grüssen

lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
- Rechtsanwalt und Mediator -

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