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Advokaturbüro
Advokaturbüro, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Schweizer Recht
Zufriedene Kunden: 3825
Erfahrung:  Gebiete des Schweizer Zivilrechts, v.a. allgemeines und besonderes Vertragsrecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht, SchKG
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Vor 4 Jahren ist meine tante gestorben. Mein onkel hat mich

Kundenfrage

Vor 4 Jahren ist meine tante gestorben. Mein onkel hat mich beim ableben als er bin des houses eingesezt. Jetzt hat er eine neue Partnerin die lebt seit 2 Jahren bei ihm I'm Haus gratis. Er ist 86 und seit ca. 3 Monaten geht es ihm nicht mehr so gut. Sie will jetzt das er ihr das Haus vererbt sonst gehe sie wieder zu ihrer Tochter. Oder das ich jeden Monat 500 dollar zahle. Ich weiss nicht was das Haus wert hat aber sicher nicht mehr als 30000.00 dollar. Was soll ich machen zustimmen -
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Schweizer Recht
Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)

Aufgrund Ihrer Angaben kann ich Ihre Frage mit folgender Rechtsauskunft beantworten:

Zu Lebzeiten kann Ihr Onkel mit seinem Vermögen, also auch mit seinem Haus, machen, was er will. Sie als Nichte sind nicht pflichtteilsgeschützt. Er kann auch sein Testament jederzeit widerrufen oder abändern.

Nur weil er Sie in einem früheren Testament als Erbin des Hauses eingesetzt hat, muss dies nicht bedeuten, dass er das auch noch bei seinem Tod will.

Wenn er das Haus seiner Partnerin überschreiben oder vererben will, kann er dies ohne weiteres machen, sofern er noch handlungsfähig ist. Er kann das Haus auch seiner Partnerin vererben.

Dafür, dass Sie jeden Monat CHF 500.- zahlen sollen, gibt es keinen Grund, da Sie das Haus weder bewohnen, noch Ihrem Onkel sonst irgendetwas bezahlen.

Ich vermute, dass die Partnerin Ihren Onkel pflegt und Sie dafür entschädigt werden will. Doch Sie sind nach Schweizer Recht nicht unterstützungspflichtig. Ausserdem können Sie nicht verhindern, dass Ihr Onkel das Haus doch seiner Partnerin überschreibt.

Insofern rate ich Ihnen von der Zahlung eines "Pflegegeldes" von CHF 500.- pro Monat an die Tante eher ab. Natürlich steht dies Ihnen frei, insbesondere könnte es aus moralischen Überlegungen geboten sein. Aus wirtschaftlicher oder juristischer Sicht macht dies aber keinen Sinn.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu bewerten indem Sie unter meiner Antwort auf einen der Smileys „toller Service“, „informativ und hilfreich“ oder „Frage beantwortet“ klicken. Wenn Sie mit der Behandlung Ihrer Frage besonders zufrieden waren, können Sie meine Antwort sogar mit einem Bonus belohnen.

Mit freundlichen Grüssen

lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
- Rechtsanwalt und Mediator -