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Advokaturbüro
Advokaturbüro, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Schweizer Recht
Zufriedene Kunden: 3825
Erfahrung:  Gebiete des Schweizer Zivilrechts, v.a. allgemeines und besonderes Vertragsrecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht, SchKG
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hallo,seit 2 jahren wohnt meine tochter nicht mehr bei mir.

Kundenfrage

hallo,seit 2 jahren wohnt meine tochter nicht mehr bei mir. die mutter ist einfach mit ihr in eine andere statt gezogen, was für mich ein schwerer schlag war da ich mir meine tochter gewünscht habe und sie liebe, ich habe ein spezielles besuchsrecht gefordert und bekommen seit 2011. meine tochter ist jeden dienstag jeden freitag bis und mit samstagabens bei mir, also 3 tage in der woche, ich hole sie jedes mal selber bei der mutter ab die 12km von mir entfernt wohnt. da ich becker bin und in der nacht arbeite ist es möglich mein besuchsrecht zu führen.meine frage :es ist doch unmöglich das ich von 5150 chf.- netto 905.20 chf bezahlen muss jeden monat. ich habe einen antrag gestellt mir die fahrkosten 50km in der woche, (200km im monat) zu verrechnen und ich betreue sie 35h pro woche das mich auch geld kostet und habe die vormundschaftsbehörde gebeten mir die unterhaltskosten fur mein sorgen der tochter zu senken. sie wiesen dies jedoch ab!!! was ich nicht verstehen kann, können sie mir eine antwort darauf geben? vielen dank XXXXX XXXXX ergänzung: die mutter meiner tochter arbeitet 60%ca. 2500.-lohn, bezieht 250.- kindergeld, 750.- weisenrente( da mutter verstorben) und 905.- unterhaltskosten von mir.

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Schweizer Recht
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

aufgrund einer routinemäßigen Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.

Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.

Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über

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Vielen Dank für Ihre Geduld.

Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)

Aufgrund Ihrer Angaben kann ich Ihre Frage mit folgender Rechtsauskunft beantworten:

Den Unterhaltsbeitrag den Sie für Ihre Tochter bezahlen, bewegt sich absolut im Bereich dessen, was in der von Ihnen beschriebenen Situation üblich ist.

Bei einem Kind gilt für als Faustregel zur Berechnung des Kindesunterhalts, dass der nicht obhutsberechtigte Elternteil 17% seines Nettoeinkommens (inkl. 13. Monatslohn) für das Kind aufwenden muss.

Je nach dem, ob Sie bei Ihren Angaben den 13. Monatslohn schon berücksichtigt haben oder nicht, bewegt sich also der zu zahlende, monatliche Unterhaltsbeitrag für Ihre Tochter zwischen CHF 875.00 und CHF 950.00.

Da Sie Ihre Tochter rund 35 Stunden pro Woche betreuen, ist zwar überdurchschnittlich für einen nicht sorgeberechtigten Vater und rechtfertigt deshalb eine geringfügige Herabsetzung. Insgesamt ist aber der Unterhaltsbeitrag wohl nach wie vor nicht zu hoch, da die meisten Fixkosten für Ihre Tochter wie namentlich Krankenkasse, Arztkosten, ÖV, Wohn- und Lebenshaltungskosten, Kleidung etc. im Wesentlich von der Mutter bezahlt werden.

Die Kosten die im Zusammenhang mit der Ausübung des Besuchsrechts entstehen, sind zudem immer vom Besuchsberechtigten zu tragen. Dazu gehören auch die Fahrten, um die Tochter abzuholen und wieder nach Hause zu bringen. Mit anderen Worten ist die Ausübung des Besuchsrecht eine Holschuld.

Eine Anpassung des Unterhaltsbeitrages ist allerdings auch in Bezug auf den Kindesunterhalt möglich, wenn sich Ihre Verhältnisse oder die Verhältnisse Ihrer Tochter wesentlich verändern. Dies ist nach der Rechtsprechung dann der Fall, wenn sich Ihr Einkommen um 10-20% verändert, oder der Bedarf Ihrer Tochter wesentlich erhöht oder reduziert.

Da dies aufgrund des Umzugs Ihrer Tochter in eine andere Stadt aber nicht der Fall ist und ihr Bedarf mit zunehmenden Alter auch eher steigt als abnimmt, dürfte die Entscheidung der Vormundschaftsbehörde korrekt sein, eine Anpassung des Kindesunterhalts nicht zu genehmigen.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu bewerten indem Sie unter meiner Antwort auf einen der Smileys „toller Service“, „informativ und hilfreich“ oder „Frage beantwortet“ klicken. Wenn Sie mit der Behandlung Ihrer Frage besonders zufrieden waren, können Sie meine Antwort sogar mit einem Bonus belohnen.

Mit freundlichen Grüssen

lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
- Rechtsanwalt und Mediator -
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.


zum thema fahrkosten und abholung habe ich aber bei vaterrechte.ch etwas anderes gelesen. bei abschintt (wegzug der mutter und die dadurch resultierenden mehrkosten für fahrten) da steht: für die mit der ausübung des besuchsrechts verbundenen kosten und unterhalt während des besuchsaufenthalts hat der berechtigte zusätzlich zu seinen unterhaltsbeiträgen aufzukommen. allfällige mehrkosten durch spätere verlegung des wohnsitzes der obhut sind von diesem zu tragen, da dem berechtigtem nicht zuzumuten ist, die aus einer sicht zufälligen kosten der veränderung aufzubringen.

Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)

Aufgrund Ihrer Angaben kann ich Ihre Frage mit folgender Rechtsauskunft beantworten:

Der von Ihnen zitierte Auszug von vaterrechte.ch entspricht durchaus einer Meinung, die von einigen Juristen (übrigens auch von mir) vertreten wird. Auch einige erstinstanzliche Gerichte haben diesbezüglich schon Entscheidungen gefällt, wobei sich diese allerdings widersprechen. Das Bundesgericht hat sich bisher zu dieser Frage nicht geäussert.

Die herrschende Lehre sieht dies jedoch leider anders und hält daran fest, dass durch den Umzug bedingte Mehrkosten nur soweit bei der Unterhaltsbemessung zu berücksichtigen sind, als dass dadurch eine wesentliche Veränderung beim Bedarf des Unterhaltspflichtigen eintritt. Dies ist wie oben ausgeführt nur dann der Fall, wenn sich im Verhältnis zur letzten Unterhaltsberechnung der Bedarf oder das Einkommen um mindestens 10% verändert.
Aus meiner Sicht ist auch damit zu rechnen, dass das Bundesgericht so entscheiden würde, zumal die Rechtsprechung der Richter in Lausanne leider oftmals zu Ungunsten der Väter ausfällt. So hat das Bundesgericht in einem ähnlichen Entscheid bestätigt, dass es der sorgeberechtigten Mutter erlaubt ist, gegen den Willen des Vaters ins Ausland zu ziehen, auch wenn Sie dadurch das Besuchrecht des Vaters faktisch vereitelt (Aufenthaltsbestimmungsrecht). In diesem Entscheid hat das Bundesgericht zudem auch die Unterhaltspflicht des Vaters bestätigt und nicht etwa den Unterhalt herabgesetzt, weil der Vater zur Ausübung seines Besuchsrechts jeweil nach Südamerika hat fliegen müssen.
Freilich wird diese Rechtsprechung des Bundesgerichts scharf kritisiert.

Insofern muss ich leider an meiner ersten Antwort festhalten. Die Auskunft auf vaterrechte.ch ist nicht falsch, aber leider nur eine Meinung, die bisher von den Gerichten so nicht bestätigt wurde.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu bewerten indem Sie unter meiner Antwort auf einen der Smileys „toller Service“, „informativ und hilfreich“ oder „Frage beantwortet“ klicken. Wenn Sie mit der Behandlung Ihrer Frage besonders zufrieden waren, können Sie meine Antwort sogar mit einem Bonus belohnen.

Mit freundlichen Grüssen

lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
- Rechtsanwalt und Mediator -

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