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Advokaturbüro
Advokaturbüro, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Schweizer Recht
Zufriedene Kunden: 3823
Erfahrung:  Gebiete des Schweizer Zivilrechts, v.a. allgemeines und besonderes Vertragsrecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht, SchKG
54307587
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Vor 7 Jahren kaufte ich ein renovierungsbedürftiges Haus welche

Kundenfrage

Vor 7 Jahren kaufte ich ein renovierungsbedürftiges Haus welche ich selbst bewohne und renoviere (keinerlei bausubstanzliche Änderungen vornehme sondern nur vorhandene Substanz repariere/saniere).

Bei der periodischen Elektro-Kontrolle teilte man mir mit das die Leitung alt aber in Ordnung ist. Auch meine persönlich begonnenen Arbeiten nicht zu beanstanden sind.
In dem schriftlichen Bericht steht das in Verlauf der Renovierungsarbeiten eine "FI- Schaltung" einzubauen ist und ein Bau-Provisorium zu erstellen ist.

Meine Stromrechnung wurde normalerweise in Hoch-, und Nieder-Tarif eingeteilt und belief sich halbjährlich auf ca. 900.- CHF.
Nach 6 Jahren verfügte das Starkstrom-Inspektorat dass ich ein Bau-Provisorium einzubauen habe, obwohl ich lediglich renoviere und auch keinen Starkstrom Anschluss dafür benötige.
Daraufhin beauftragte ich einen Elektriker dieses Provisorium einzubauen und die notwendigen Messungen durchzuführen. Der Elektriker beanstandete an meinen Leitungen nichts und wir kamen überein dass er auch die Anschlüsse an den Hausanschluss (Ab Sicherung) übernimmt.

Von meinen Stromversorger erhielt ich einige Monate später eine Energierechnung die um über 3000.- CHF halbjährlich höher war als normal. Es wurden ohne Vorankündigung sämtliche Hoch-, und Nieder Tarife gestrichen und als Baustrom abgerechnet.
Auf meine Beschwerde wurde mit Allgemein Plätze wie Tarif Verordnung reagiert meine nochmaliger Nachfrage (Eingeschrieben) nach Rechtmässigkeit von 29.Nov.2012 wurde nicht beantwortet sondern die nächste Rechnung kommentarlos geschickt.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Schweizer Recht
Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)

Ihre Frage, die sich wohl auf die Rechtmässigkeit der (viel) höheren Energierechnung bezieht, kann so hier nicht beantwortet werden.

Die Berechnungsgrundlagen für den Energiebezug richten sich nach den für den jeweiligen Stromversorger geltenden Tarifen, namentlich die kommunalen oder kantonalen Verordnungen, sowie die Tarifordnung des konkreten Anbieters.

Erfahrungsgemäss sehr die meisten Stromversorger in Ihren Tarifen keine Unterscheidung nach Nieder- und Hochtarifen mehr vor, wenn Baustrom bzw. ein sog. provisorischen Anschluss für Baustrom beansprucht wird. Eine Ankündigung ist in diesen Fällen nicht erforderlich, da diese Tarifordnungen öffentlich zugänglich sind.

Um Ihre Frage konkret beantworten und die Rechnung auf Ihre Rechtmässigkeit überprüfen zu können, müsste also zum einen der konkrete Stromanbieter, aber auch die für Ihren Haushalt geltenden Reglemente und Verordnungen vorliegen.

Mit freundlichen Grüssen

lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
- Rechtsanwalt und Mediator -

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