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Advokaturbüro
Advokaturbüro, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Schweizer Recht
Zufriedene Kunden: 3825
Erfahrung:  Gebiete des Schweizer Zivilrechts, v.a. allgemeines und besonderes Vertragsrecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht, SchKG
54307587
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Advokaturbüro ist jetzt online.

Hoi,ich bin Ausländer,habe bei einer älteren Dame gewohnt.

Kundenfrage

Hoi,ich bin Ausländer,habe bei einer älteren Dame gewohnt. Hatten ein sehr gutes Verhältnis.DXXXXX XXXXXeh ich mir von ihr 5000.00 Chfr. die ich ihr zurück zahlen konnte wie es eben ging,war keine bestimmte Summe zu einem bestimmten Termin. Es kam der Tag an dem diese Frau starb, sie konnte oder Sie hatte auch nicht mehr auf geschrieben das alles erledigt sei,Sie war auch schon zeitweise Demenz. Am Tag als sie starb kam eine Freundin vorbei und nahm ihre Handtasche ansich in der befanden sich auch noch 450.00 Chfr. die ich ihr am vorabend vorbei gebracht habe. In der Handtasche war auch noch ei Zettel wo darauf stand das ich ihr 1200.00Chfr. gegeben habe, aber das war nur ein zettel wo die anderen zettel oder Schriftstücke hin gekommen sind weiß ich nicht.Die besagte Freundin gab den Zettel der Gemeinde ab und die fordern jetzt von mir die restlichen 3800.00Chfr. Ich habe aber alles bezahlt,was mache ich wenn die angebliche Freundin die anderen Schriftstücke vernichtete hat.

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Schweizer Recht
Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)

Aufgrund Ihrer Angaben kann ich Ihre Frage mit folgender Rechtsauskunft beantworten:

Aus rechtlicher Sich ist es in Ihrem Fall so, dass

1. die Erben der verstorbenen Frau beweisen müssen, dass Sie das geliehene Geld von der älteren Dame jemals erhalten haben bzw. dass Sie ihr das Geld zurückzahlen mussten. Mit anderen Worten müssen die Erben also beweisen, dass zwischen Ihnen und der Frau ein Darlehensvertrag bestand und der Darlehensvertrag von der Frau an Sie ausbezahlt wurde.

2. Umgekehrt müssen Sie beweisen, dass Sie das Darlehen teilweise oder vollständig zurückgezahlt haben.

Gelingt Ihnen der Beweis nicht, dass Sie das gesamte Darlehen zurückgezahlt haben, kann es dazu kommen, dass Sie den Betrag nochmals zurückzahlen müssen bzw. zur Rückzahlung verurteilt werden, wenn die Erben gegen Sie auf Rückzahlung klagen.

Da die Frau gestorben ist und sonst keine Zeugen oder schriftlichen Urkunden vorhanden sind, mit denen Sie die Rückzahlung beweisen könnten, sieht es für Sie eher schlecht aus. So ist für mich auch nicht nachvollziehbar, warum die Frau in Ihrer Handtasche einen Zettel hatte, der bestätigt, dass Sie ihr CHF 1'200.00 zurückgezahlt hatten, Ihnen aber nie eine Quittung über die Rückzahlung ausgestellt wurde.

Falls tatsächlich noch Schriftstücke vorhanden sind, die belegen, dass Sie den gesamten Betrag zurückbezahlt haben, können Sie von den Erben der Frau die Herausgabe dieser Urkunden verlangen.
Die Vernichtung oder Nichtherausgabe dieser Schriftstücke wäre strafbar (Unterdrücken von Urkunden).

Vor diesem Hintergrund kann ich Ihnen nur empfehlen, den Erben und ggf. dieser Freundin zu schreiben und sie aufzufordern, Ihnen diese Belege auszuhändigen, falls Sie nicht anderes beweisen können, dass der Betrag vollständig zurückgezahlt wurde.

Ausserdem sollten Sie sofort bestreiten, dass der geforderte Betrag (noch) geschuldet sei, da der Betrag, der habe zurückgezahlt werden müssen, auch zurückgezahlt wurde.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu bewerten indem Sie unter meiner Antwort auf einen der Smileys „toller Service“, „informativ und hilfreich“ oder „Frage beantwortet“ klicken. Wenn Sie mit der Behandlung Ihrer Frage besonders zufrieden waren, können Sie meine Antwort sogar mit einem Bonus belohnen.

Mit freundlichen Grüssen

lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
- Rechtsanwalt und Mediator -
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Hoi, es gibt ja keine Erben. Die Freundin hat den Zettel ja nur der Gemeinde abgegeben !!!


MfG

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Hoi, es gibt keine Erben. Diese Frau will mir nur eins Auswischen, weil Sie mich nie Leiden konnte.

Mfg

Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 3 Jahren.
Erben gibt es immer, im Zweifel erbt der Staat bzw. die Gemeinde. Falls tatsächlich die Gemeinde erbt, weil keine anderen Erben vorhanden sind, so hat die Gemeinde auch als Erbin das Recht, die offenen Forderungen einzutreiben.

Im Übrigen verweise ich auf die obigen Ausführungen.

Mit freundlichen Grüssen

lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
- Rechtsanwalt -
Advokaturbüro, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Schweizer Recht
Zufriedene Kunden: 3825
Erfahrung: Gebiete des Schweizer Zivilrechts, v.a. allgemeines und besonderes Vertragsrecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht, SchKG
Advokaturbüro und weitere Experten für Schweizer Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Hoi, Ich bin eigentlich der jenige erbe (ich wahr fur ihr nicht mal familie lid). Sie hat mir alles uber schrieben, nur nicht der schuld betrag vom auto.bz, 5000 chf, also habe ich1200 chf zuruck bezahlt. Was mache ich jetzt weiter? Freunlichen gruss, Dirk Devos.

Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sie haben zwei Möglichkeiten:

1. Entweder Sie bestreiten die Rechtsmässigkeit der Forderung weiterhin mit der Begründung, Sie hätten das Darlehen zurückbezahlt.
Mir ist allerdings nicht ganz klar, warum jemand von Ihnen Geld zurückfordert, wo Sie doch Alleinerbe sind. Mit dem Tod der Frau haben Sie nämlich dann nicht nur alles Vermögen, sondern auch alle Schulden und Forderungen der Frau geerbt. Wenn die Frau noch eine Forderung Ihnen gegenüber gehabt hätte, dann wäre die durch den Erbgang untergegangen, da Sie als Alleinerbe durch den Übergang sowohl Schuldner als auch Gläubiger der Forderung geworden sind (sog. Konfusion).

Wenn jemand glaubt, Anspruch auf das Geld zu haben, soll er doch gegen Sie auf Zahlung des Betrags klagen. Wie gesagt, würden Sie einen Prozess wohl aber verlieren, wenn jemand tatsächlich ein Anspruch auf Rückzahlung hat und Sie nicht beweisen können, dass Sie das Geld zurückbezahlt haben.

2. Die zweite Variante ist, dass Sie das Geld (ein zweites Mal) zurückzahlen. So würden Sie einer Klage entgehen. Achten Sie darauf, dass die Zahlung gegen Quittung oder durch nachvollziehbare Banküberweisung erfolgt, damit Sie die Zahlung später auch beweisen können.

Wie gesagt, ist die ganze Angelegenheit etwas suspekt, weshalb ich Ihnen raten muss, sich persönlich an einen Rechtsanwalt zu wenden.


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lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
- Rechtsanwalt und Mediator -

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