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Advokaturbüro
Advokaturbüro, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Schweizer Recht
Zufriedene Kunden: 3825
Erfahrung:  Gebiete des Schweizer Zivilrechts, v.a. allgemeines und besonderes Vertragsrecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht, SchKG
54307587
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Advokaturbüro ist jetzt online.

Guten Abend,Seit Anfang Dezember 2012 habe ich bei einem

Kundenfrage

Guten Abend, Seit Anfang Dezember 2012 habe ich bei einem Zügelunternehmen meine Möbel und den ganzen Hausrat eingestellt. Schon beim Umzug passierte mit meinem teuren TV-Gerät (Plasma) ein Missgeschick, dass die Zügelmänner den TV ablegten und die Flüssigkeit auslief. Der Verantwortliche, will dafür nicht geradestehen. Im Vertrag heisst es, dass jegliche Verantwortung für folgende Schäden nicht übernommen werde: - für Rost-/Mäuse-und Mottenschäden (auch wenn eine Mottenschutzbehandlung statt- gefunden hat). Holzwurm/Schimmelschäden/Glanzabgang an der Möbelpolitur - sowie für Folgen von Temperaturschwankungen oder Einfluss von Luftfeuchtigkeit Meine Privathaftpflichtvers. übernimmt nur Feuer/Wasser- und Einbruchdiebstahl- schäden. Eine Zusatzversicherung gegen oben aufgeführte Schäden, ist nicht möglich. Das Zügelunternehmen hat sich für alle ev. Schäden abgesichert und ich frage mich, muss ich das alles einfach so hinnehmen, habe ich keine Rechte? Für das Einlagern verlangt er noch monatlich Fr. 360.-- ist das nicht Wucher? Für 30m3 Ich bin einfach nicht einverstanden und habe den Vertrag nicht unterschrieben.Haftet das Zügelunternehmen wirklich für gar keine Schäden? Besten Dank für Ihre wertvolle Auskunft und freundliche Grüsse. xxxxxxx

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Schweizer Recht
Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)

Aufgrund Ihrer Angaben kann ich Ihre Frage mit folgender Rechtsauskunft beantworten:

Selbstverständlich haftet das Zügelunternehmen für Schäden, die beim Transport bzw. unsachgemässen Umfang mit den Möbeln etc. verursacht werden. Dabei ist es völlig unerheblich, ob der Schaden absichtlich oder fahrlässig verursacht wird. Das Zügelunternehmen muss beweisen, dass der Schaden nicht von ihnen verschuldet wurde (sog. Befreiungsbeweis).

In Bezug auf den Fernseher ist aufgrund Ihrer Schilderung nicht ersichtlich, mit welcher Begründung die Firma die Haftung ablehnen könnte. Das Auslaufen der Plasmaflüssigkeit ist ja gerade auf unsachgemässe Behandlung beim Transport bzw. bei der Vorbereitung zum Transport zurückzuführen und vertraglich offenbar nicht ausgeschlossen.

Ihre Aufgabe ist es hingegen, den Schaden zu beziffern. Ich kann z.B. nicht beurteilen, ob der Fernseher Totalschacden erlitten hat, oder ob er noch funktioniert, aber durch das Auslaufen der Flüssigkeit minderwertig ist bzw. gar repariert werden könnte. Das Zügelunternehmen muss Ihnen die Reparatur oder den Zeitwert des TV ersetzen.

Dass für das Einlagern pro Monat CHF 360.00 verlangt werden, ist durchaus angemessen und marktüblich. In der Regel wird pro Quadratmeter zwischen CHF 12.00 und CHF 25.00 verlangt. Einige Firmen gewähren je nach Dauer der Einlagerung noch Rabtte von bis zu 50% auf diesen Quadratmeterpreisen.

Mit CHF 12.00 pro Quadratmeter ist das Angebot im Durschnitt oder gar eher im unteren Bereich. Von Wucher kann jedenfalls nicht die Rede sein.

Dies ändert jedoch nichts daran, dass das Zügelunternehmen für den Ihnen verursachten Schaden aufkommen muss.

Dass Sie den Vertrag nicht unterschrieben haben, ändert wohl am Umstand, dass Sie den Mietzins (Lagergebühren) zahlen müssen nichts. Immerhin haben Sie (ursprünglich) moündlich oder mindestens konkludent Ihr Einverständnis mit der Einlagerung erteilt. Schriftlichkeit ist bei solchen Verträgen nicht Gültigkeitserfordernis.

Selbst wenn Sie sich jetzt darauf berufen würden, der Vertrag sei niemals wirksam zustande gekommen (weil Sie Ihr Einverständnis nicht gegeben hätten), müssten Sie dem Unternehmen für die verursachten Umtriebe Ersatz leisten (sog. culpa in contrahendo).

Vor diesem Hintergrund empfehle ich Ihnen, zu prüfen, wie hoch der verursachte Schaden an den Geräten ist. In einem zweiten Schritt sollten Sie das Unternehmen schriftlich und per Einschreiben auffordern, Ihnen den Schaden zu ersetzen. Das Unternehmen hat ja für solche Vorfälle sicherlich eine Versicherung.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu bewerten indem Sie unter meiner Antwort auf einen der Smileys „toller Service“, „informativ und hilfreich“ oder „Frage beantwortet“ klicken. Wenn Sie mit der Behandlung Ihrer Frage besonders zufrieden waren, können Sie meine Antwort sogar mit einem Bonus belohnen.

Mit freundlichen Grüssen

lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
- Rechtsanwalt und Mediator -
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Guten Abend Herr Aschwanden

 

Danke für Ihre rasche Antwort.

 

Das wegen dem Einstellen meiner Möbel sollte ich noch wissen, wenn diese jetzt im Lagerhaus Schaden davontragen (anknabbern der Polstergruppe von Nagern wie Mäuse, Ratten.), muss doch der Zügelunternehmer die Haftung dafür tragen, oder kann er sich mit dem Vertrag von ASTAG (siehe astag.ch) da vornehmlich raushalten und für nichts haftbar gemacht werden ?

Das kann doch nicht sein, schliesslich steht mein ganzer Hausrat auf seinem Grundstück und bezahlen muss ich ja dafür auch noch...

 

Freundlicher Gruss

 

xxxxxx

Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)

Aufgrund Ihrer Angaben kann ich Ihre Frage mit folgender Rechtsauskunft beantworten:

Das Unternehmen ist zur Aufbewahrung an einem sicheren Ort verpflichtet. Solche Ausschlüsse sind nur soweit zulässig, als dass dies die Haftung für Schäden betrifft, die der Lagerhalten nicht zu vertreten hat.

Mit anderen Worten muss die Firma darum besorgt sein und alles zumutbare tun, dass Mäuse etc. Ihre Sachen nicht anfressen. Aufgrund der Bestimmung im Vertrag müssten Sie im Schadensfall beweisen, dass die Schäden auf ein vertragswidriges Verhalten des Unternehmens zurückzuführen sind. Das Unternehmen haften aber z.B. nicht für Schäden durch eingeschleppte Tiere, durch Feuchtigkeit, die den eingelagerten Möbel inhärent waren usw.

Insofern ist der Ausschluss zumindest teilweise zulässig. Zu beachten ist aber auch Art. 483 Abs. 2 OR, wonach ein Lagerhalter verpflichtet ist, im Fallen der Veränderung der eingelagerten Güter dem Einlagerer Mitteilung darüber zu machen. Mit anderen Worten ist der Aufbewahrer durchaus dafür verantwortlich, dass grössere Schäden nicht eintreten können.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu bewerten indem Sie unter meiner Antwort auf einen der Smileys „toller Service“, „informativ und hilfreich“ oder „Frage beantwortet“ klicken. Wenn Sie mit der Behandlung Ihrer Frage besonders zufrieden waren, können Sie meine Antwort sogar mit einem Bonus belohnen.

Mit freundlichen Grüssen

lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
- Rechtsanwalt und Mediator -
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.


Guten Tag Herr Aschwanden


 


Betreffend dem TV muss ich nochmals ausholen wie es sich zugetragen hat:


Als die Zügelmänner den TV abmontierten, fragten sie mich, ob sie den TV legen dürfen. Da ich das wegen der Flüssigkeit die bei Plasma Geräten auslaufen kann nicht wusste, sagte ich, sie können ihn legen.


Hätte ich jedoch gewusst, dass ein Plasma angeblich nicht gelegt werden darf, hätte ich logischerweise nein gesagt, was ja klar ist, wollte ja den TV noch weiterhin benutzen..


So habe ich es dann auch dem Verantwortlichen mitgeteilt, welcher zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht anwesend war.


Meiner Ansicht nach sollten sogenannte Zügelprofis wissen, ohne nachfragen zu müssen, welche elektronischen Geräte man legen darf und welche nicht, es hätte ja sein können, dass ich abwesend gewesen wäre und da hätten sie mich ja auch nicht fragen können.


Ist es nicht so, dass der Verantwortliche seine Arbeitskräfte nicht ausreichend informiert hat und er so fahrlässig gehandelt hat ?


Er ist doch verantwortlich für die Schulung seiner Mitarbeiter.


Hätte er sie richtig informiert, wäre es gar nicht erst passiert und sie hätten gar nicht erst nachfragen müssen, oder höchstens mich fragen, ob es ein LCD od. Plasma sei, dann wären keine weiteren Fragen mehr nötig gewesen, da der Fall klar.


Ich bin doch nicht dazu verpflichtet zu wissen, ob man einen Plasma legen darf oder nicht und wenn ich ihn dann selber lege es zu 100 % meine Schuld ist, aber dafür habe ich ja eben Zügelprofis organisiert damit eben genau solche Sachen nicht passieren...


Ich denke, falls der TV nicht mehr funktioniert, das Zügelunternehmen dafür verantwortlich gemacht werden muss und kann.


 


Gerne erwarte ich Ihre aufschlussreichen Antworten


 


Gruss


 


A. Märki


 

Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)

Aufgrund Ihrer Angaben kann ich Ihre Frage mit folgender Rechtsauskunft beantworten:

Wie bereits ausgeführt, muss das Zügelunternehmen beweisen, dass die Beschädigung nicht vom Unternehmen verschuldet ist. Dieser Beweis, also der Nachweis, dass beim Verpacken bzw. Abtransportieren genügende Sorgfalt angewendet wurde, dürfte nicht gelingen. Zum einen, müsste dem Unternehmen der Beweis gelingen, dass Sie tatsächlich behauptet haben, das Ablegen des TV sei unproblematisch. Selbst wenn dieser Beweis noch gelänge, dürfte dies aber nicht ausreichen. Wie Sie richtig sagen, sind nich Sie der Experte. Falls Unsicherheiten mit der Behandlung des TV bestanden haben, hätten sich die Arbeiter an einen Experten wenden müssen.Schliesslich waren Sie ja auch nicht verpflichtet, die Zügelaktion zu überwachen bzw. vor Ort anwesend zu sein.

Vor diesem Hintergrund steht fest, dass etwaige Beschädigungen des TV vom Unternehmen verschuldet sind.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu bewerten indem Sie unter meiner Antwort auf einen der Smileys „toller Service“, „informativ und hilfreich“ oder „Frage beantwortet“ klicken. Wenn Sie mit der Behandlung Ihrer Frage besonders zufrieden waren, können Sie meine Antwort sogar mit einem Bonus belohnen.

Mit freundlichen Grüssen

lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
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Advokaturbüro, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Schweizer Recht
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Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Guten Tag Herr Aschwanden,


 


Ich habe noch eine Frage: ich bin im Februar 1976 ausserehelich geboren. Im Jahr 1977 trat ein neues Kindsrecht in Kraft, das bei Erbschaft den ehehlichen Kinder gleichgestellt wurde. Leider wurde es


von meiner Mutter nicht eingefordert. In all den Jahren hatte ich keinen


Kontakt mit meinem Vater. Bin ich im Todesfall meines Vaters auch


erbberechtigt, oder habe ch auch Anspruch auf einen Pflichtteil, was


meinen Sie? Besten Dank fèr die Auskunft, ich werde Sie sehr gut


bewerten, denn Sie machen Ihre Arbeit tadellos. Freundliche Grüsse.


A.Märki

Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)

Aufgrund Ihrer Angaben kann ich Ihre Frage mit folgender Rechtsauskunft beantworten:

Vor 1978 unterschied das Zivilgesetzbuch bei unehelichen Kindern zwischen Zahlvaterschaft und Standesfolge. Das hat Auswirkungen bis heute: Aussereheliche Kinder mit Jahrgang 1977 und älter sind nur dann erbberechtigt, wenn die Vaterschaft im Zivilstandsregister festgehalten ist.

Kinder, die der Vater nie offiziell anerkannt hat, sind nicht erbberechtigt. Das neue Ehe- und Erbrecht hat es versäumt, sie den ehelichen Kindern gleichzustellen. So hat das Bundesgericht denn auch bereits 1997 entschieden, dass die Eigenschaft "Nachkomme" im Sinne von Art. 457 ZGB sich nach Familienrecht beurteilt. Eine Zahlvaterschaft könne nur dann in ein Kindesverhältnis umgewandelt werden, wenn die Voraussetzungen gemäss Art. 13a SchlT ZGB (Schlusstitel zum Zivilgesetzbuch) erfüllt sind.

Eine Vaterschaftsanerkennung liegt in Ihrem Fall offenbar nicht vor. Genauso wenig ist durch Adoption oder (rechtzeitge) Vaterschaftsklage ein erbrechtlich relevantes Kindesverhältnis zu Ihrem Vater entstanden.

Vor diesem Hintergrund sind Sie tatsächlich nach geltendem Schweizer Erbrecht tatsächlich nicht Erbe Ihres Vaters und haben auch keine rechtliche Möglichkeit, dies zu ändern.

Immerhin hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrecht im Jahr 2009 in Bezug auf die vergleichbare Konstellation im deutschen Erbrecht entschieden, dass diese Ungleichbehandlung einen Verstoss gegen die EMRK (Europäische Menschenrechtskonvention) darstelle und daher geändert gehöre. Nach deutschem Recht galt eine Ungleichbehandlung für Kinder, die vor dem 1.7.1949 geboren sind. In der Folge hat die deutsche Bundesregierung diese Ungleichbehanldung (rückwirkend) behoben, allerdings nur für Erbfälle, die nach dem 28.5.2009 eingetreten sind. Ob diese Regelung nunmehr konventionskonform ist, wurde noch nicht entschieden.

Die Schweiz ist ebenfalls Vertragsstaat der EMRK. Eine Klage nach Strasbourg ist nach Durchlaufen des innerstaatlichen Instanzenzugs grundsätzlich möglich, um die aktuelle Gesetzeslage in der Schweiz dort überprüfen zu lassen. Bevor es nicht zum Erbfall kommt, können Sie allerdings aus rechtlicher Sicht nichts unternehmen.

Vor diesem Hintergrund bleibt Ihnen nur, das Gespräch mit Ihrem Vater zu suchen. Eine offizielle Kindesanerkennung ist heute zwar nicht mehr möglich. Denkbar wäre aber eine sogenannte Mündigenadoption. Denkbar wäre auch, dass Sie von Ihrem Vater in seinem Testament berücksichtigt werden.

Ohne Adoption ist das zwar nur im Rahmen der freien Quote unanfechtbar. Doch das Testament ist selbst dann zulässig, wenn Ihr Vater durch Ihre Begünstigung die Pflichtteile anderer pflichtteilsgeschützter Erben verletzt – solange keiner der Betroffenen dagegen klagt ("wo kein Kläger, da kein Richter").

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Mit freundlichen Grüssen

lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
- Rechtsanwalt und Mediator -
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Vielen Dank für Ihre Informationen, muss noch anfügen, dass nach meiner Geburt eine Vaterschaftsanerkennung unterschrieben wurde und


mein Vater bis zu meinem 18. Lebensjahr Alimente bezahlen musste.


 


Wie sieht es nun aus? Besten Dank und freundliche Grüsse


 


A.Märki

Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)

Aufgrund Ihrer Angaben kann ich Ihre Frage mit folgender Rechtsauskunft beantworten:

Dass Ihr Vater Alimente zahlte bzw. zahlen musste, ist nicht von Bedeutung. Von Bedeutung ist hingegen die Vaterschaftsanerkennung. Vor diesem Hintergrund ist anzunehmen, dass er auch im Zivilstandsregister als Ihr Vater eingetragen ist.

Ist dies der Fall, so ist ein Kindsverhältnis zwischen Ihnen und Ihrem Vater entstanden (auch schon nach altem Recht). In diesem Fall wären Sie gleichermassen erbberechtigt wie ein eheliches Kind, mithin geniessen Sie auch den Pflichtteilsschutz im Umfang von 75% Ihres gesetzlichen Erbteils.

Wie hoch der gesetzliche Erbteil ist, hängt davon ab, wen Ihr Vater ausser Ihnen noch an gesetzlichen Erben (Ehegatte, weitere Kinder/Nachkommen, Eltern) hinterlässt.

Entscheiden ist also, ob Sie rechtlich (nicht biologisch) als Kind Ihres Vaters gelten oder nicht. Da eine Vaterschaftsanerkennung besteht, sollten Sie überprüfen, wer in Ihrem Familienbüchlein als Ihr Vater eingetragen ist. Ist die Eintragung dort vorgenommen worden (wofür auch die Unterhaltspflicht Ihres Vaters ein Indiz ist), so sind Sie erbberechtigt.

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Mit freundlichen Grüssen

lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
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