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Advokaturbüro
Advokaturbüro, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Schweizer Recht
Zufriedene Kunden: 3825
Erfahrung:  Gebiete des Schweizer Zivilrechts, v.a. allgemeines und besonderes Vertragsrecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht, SchKG
54307587
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Advokaturbüro ist jetzt online.

Dringend: mein Arbeitgeber fordert mich mündlich und schriftlich

Kundenfrage

Dringend: mein Arbeitgeber fordert mich mündlich und schriftlich (Gesprächsnotiz mit Unterschrift des Personalmanagers) auf selber zu kündigen, allenfals wird mir der Arbeitgeber kündigen. in einem 2 schreiben Monate davor heisst es sogar ich muss bis Ende Sep 12 die Kündigung einreichen, allenfals wird...usw. Die Gründe sind zwiespältig. Im ersten Gespräch ginge es um meine Interne Bewerbungen im zweiten angeblich jetzt wegen meiner Leistung. Ich muss mich bis morgen Entscheiden. Zuerst hiess es bis Ende Sept und jetzt bis am 13. September. Zur Zeit habe ich noch kein neuer Arbeitsvertrag. Ich bin unsicher. Kündige ich habe ich einen saubereren Lebenslauf. Kündigen Sie habe ich einen "schwarzen Fleck" im Lebenslauf. Dann macht mir noch das Schlusszeugniss sorgen (Schlusssatz wenn mir der Arbeitgeber kündigt) was soll ich tun ? nicht kündigen ? bitte um Antwort in der nächsten halbe Stunde . Danke !!!!!
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Schweizer Recht
Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)

Aufgrund Ihrer Angaben kann ich Ihre Frage mit folgender Rechtsauskunft beantworten:

Grundsätzlich würde ich Ihnen davon abraten, selber zu kündigen, wenn Sie noch keinen neuen Arbeitsvertrag haben oder auch kein Grund zur Selbstkündigung bestehen.

Zum einen laufen Sie durch eine Selbstkündigung Gefahr, dass Sie bei der Arbeitslosenversicherung durch eine Selbstkündigung, als selbstverschuldet arbeitslos beurteilt und in der Anspruchsberechtigung eingestellt werden (sog. Einstelltage bzw. Sperrfrist).

Abgesehen davon, haben Sie keine Garantie, dass das Arbeitszeugnis besser ausfällt, wenn Sie selber kündigen.

Schliesslich verlieren Sie mit der Selbstkündigung den Schutz, dass die Kündigungsfrist im Krankheitsfall verlängert wird und auch die Möglichkeit, die Kündigung wegen Missbräuchlichkeit anzufechten.


Falls Sie sich kündigen lassen, kann der Schlusssatz im Zeugnis tatsächlich etwas unbequem sein. Dennoch wäre aber der Kündigungsgrund genau unter die Lupe zu nehmen und allenfalls die Kündigung wegen Missbräuchlichkeit anzufechten. Aufgrund Ihrer Schilderung besteht zumindest der Verdacht, dass eine Kündigung wegen Ihrer Leistung ein vorgeschobener Kündigungsgrund ist.

Ausserdem muss ein Zeugnis wohlwollend und wahrheitsgetreu formuliert werden. Fällt das Zeugnis nicht nach diesen Grundsätzen aus, haben Sie die Möglichkeit, das Zeugnis anzufechten und eine Korrektur zu verlangen. Ausserdem haben Sie das Recht, eine Arbeitsbestätigung zu verlangen.


Vor diesem Hintergrund würde ich Ihnen vor einer Selbstkündigung auf Druck des Arbeitgebers abraten. Falls Ihnen tatsächlich gekündigt werden sollte, sollten Sie umgehend eine schriftliche Begründung der Kündigung verlangen (falls noch nicht enthalten) und sich (falls vorhanden) an Ihre Rechtsschutzversicherung oder persönlich an einen Rechtsanwalt wenden. Dieser wird dann prüfen, ob die Kündigung wegen Missbräuchlichkeit und das Zeugnis wegen fehlendem Wohlwollen oder Nichteinhaltung der Wahrheitspflicht angefochten werden soll.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu bewerten. Wenn Sie mit der Behandlung Ihrer Frage besonders zufrieden waren, können Sie meine Antwort sogar mit einem Bonus belohnen.

Mit freundlichen Grüssen

lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
- Rechtsanwalt und Mediator -
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Also ich möchte so oder so nicht mehr dort arbeiten. anfechten möchte ich nur wenn das Zeugnis mir eine Zukunft kaput macht. aber eigentlich möchte ich keine Energie mehr verschwenden. der gang zu einem anwalt kostet viel zeit und geld. versichert bin ich nicht. eine familie habe ich nicht. und so 1 monat ohne lohn (sperrfrist) könnte ich verkraften. im lebenslauf würde es einfach besser aussehen . und sie wissen es selber wie hart es heutzutage ist. viel zu viel menschen auf der welt aber zu wenig stellen. hm ? würden sie mir trotzdem immer noch anraten nicht zu kündigen ? ich bin kerngesund und sportlich.

Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)

Aufgrund Ihrer Angaben kann ich Ihre Frage mit folgender Rechtsauskunft beantworten:

Ich kann Ihnen die Entscheidung natürlich nicht abnehmen. Die Gründe, welche dafür und welche dagegen sprechen, habe ich Ihnen bereits genannt.

Wenn Sie tatsächlich den Eindruck haben, die Gründe, welche gegen eine Selbstkündigung sprechen (keine Anfechtungsmöglichkeit, Verlust des Kündigungsschutzes bei Krankheit währned der Kündigungsfrist, evtl. zusätzliche Einstelltage bei der ALK) seine für Sie nicht so gravierend, können Sie natürlich selber kündigen, zumal Sie dies ja ohnehin nächstens vorhatten.

Ich möchte allerdings nochmals darauf hinweisen, dass Ihnen durch die Selbstkündigung nicht unbedingt ein besseres Arbeitszeugnis garantiert ist. In der Regel sollte aber im Zeugnis stehen "X verlässt unser Unternehmen auf eigenen Wunsch...". Das Zeugnis können Sie aber natürlich auch dann anfechten, wenn Sie selber kündigen.

Insgesamt kann ich Ihnen aus rechtlicher Sicht nicht zur Selbstkündigung raten, da dies für Sie aus meiner Sicht nur Nachteile und keine Vorteile mit sich bringt.

Aus emotionaler Sicht kann ich Ihre Beweggründe allerdings nachvollziehen und verstehe, dass Ihnen der Weg, sich dem Druck des Arbeitgebers zu beugen, wesentlich unbeschwerlicher erscheint.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu bewerten. Wenn Sie mit der Behandlung Ihrer Frage besonders zufrieden waren, können Sie meine Antwort sogar mit einem Bonus belohnen.

Mit freundlichen Grüssen

lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
- Rechtsanwalt und Mediator -
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


ich habe eifach ein ungutes gefühl wegen des schlusssatzes im zeugnis wenn der arbeitgeber kündigt. ich habe angst keine stelle mehr zu bekommen und zu verhungern und zu sterben, (leicht übertrieben) Wink


da stellt sich die frage wie dieses zeugnis von anderen arbeitgebern gewertet wird. es handelt sich um die firma ruag bei der ich im moment arbeite. und ich kann ihnen sagen das ist aussen schein und innen sieht es anders aus. ich habe mich intern um stellen beworben. das war ihrer ansicht nicht gut. aber jeder hat doch das recht sich auf stellen im aushang zu bewerben. danach kamen sie mir der Leistung, dass diese nicht stimmt. verworrene angelegenheit.

Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 4 Jahren.
Nun für diesen "Schlusssatz" gibt es verschiedenen Formulierungsmöglichkeiten:

"Das Arbeitsverhältnis endete am (Datum)."

"Das Arbeitsverhältnis endete im gegenseitigen Einvernehmen."

"Leider können wir X nicht weiter in unserem Betrieb beschäftigen."

Ist alles richtig und wohlwollend. Nicht wohlwollend wäre, z.B. der Satz "wir mussten X entlassen, weil er/sie die Leistung nicht mehr erbrachte".

Ausserdem lassen sich die Beendigungsgründe immer erklären. Aus meiner Sicht ist die Leistungsbeurteilung wesentlicher. Wenn dort nur ein "zufriedenstellend", "genügend" usw. steht, kann dies tatsächlich fatal für Ihre berufliche Zukunft sein. An der Leistungsbeurteilung darf aber die Frage, wer gekündigt hat, nichts ändern.

Im Zweifel müssen Sie ohnehin eine Änderung des Zeugnisses oder eine Arbeitsbestätigung verlangen. Im übrigen wird die Arbeitsbestätigung in der Regel mit entsprechender Erklärung (zum Beispiel Unstimmigkeiten mit dem Arbeitgeber) nur selten als negativ gewertet.

Wie gesagt, ich muss es Ihnen überlassen, kann Ihnen aber aus rechlticher Sicht nicht zu einer Selbstkündigung raten.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu bewerten. Wenn Sie mit der Behandlung Ihrer Frage besonders zufrieden waren, können Sie meine Antwort sogar mit einem Bonus belohnen.

Mit freundlichen Grüssen

lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
- Rechtsanwalt und Mediator -
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

betreffend der Leistung steht im Zwischenzeugnis: zu unserer Zufriedenheit.dies bedeutet note 4. ich hatte diesbezüglich schon ein Gespräch.ich verlangte Note 4.5-4.8 . (zu unserer vollen Zufriedenheit) sie bleiben stur und wollen mir das nicht geben. sie meinten das sei gut so. ändern kommt nicht in Frage. Habe ich mit dieser Leistungsbeurteilung Chancen auf weiter Stellen ? Sie sind so gemein als wollen sie mich extra noch den Rest geben. Bei jedem Gespräch das ich geführt habe zog ich den kürzeren.

Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)

Aufgrund Ihrer Angaben kann ich Ihre Frage mit folgender Rechtsauskunft beantworten:

Die Leistungsbeurteilung ist wie Sie sagen nur genügend bzw. zufriedenstellend. Tatsächlich könnte diese Beurteilung ein Problem bei der Stellensuche darstellen. Bei mir landen solche Arbeitszeugnisse in der Regel auf dem Stapel "Absagen". Umsomehr sollten Sie sich überlegen, lediglich eine Arbeitsbestätigung zu verlangen.

Ob die nur genügende Leistungsbeurteilung gerechtfertigt ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Offenbar weicht die Beurteilung aber nicht in krasser Weise von Ihren Vorstellung ab. Eine krasse Abweichung läge dann vor, wenn Sie der Meinung wären, Sie hätten ein "zur vollsten Zufriedenheit" bzw. ein "sehr gut" verdient.

Mässige Arbeitszeugnisse sind aber nicht zwingend ein Kriterium für eine schwierige Stellensuche. Sie sollten sich nicht all zu sehr auf das Zeugnis konzentrieren, obgleich natürlich Zeugnisse durchaus wichtig sind.

Wenn Sie tatsächlich der Meinung sind, dass die nur genügende Beurteilung einzig und allein auf Gemeinheit bzw. Schikane beruht, müssen Sie das Zeugnis anfechten. Ich gehe aber aufgrund Ihrer Schilderungen davon aus, dass sich die Beurteilung begründen lässt.

Angesichts des ohnehin nicht optimal zu erwartenden Zeugnisses möchte ich Ihnen also nochmals nahe legen, statt einem Arbeitszeugnis eine Arbeitsbestätigung zu verlangen. Die Selbstkündigung sollten Sie überdenken.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben und wäre Ihnen nach meinen ausführlichen Erläuterungen dankbar, wenn Sie meine Antworten nun akzeptieren bzw. positiv bewerten würden. Wenn Sie mit der Behandlung Ihrer Frage besonders zufrieden waren, können Sie meine Antwort sogar mit einem Bonus belohnen.

Mit freundlichen Grüssen

lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
- Rechtsanwalt und Mediator -
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

ich bin bald durch. nur noch das; ich war "Nur" 1 Jahr dort. also könnte ich ohne weitere bedenken eine Arbeitsbestätigung verlangen. dort müssen aber die Tätigkeitsgebiete aufgeführt werden oder ? kündigen werde ich nun definitiv nicht. Macht sich zwar auch nicht gerade gut. das ist eine wirkliche sche.... (sorry) anfechten oder nicht, dass ist hier die Frage. Sie kamen so mit kleinen Bagatellfehlern, beinahe lächerlich. und der grösste Fehler wurde mir in die Schuhe geschoben. sie decken sich gegenseitig. da habe ich doch keine Chance bim Arbeitsgericht.

Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sie müssen wissen, dass die Arbeitsgericht grundsätzlich eher Arbeitnehmerfreundlich eingestellt sind. Da Sie allerdings selber Fehler einräumen müssen und nicht lange im Betrieb waren, dürfte sich soweit hier beurteilbar eine Berichtigung eher nicht lohnen.

Aber warten Sie doch das Zeugnis ab. Sie können immer noch eine Arbeitsbestätigung verlangen, wenn sich der Arbeitgeber weigert, ein anständiges Zeugnis auszustellen.

Die Arbeitsbestätigung beschränkt sich auf:
Ihre Funktion im Betrieb und die Dauer des Arbeitsverhältnisses (Eintritt / Austrit)


Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben und wäre Ihnen nach meinen ausführlichen Erläuterungen dankbar, wenn Sie meine Antworten nun akzeptieren bzw. positiv bewerten würden. Wenn Sie mit der Behandlung Ihrer Frage besonders zufrieden waren, können Sie meine Antwort sogar mit einem Bonus belohnen.

Mit freundlichen Grüssen

lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
- Rechtsanwalt und Mediator -
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Machen sie sich keine Sorgen . Ich werde sie äusserst positiv bewerten und auch einen Bonus zahlen.


 


Hier meine allerletzte Frage:Ichhabe es meinem Vorgesetzten mitgeteilt dass ich aus sozialversicherungsrechtlicher Sicht nicht selber kündigen werde. Darauf hat er mir geantwortet:


"Hast du dir das gut überlegt? Ansonsten hast du immer noch Zeit bis heute Abend."


 


Damit will er mich wieder verunsichern nicht wahr ? Macht sich den eine Arbeitsbestätigung nicht schlecht in einem Lebenslauf ? ich war ja nur 1 Jahr da.


 


das wären meine abschliessenden Fragen. vielen Dank XXXXX XXXXX

Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)

Aufgrund Ihrer Angaben kann ich Ihre Frage mit folgender Rechtsauskunft beantworten:

Die Aussage Ihres vorgesetzten könnte eine Nötigung darstellen. Selbst wenn Sie kündigen würden, wäre die Kündigung wohl gar nicht wirksam, weil Ihre Willenserklärung (Kündigung) nicht frei erfolgte. Natürlich müssten Sie dann beweisen können, dass diese Nötigung bzw. Drohung ausgesprochen wurde. Dies ist nahezu unmöglich, weshalb ich von eine solchen Experiment abrate.

Nun, wenn Ihr Vorgesetzter Ihnen heute noch kündigt, dann ist das so auch gut. Einen Lohnanspruch bis zum Ende der Kündigungsfrist haben Sie in jedem Fall. Möglicherweise werden Sie ja auch freigestellt oder Ihnen wird sogar angeboten, einen Aufhebungsvertrag zu unterzeichnen, wonach Sie eine Abfindung (die geringer als der Lohn bis zum Ende der Kündigungsfrist sein dürfte) erhalten, im Gegenzug aber von der Arbeitsleistung befreit werden.

Überlassen Sie die Entscheidung über das weitere Vorgehen Ihrem Vorgesetzten. Falls man Ihnen einen Aufhebungsvertrag vorlegt, sollten Sie diesen vor Unterzeichnung genau prüfen. Ich halte Ihre Entscheidung nicht selber zu kündigen, aufgrund Ihrer Schilderung für richtig.

 

Aus meiner Sicht ist eine Arbeitsbestätigung stets besser, als ein schlechtes oder nur genügendes Zeugnis. Dies gilt erst recht, wenn Sie nur ein Jahr da waren. Wie gesagt, warten Sie das Zeugnis ab und prüfen Sie, ob es allenfalls doch nicht so schlimm wie befürchtet ausfällt.

 

Abgesehen davon können Sie sich ja auch bewerben und behaupten, Sie hätten vom letzten Arbeitgeber noch kein Zeugnis erhalten.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu bewerten. Wenn Sie mit der Behandlung Ihrer Frage besonders zufrieden waren, können Sie meine Antwort sogar mit einem Bonus belohnen.

Mit freundlichen Grüssen

lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
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Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Ich habe Ihnen einen Bonus von 50.- bezahlt. bitte teilen Sie mit ob Sie damit zufrieden sind ?


 


Etwas habe ich noch gefunden: Mein Vorgesetzter hat in einem für ALLE einsehbahren schreiben über das Vorgehen informiert. habe Beweismaterial. Er schrieb darin (zusammengefasst): es seien lücken Fehler und Schwachstellen in der täglichen arbeit festgestellt worden.(Anmerk.es waren bagatellsachen ! ) ein zwischengespräch zeigte einen gewissen erfolg. leider hat sich herr ......auf 2 andere stellen ausserhalb des centers beworben (Anmerk.es waren beider interne stellen welche am anschlagsbrett ausgehängt wurden)


dieser umstand hat mich dazu bewogen ihm das arbeitsverhältnis spähtestens bis ende sept. nahezulegen.


 


alle konten das lesen. alle mitarbeiter !

Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 4 Jahren.
Besten dank für die Akzeptierung und den Bonus.

Dies ist eine Vereltzung Ihres Persönlichkeitsrechts und des Datenschutzes. Das ist tatsächlich eine Frechheit. Ich sehe keinen begründeten Anlass, weshalb diese Mitteilung öffentlich gemacht werden musste.

Falls noch nicht geschehen, sollten Sie Ihren Arbeitgeber unter Hinweis auf Daten- und Persönlichkeitsschutz am besten schriftlich auffordern, diesen Aushang sofort zu entfernen. Eine solche Aktennotiz gehört bestenfalls in die Personalakte und gehört nicht publik gemacht.

Sie könnten sich sogar überlegen, ob Sie gestützt auf diese Persönlichkeits- und Datenschutzverletzung nicht Schadensersatz/Genugtuung geltend machen wollen. Ein solches Verfahren dürfte sich aber kaum lohnen; eine Entschädigung dürfte gering ausfallen.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

(sie sind mir eine gute Stütze, da ich im Moment ein wenig verunsichert bin)

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Ja ich lass das jetzt sein. Lohnt sich nicht.


Mitlerweile war ich beim Vorgesetzten. Er sagte, dass er mir keine weiteren schriftliche Begründungen zur Kündigung geben wird, weil alles schon in den Protokollen steht. (diese habe ich auch erhalten, in schriftlicher Form)


 


Ich durfte die in vorbereitete Kündigung einsehen. Sie geben mit 2 Möglichkeiten. Die erste; ihre schriftliche Kündigung persöhnlich entgegenzunehmen und deren Empfangs zu Unterschreiben. Oder die Kündigung per Einschreiben zu erhalten. Welche würden Sie mir empfehlen ?


 

Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 4 Jahren.
Die beiden Varianten sind gleichwertig. Sie können die Kündigung ohne Weiteres entgegennehmen und den Empfang quittieren. Achten Sie darauf, dass Sie nicht (versehentlich) Ihr Einverständnis zur Auflösung des Arbeitsverhältnis geben, sondern wirklich NUR den Empfang quittieren.

Nach Art. 335 Abs. 2 OR muss der Arbeitgeber Ihnen eins schriftliche Begründung der Kündigung auf Verlangen aushändigen. Unter Juristen ist umstritten, in welcher Form dies geschehen muss. Nach Ansicht der meisten Juristen genügt die Aushändigung von Protokollen, die sich über die Gründe aussprechen, da der Sinn und Zweck der schriftlichen Begründung einzig und allein darin liegt, dass der Gekündigte prüfen kann, ob eine Kündigung missbräuchlich sein könnte.

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