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Advokaturbüro
Advokaturbüro, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Schweizer Recht
Zufriedene Kunden: 3825
Erfahrung:  Gebiete des Schweizer Zivilrechts, v.a. allgemeines und besonderes Vertragsrecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht, SchKG
54307587
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Advokaturbüro ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, Wie schreibt man korrekt eine

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, Wie schreibt man korrekt eine Begründung gegen eine Appellation. Der Kläger schreibt sehr viele Unwarheiten. Besten Dank für Ihre rasche Antwort.
MfG
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Schweizer Recht
Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)


Aufgrund Ihrer Angaben kann ich Ihre Frage mit folgender Rechtsauskunft beantworten:

 


Leider kann ich Ihnen nicht sagen, wie eine Begründung der Appellationsantwort aussehen muss.

 

Einerseits habe ich noch nicht ganz verstanden, warum Sie eine Appellationsantwort schreiben müssen, da dies grundsätzlich der Staatsanwaltschaft vorbehalten ist (Kanton Basel noch für sog. altrechtliche Verfahren). Daher vermute ich, dass Sie als Privatklägerin am Verfahren teilnehmen und deshalb zur Appellationsantwort schreiben müssen.

 

 

Andererseits kann ich Ihnen nicht vorgeben, wie eine Begründung aussehen muss, um den Inhalt der Appellationsschrift zu kennen.

Dennoch versuche ich Ihnen ein paar Hinweis zu geben:

1. Angabe von Verfahrensnummer und Parteien

2. Rechtsbegehren:
"Die Appellation sei abzuweisen und das erstinstanzliche Strafurteil sei zu bestätigen".

 

"Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Appellanten."

 

3. Begründung:

Hier sollten Sie Punkt für Punkt auf die Behauptungen des Appellanten eingehen und grundsätzlich alles ausdrücklich bestreiten, was nicht der Wahrheit entspricht. Z.B.

"Wenn der Appellant behauptet, er habe ..., so handelt es sich dabei um die Unwahrheit bzw. um eine reine Schutzbehauptung. Ausserdem bringt der Appellant keinerlei Belege oder Beweise vor, die seine Behauptungen in irgendeiner Weise stützen würden".

 

Ausserdem sollten Sie darauf verweisen, dass das erstinstanzliche Urteil korrekt war und den Appellanten zu Recht und aufgrund der vorliegenden Beweise für schuldig befunden hatte. Schreiben Sie, dass es dem Angeklagten nicht gelänge, die gegen ihn vorgebrachten Beweise zu entkräften.

 

Ans Ende der Appellationsantwort gehört die Originalunterschrift.

 

 

Insgesamt ist Ihnen zu raten, sich persönlich an einen Anwalt bzw. Advokaten zu wenden, der Sie bei der Ausarbeitung Ihrer Stellungnahme bzw. der Appellationsantwort unterstützt.


Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu bewerten. Wenn Sie mit der Behandlung Ihrer Frage besonders zufrieden waren, können Sie meine Antwort sogar mit einem Bonus belohnen.


Mit freundlichen Grüssen


lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.

- Rechtsanwalt und Mediator -

Advokaturbüro und weitere Experten für Schweizer Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Herr Aschwanden,


Ihre Antwort hat mir sehr geholfen. Ich kann Sie weiter empfehlen.


Für Ihre berufliche Laufbahn wünsche ich Ihnen alles Gute.


 


Mit freundlichen Grüssen


 


W. Schläpfer

Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank.

Es freut mich, dass ich Ihnen behilflich sein konnte. Für weitere Fragen und Auskünfte stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen

lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
- Rechtsanwalt und Mediator -

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