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Advokaturbüro
Advokaturbüro, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Schweizer Recht
Zufriedene Kunden: 3825
Erfahrung:  Gebiete des Schweizer Zivilrechts, v.a. allgemeines und besonderes Vertragsrecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht, SchKG
54307587
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ICH BIEN SEIT 1992 IN DER SCHWEIZ, LETZTES JAHRE HABE ICH GEHEIRATET

Kundenfrage

ICH BIEN SEIT 1992 IN DER SCHWEIZ, LETZTES JAHRE HABE ICH GEHEIRATET MEINE FRAU IST SCHWIZERIN VOR 5 JAHREN WURDE ICH VERHAFTET UND WAR FÜR 1 JAHRE IN KNAST WGEN BTMG,UND WURDE ZU 2 JAHREN VERURTEILT, JETZT WILL MICH MAN ABSCHIBEN OB WOHL ICH SEIT ICH RAUS BIN MIR NICHT ZU SCHULDEN KOMMEN LASEN HABE, ICH ARBEITE HABE NE FESTEN JOB NECHSTEN JAHRE HABEN WIR (ICH UND MEINE FRAU) UNSERE EIGENE FIRMA SIE ARBEITTET AUCH ICH KANN SAGEN DAS WIR EIN NORMALES GEREGLTES LEBEN FÜHREN. UND HEUTE HABE ICH ERFAHREN DAS DAS BUNDESGERICHT ENTSCHIDEN HAT MICH DES LANDES ABZUWIESEN. MEINE FRAGE IST IST DAS RECHTENS UND KANN MANN WAS DAGEGEN TUN
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Schweizer Recht
Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)

Aufgrund Ihrer Angaben kann ich Ihre Frage mit folgender Rechtsauskunft beantworten:

Nun, offenbar hat das Bundesgericht die vorinstanzlichen Gerichtsentscheide bzw. die Aus- bzw. Wegweisungsverfügung des zuständigen Migrationsamtes geschützt. Ob diese gerechtfertigt ist, kann ich nicht beurteilen, allerdings ist die Praxis in Bezug auf Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz verschärft worden. Da Sie zu 2 Jahren Haft (offenbar unbedingt oder teilbedingt) verurteil worden sind, dürfte es sich auch um ein schweres Delikt gehandelt haben.

Das Bundesgericht ist die letzte Instanz. Da der Entscheid vorliegt, lässt sich grundsätzlich nichts mehr gegen die Entscheidung machen und Sie müssen der Aus- bzw. Wegweisungsverfügung Folge leisten. Ein Rechtsmittel besteht grundsätzlich nicht mehr.

Geprüft werden kann allenfalls, ob Sie den Entscheid des Bundesgerichts nicht noch an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) weiterziehen können. Ich vermute allerdings, dass hier keine Aussicht auf Erfolg besteht, zumal nicht ersichtlich ist, inwieweit durch die Entscheidung Ihre Rechte verletzt sein sollten.

Denkbar ist auch ein Wiedererwägungsgesuch an die zuständige Migrationsbehörde, da sich seit dem erstinstanzlichen Entscheid Ihre Lebensumstände wesentlich verändert hätte. Auch einem solchen Gesuch dürfte kaum Erfolg beschieden sein.

Vor diesem Hintergrund empfehle ich Ihnen, sich persönlich an einen Anwalt zu wenden, der Sie anhand aller konkreten Unterlagen und Informationen in Bezug auf das weitere Vorgehen berät. Möglicherweise wäre die sinnvollste Lösung, einer Ausreiseverfügung Folge zu leisten und aus dem Ausland ein neue Aufenthaltsbewilligung zu beantragen. Ob dieses Vorgehen erfolgreich sein kann, kann ich nicht beurteilen. Vermutlich ist Ihre Verurteilung im SIS (Schengener Informationssystem) erfasst, so dass Sie auch nicht ohne weiteres eine EU-Aufenthaltsbewilligung z.B. in Deutschland, Italien oder Österreich erhalten.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu bewerten. Wenn Sie mit der Behandlung Ihrer Frage besonders zufrieden waren, können Sie meine Antwort sogar mit einem Bonus belohnen.

Mit freundlichen Grüssen

lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
- Rechtsanwalt und Mediator -

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