So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Advokaturbüro.
Advokaturbüro
Advokaturbüro, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Schweizer Recht
Zufriedene Kunden: 3825
Erfahrung:  Gebiete des Schweizer Zivilrechts, v.a. allgemeines und besonderes Vertragsrecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht, SchKG
54307587
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Schweizer Recht hier ein
Advokaturbüro ist jetzt online.

Darf das Steueramt bei Verdacht auf Steuerhinterziehung mein

Kundenfrage

Darf das Steueramt bei Verdacht auf Steuerhinterziehung mein privates Bankkonto ansehen. Kann man sich dagegen wehren
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Schweizer Recht
Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)

Aufgrund Ihrer Angaben kann ich Ihre Frage mit folgender Rechtsauskunft beantworten:

Grundsätzlich hat das Steueramt diese Befugnis nicht. Freilich steht es dem Steueramt aber frei, Sie oder Ihre Banken aufzufordern, über die Details Ihres Privatkontos zu informieren.

Die Bank ist dabei freilich an das Bankkundengeheimnis gebunden und darf keine Auskunft ohne Ihre Einwilligung erteilen. Ansonsten liegt ein Verstoss gegen das Bankkundengeheimnis vor.

Sie können die Mitwirkung grundsätzlich verweigern, was aber zu einer Einschätzung nach pflichtgemässen Ermessen oder gar zu einem Strafverfahren wegen Verdachts auf Steuerhinterziehung oder -betrug führen könnte.

Um Ihr Bankkonto einzusehen, bedarf es aber einer gerichtlichen Verfügung bzw. eines Beschlagnahme-, Arrest- oder Durchsuchungsbefehl der Staatsanwaltschaft bzw. des zuständigen Gerichts. Das Steueramt hat keine Befugnisse oder rechtlichen Möglichkeiten, Sie zu zwingen, die Unterlagen herauszugeben.

Grundsätzlich können Sie sich dagegen wehren, indem Sie sich einfach weigern, die verlangten Auskünfte bzw. Einsichtsrechte zu tätigen. Die dürfte aber wie schon oben ausgeführt, das Steueramt dazu veranlassen, die Strafverfolgungsbehörden einzuschalten oder eine Einschätzung nach pflichtgemässem Ermessen vorzunehmen.
Das Steueramt ist im übrigen befugt, eine Busse auszufällen, wenn Sie Ihre Mitwirkungspflicht verletzen.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu bewerten. Wenn Sie mit der Behandlung Ihrer Frage besonders zufrieden waren, können Sie meine Antwort sogar mit einem Bonus belohnen.

Mit freundlichen Grüssen

lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
- Rechtsanwalt und Mediator -
Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)

Vor kurzem habe ich Ihnen auf www.justanswer.de eine ausführliche Rechtsauskunft erteilt. Bisher haben Sie meine Antwort leider nicht akzeptiert. Darf ich Sie bitten, dies nachzuholen, indem Sie meine Antwort akzeptieren bzw. meine Antwort in der vorgesehenen Rubrik bewerten. Meine Dienstleistung bleibt ansonsten unbezahlt.

Das Funktionieren von JustAnswer ist wesentlich von der Vertrauenswürdigkeit und Zuverlässigkeit seiner Nutzer abhängig! Sollte es einen Grund geben, warum meine Dienstleistung von JustAnswer nicht bezahlt werden soll, bitte ich Sie, mir diesen mitzuteilen.

Mit freundlichen Grüssen

lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
- Rechtsanwalt und Mediator -