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Advokaturbüro
Advokaturbüro, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Schweizer Recht
Zufriedene Kunden: 3825
Erfahrung:  Gebiete des Schweizer Zivilrechts, v.a. allgemeines und besonderes Vertragsrecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht, SchKG
54307587
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Hallo und guten Abend Ich wurde Okt. 2008 geschieden und

Kundenfrage

Hallo und guten Abend
Ich wurde Okt. 2008 geschieden und mein Ex-Mann sollte lt. Scheidungsurtei mt.200.- für 2 Jahre Zahlen mir oder längstens bis das Haus verkauf wurde das Okt 2011 verkauft worden ist bis dahin hat er die Hypothek bezahlt. Da hat er nie was gefordert von mir was das Haus anging. Und er sollte bis Dez.2008 4500.- zahlen was der überschuss von der Säule 3a alls ausgleich sein sollte. Die Pensionskasse ist ausgegliechen worden auf weisung von Gericht .Er hat mir aber nie etwas gezahlt und will auch nicht zahlen. Kann Ich da noch was machen damit Ich zu meinem Geld komme ??
Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort
Mit freundlichen Grüssen
Viviane Grüniger
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Schweizer Recht
Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)

Aufgrund Ihrer Angaben kann ich Ihre Frage mit folgender Rechtsauskunft beantworten:

Soweit Ihnen gemäss Scheidungsurteil vom Oktober 2008 eine Forderung zusteht, können Sie diese auch heute noch geltend machen.

In Bezug auf den nachehelichen Unterhalt (CHF 200.00 / Mt.) ist zu beachten, dass eine Verjährungsfrist von 5 Jahren gilt. Das heisst, dass Sie den Unterhalt für den Monat Nov. 2008 nur spätestens am 31.10.2013 geltend machen müssen.

Sie haben auch noch immer Anspruch auf die Zahlung der CHF 4500 von der Säule 3a. Diese Forderung verjährt - soweit hier beurteilbar - erst 2018.

Sie sind richtig vorgegangen. Falls Ihr geschiedener Mann auf Ihre Aufforderung hin nicht bezahlt, sollten Sie ihn (inkl. Zins) betreiben. Falls er Rechtsvorschlag erhebt, müssen Sie ein Rechtsöffnungsbegehren einreichen, um die Betreibung fortsetzen zu können. Es empfiehlt sich dann, sich persönlich an einen Rechtsanwalt zu wenden, der Sie im Gerichtsverfahren vertritt.

Im Falle einer Betreibung bzw. Gerichtsverfahrens tragen Sie natürlich das Risiko, dass bei Ihrem Mann nichts zu holen ist (sog. Inkasso- bzw. Insolvenzrisiko). In diesem Zusammenhang muss ich Sie darauf hinweisen, dass Sie sowohl im Falle einer Betreibung als auch im Falle eines Gerichtsverfahrens einen Kostenvorschuss an das Gericht bzw. an das Betreibungsamt leisten müssen.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu akzeptieren, indem Sie unter meiner Antwort auf das grüne Feld „Akzeptieren“ klicken. Ausserdem können Sie in der Rubrik Bewertungen eine Qualitätsbeurteilung abgeben und wenn Sie mit der Behandlung Ihrer Frage besonders zufrieden waren, meine Antwort sogar mit einem Bonus belohnen.

Mit freundlichen Grüssen

lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
- Rechtsanwalt und Mediator -

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