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Advokaturbüro
Advokaturbüro, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Schweizer Recht
Zufriedene Kunden: 3825
Erfahrung:  Gebiete des Schweizer Zivilrechts, v.a. allgemeines und besonderes Vertragsrecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht, SchKG
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16 jahr zusammen wovon 2.5 jahr verheiratet ohne ehevertrag

Kundenfrage

16 jahr zusammen wovon 2.5 jahr verheiratet ohne ehevertrag er Schweizer
kinderwunsch 10 jahre alles probiert ohne resultat ich habe alle kosten bezahlt auch fur adoption was er auch beendet hat... nach dem heirat haus gebaut jetzt ist leider kein liebe mehr da zwischen uns und kein vertrouwen von meiner seite ich kenne mich mit den Schweizer gezets nicht aus und habe das gefuhl das er nur um seinen vorteilen arbeitet wegen der scheidung und zwingt mir zum gutertrennung was ist gut und was nicht ?

Sylvana
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Schweizer Recht
Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)

Aufgrund Ihrer Angaben kann ich Ihre Frage mit folgender Rechtsauskunft beantworten:

Aufgrund Ihrer Schilderung schliesse ich, dass Sie sich von Ihrem Mann scheiden lassen oder wenigstens trennen möchten. In diesem Zusammenhang ist folgendes Vorgehen möglich:

1. Scheidung auf gemeinsames Begehren
Wenn Sie und Ihr Mann sich einig sind, dass Sie sich scheiden lassen wollen, können Sie beim Gericht gemeinsam ein Scheidungsantrag stellen. Um das Verfahren zu vereinfachen und eine faire und vernünftige Lösung zu finden, ist es empfehlenswert, vorher gemeinsam einen Mediator oder (gemeinsam oder allein) einen Rechtsanwalt aufzusuchen, der Sie aufgrund aller Details (Einkommen, Vermögen, Unterhalt, Aufteilung Haus) etc. im Detail berät.

2. Scheidungsklage (auf einseitigen Wunsch)
Fall einer der beiden Ehegatten sich nicht freiwillig scheiden lassen will, ist eine sofortige Scheidung nicht möglich. In diesem Fall ist im Idealfall zuerst ein sog. Eheschutzverfahren (gerichtliche Trennung, vgl. unten) durchzuführen. Ist die Ehe 2 Jahre getrennt (sog. Trennungsjahre), kann auch gegen den Willen eines Ehegatten die Scheidung durchgeführt werden.

3. Eheschutzverfahren
Sie oder Ihr Mann können jederzeit die Ehe trennen. Dazu ist es möglich, eine sog. Eheschutzverfahren am Gericht einzuleiten. In diesem Verfahren kann der gegenseitige (Trennungs-)Unterhalt festgelegt werden, die Ehewohnung (Haus) vorübergend einem der Ehegatten zugewiesen werden oder auch die Gütertrennung verfügt werden.
Gütertrennung bedeutet, dass ab dem Zeitpunkt der Gütertrennung die Ehegatten keine sog. Errungenschaft mehr haben, also dass das Arbeitseinkommen nicht mehr unter den Ehegatten aufgeteilt wird (vgl. unten).

4. Selbständige Trennung
Selbstverständlich ist auch eine Trennung ohne Gericht möglich. Hier müssten Sie sich allerdings mit Ihrem Mann über den Trennungsunterhalt selber verständigen bzw. für die Details während der Trennung selber eine Lösung finden. Hier sollten Sie sich beraten lassen, auf was Sie sich einlassen können bzw. was Ihnen mindestens zusteht.

5. Gütertrennung
Die Gütertrennung kann entweder vom Gericht auf Antrag verfügt werden oder mit einem Ehevertrag zwischen den Ehegatten (auch rückwirkend) vereinbart werden. Im zweiten Fall müssen beide mit der Gütertrennung einverstanden sein. Die Gütertrennung hat insbesondere zur Folge, dass es keine sog. Errungenschaft mehr gibt. Zur Errungenschaft gehört insbesondere das, was die Ehegatten während der Dauer der Ehe bzw. der Errungenschaftsbeteiligung verdienen. Dies wird dann anteilmässig zwischen den Ehegatten ausgeglichen.
Bei der Gütertrennung "schaut jeder für sich", wobei auch bei der Gütertrennung Trennungsunterhalt geschuldet sein kann.
Die Gütertrennung ist vor allem für den schlechter verdienenden Ehegatten meistens von Nachteil.

Zusammenfassend empfehle ich Ihnen daher, vorerst keine Gütertrennung mit Ihrem Mann zu vereinbaren, da dies in der Regel eher zum Nachteil der Ehefrau ist. Für eine abschliessende Beurteilung müsste ich mehr Details kennen. Ich empfehle Ihnen stattdessen, gemeinsam mit Ihrem Mann einen Mediator oder Rechtsanwalt aufzusuchen. Ist Ihr Mann damit nicht einverstanden, sollten Sie sich selber an einen Rechtsanwalt wenden, der Sie unterstützt.
Zur Gütertrennung kann Ihr Mann Sie rechtlich nicht zwingen, es sei denn, er beantragt dem Gericht die Gütertrennung. Ansonsten kann Gütertrennung nur eintreten, wenn Sie einen Ehevertrag beim Notar unterschreiben.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu akzeptieren, indem Sie unter meiner Antwort auf das grüne Feld „Akzeptieren“ klicken. Ausserdem können Sie in der Rubrik Bewertungen eine Qualitätsbeurteilung abgeben und wenn Sie mit der Behandlung Ihrer Frage besonders zufrieden waren, meine Antwort sogar mit einem Bonus belohnen.

Mit freundlichen Grüssen

lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
- Rechtsanwalt und Mediator -
Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)

Vor kurzem habe ich Ihnen auf www.justanswer.de eine ausführliche Rechtsauskunft erteilt. Bisher haben Sie meine Antwort leider nicht akzeptiert. Darf ich Sie bitten, dies nachzuholen, indem Sie unter meiner Antwort auf das grüne Feld „Akzeptieren“ klicken. Die von Ihnen bereits geleistete Anzahlung bleibt ansonsten auf dem JustAnswer-Konto völlig nutzlos.

Das Funktionieren von JustAnswer ist wesentlich von der Vertrauenswürdigkeit und Zuverlässigkeit seiner Nutzer abhängig! Sollte es einen Grund geben, warum meine Dienstleistung von JustAnswer nicht bezahlt werden soll, bitte ich Sie, mir diesen mitzuteilen. Ausserdem können Sie in der Rubrik Bewertungen eine Qualitätsbeurteilung abgeben und wenn Sie mit der Behandlung Ihrer Frage besonders zufrieden waren, meine Antwort sogar mit einem Bonus belohnen.

Mit freundlichen Grüssen

lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
- Rechtsanwalt und Mediator -
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Gütertrennung

Die Gütertrennung ist wie die Gütergemeinschaft ein familienrechtlicher Güterstand zwischen Eheleuten oder Lebenspartnern.

Durch die Gütertrennung erfolgt eine vollständige Trennung der Vermögensmassen beider Ehegatten oder Lebenspartner, ohne dass nach der Scheidung der Ehe von einem der beiden ein Zugewinnausgleich zu gewähren ist. Jedem Ehegatten oder Lebenspartner obliegt die Verwaltung seines Vermögens und er bleibt Eigentümer sowohl des vor der Eheschließung als auch des während aufrechter Ehe von ihm erworbenen Vermögens.

 

Ich verstehe dis unten nicht ganz ;-( dies sacht wikepeda bedeutet das wenn mann guttertrennung macht das das hierunten trotzdem verteilt wird oder nicht ?

 

freundliche grusse

 

Davon unberührt bleibt das Recht auf Aufteilung des gemeinsamen ehelichen Gebrauchsvermögens (wie z. B. Hausrat, Ehewohnung, gemeinsames Auto) und der ehelichen Ersparnisse.

Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)

Aufgrund Ihrer Angaben kann ich Ihre Frage mit folgender Rechtsauskunft beantworten:

Zunächst ist festzustellen, dass Sie die Definition der Gütertrennung erwischt haben, die im deutschen Recht gilt. Allerdings ist Sie im Schweizerischen Recht ähnlich. Neben der Gütertrennung gibt es noch die Gütergemeinschaft und die Errungenschaftsbeteiligung.

Will man Gütertrennung oder Gütergemeinschaft braucht es einen Ehevertrag. Die Gütertrennung kann auch durch Gerichtsurteil verfügt werden.

Einfach ausgedrückt bedeutet dies folgendes:
Gütergemeinschaft:
Alles gehört beiden Ehegatten, egal wer was verdient hat. Es gibt sozusagen nur eine grosse Kasse, aus sich Mann und Frau bedienen können.

Die Gütertrennung ist genau das Gegenteil. Jeder Ehegatte führt seine eigene Kasse. Was der Mann verdient, kommt in seine Kasse und darf er alleine verbrauchen. Was die Frau verdient, kann sie verbrauchen. Gemeinsame Kassen sollte es nicht geben.

Die Errungenschaftsbeiteiligung gibt es eigene Kassen. Zum einen hat jeder Ehegatte eine Kasse mit seinem Eigengut (z.B. mit Erbschaften oder Vermögen, das in die Erbschaft gebracht wurde). Zusätzlich hat jeder Ehegatten eine Errungenschaftskasse, wo seine Errungenschaft (z.B. Lohn) reinkommt. Bei einer Scheidung oder der nachträglichen Vereinbarung der Gütertrennung werden die Errungenschaftskassen von Mann und Frau ausgeglichen, so dass in beiden Kassen nachher gleich viel ist.

Nun gilt aber noch: Selbst wenn man Gütertrennung hat, gelten die eherechtlichen Unterstützungspflichten und die Rechte auf Aufteilung der ehelichen Wohnung (Hausrat) etc. Soweit gemeinsame Konten bestehen, werden diese aufgeteilt.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu akzeptieren, indem Sie unter meiner Antwort auf das grüne Feld „Akzeptieren“ klicken. Ausserdem können Sie in der Rubrik Bewertungen eine Qualitätsbeurteilung abgeben und wenn Sie mit der Behandlung Ihrer Frage besonders zufrieden waren, meine Antwort sogar mit einem Bonus belohnen.

Mit freundlichen Grüssen

lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
- Rechtsanwalt und Mediator -

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