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Advokaturbüro
Advokaturbüro, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Schweizer Recht
Zufriedene Kunden: 3825
Erfahrung:  Gebiete des Schweizer Zivilrechts, v.a. allgemeines und besonderes Vertragsrecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht, SchKG
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HALLO ICH habe seit einigen Monaten ein neues Auto,die Ausstattung

Kundenfrage

HALLO ICH habe seit einigen Monaten ein neues Auto,die Ausstattung stimmt nicht,und im Motorraum steht im Schild Spanien,nun glaube ich es ist ein Eu-Import.X1 Drive 2.8 i.245 PS. aber der Turbo hat ein Loch,war in Wthur,Dielsdorf,gekauft in Fr.feld.Nun wie kann ich beweisen das der Wagen Eu-Import ist ( ESP) hat er auch nicht. Mit freundlichen Grüssen,J.Gujer
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Schweizer Recht
Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)

Aufgrund Ihrer Angaben kann ich Ihre Frage mit folgender Rechtsauskunft beantworten:

Zunächst wäre zu prüfen, was vertraglich vereinbart wurde. In der Regel wird in diesen Kaufverträgen nicht vereinbart, welches Auto genau geschuldet wird (keine Angabe der Chassisnummer im Vertrag). Das heisst es handelt sich um einen sog. Gattungskauf.

Das bedeutet, dass Sie als Autokäufer nur Anspruch auf ein Auto aus dieser Produktionsreihe haben, aber nicht auf ein bestimmtes Auto.

Anhand der Produkte- bzw. Matrikelnummer lässt sich überprüfen, wo die Einzelteile herkommen, ebenfalls lässt sich anhand der Chassisnummer überprüfen, wo das Auto gefertigt wurde.

Für mich stellt sich aber die Frage, ob der Verkäufer überhaupt verpflichtet war, Ihnen kein EU-Import zu übergeben. Selbst wenn es sich nämlich um einen EU-Import handelt, muss das Fahrzeug ja beim hiesigen Strassenverkehrsamt zugelassen werden.

Da die Rechnung mit dem Vertrag nicht übereinstimmt, wäre aber zu überprüfen, ob der Verkäufer den Vertrag tatsächlich erfüllt hat. Sie sollten dem Verkäufer umgehend, schriftlich per Einschreiben schreiben, dass das gelieferte Fahrzeug die vertraglich versprochenen Eigenschaften nicht erfüllt und nun auch die Rechnung nicht dem gelieferten Auto entspricht. Es ist allerdings möglich, dass Sie die Mängelrügefristen verpasst haben, da Sie das Auto bereits seit einigen Monaten besitzen.

Falls die Mängelrügefrist noch nicht verpasst ist oder ein sog. "aliud" (etwas anderes als vereinbart) geliefert wurde, können Sie verlangen, das die Mängel behoben werden oder dass Sie das Auto gegen Rückerstattung des Kaufpreises zurückgeben können. Gewisse Abweichungen hiervor können aber im Kaufvertrag oder in den dazugehörigen AGB's vereinbart werden. Diese wären im Detail zu prüfen.

In Betracht kommt gemäss Ihrer Schilderung sogar, dass Sie vom Verkäufer getäuscht worden sind und der Vertrag deshalb gar nicht wirksam zustande gekommen ist.

Wie Sie richtig sagen, müssen Sie die Mängel bzw. die Abweichung des gelieferten vom bestellten Auto beweisen. Grundsätzlich können Sie vom Händler verlangen, dass er Ihnen die entsprechenden Zertifikate, Zoll- bzw. Einfuhrpapiere etc. aushändigt. Alternativ können Sie beim für Sie zuständigen Strassenverkehrsamt entsprechende Abklärungen machen lassen, was allerdings nicht unerhebliche Kosten verursacht. Auch der TCS bietet solche Leistungen an.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass Sie prüfen müssen, was vertraglich überhaupt geschuldet war und bewiesen werden kann. Auch vor dem Hintergrund der Mängelrügefrist wäre zu prüfen, ob eine Vorgehen gegen den Verkäufer überhaupt (noch) möglich ist.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu akzeptieren, indem Sie unter meiner Antwort auf das grüne Feld „Akzeptieren“ klicken. Ausserdem können Sie in der Rubrik Bewertungen eine Qualitätsbeurteilung abgeben und wenn Sie mit der Behandlung Ihrer Frage besonders zufrieden waren, meine Antwort sogar mit einem Bonus belohnen.

Mit freundlichen Grüssen

lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
- Rechtsanwalt und Mediator -
Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)

Vor kurzem habe ich Ihnen auf www.justanswer.de eine ausführliche Rechtsauskunft erteilt. Bisher haben Sie meine Antwort leider nicht akzeptiert. Darf ich Sie bitten, dies nachzuholen, indem Sie unter meiner Antwort auf das grüne Feld „Akzeptieren“ klicken. Die von Ihnen bereits geleistete Anzahlung bleibt ansonsten auf dem JustAnswer-Konto völlig nutzlos.

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lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
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