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Advokaturbüro
Advokaturbüro, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Schweizer Recht
Zufriedene Kunden: 3825
Erfahrung:  Gebiete des Schweizer Zivilrechts, v.a. allgemeines und besonderes Vertragsrecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht, SchKG
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Advokaturbüro ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen & Herren, ich bin zurzeit Krank geschrieben

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen & Herren,

ich bin zurzeit Krank geschrieben , da ich wegen psychologischer Probleme in Behandlung bin. Diese wurden durch Mobbing&übler Nachrede (kollektives Wetten durch Mitarbeiter in einem Krankheitsfall im Sommer , wann ich wiederkomme.Ich sei Alkoholiker und auf Entziehungskur, Versuche im Labor wurden zerstört über Nacht ) in der Firma verursacht. Daraufhin wollte ich per Ende September unter Einhaltung der 3monatigen Kündigungsfrist auf Ende Dezember die Firma verlassen. Das gewährte meine Cheffin mir nicht, da ich ein zinsloses Darlehen für mein GA von August - Dezember von meinem Lohn , mit je 500sfr , abbezahle. Sie sagte , wenn ich per September kündige würde der restliche Betrag (2000sfr) komplett vom Septemberlohn abgezogen , was nicht möglich für mich war. Ich dürfe die Firma erst im März verlassen. Ich kündigte daraufhin im September per Ende Dezember auf Ende März. Ich bin nun seit Anfang November krankgeschrieben und befinde mich in regelmässiger Behandlung bei einem Psychologen. Seither erhielt ich Anrufe von meiner Personalcheffin , ich solle mich um die Gutachten vom Arzt kümmern für die CSS (Lohnfortzahlungsversicherung) unserer Firma. Sie sagte mir am Mittwoch , dass die Firma absofort keinen Lohn mehr zahlen wird. Ich hätte aber die Möglichkeit bei meinem Arzt ein Gutachten einzufordern ,welches der CSS geschickt wird um weiterhin Lohn zuerhalten.

Ich bin nun ziemlich verunsichert und wollte fragen ob das rechtlich gesehen korrekt ist keinen Lohn mehr zubekommen und was ich für Möglichkeiten zur raschen Klärung des Problems habe.

Ich danke XXXXX XXXXX im vorraus.

mit freundlichen Grüssen ,

Tim Kästner
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Schweizer Recht
Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)

Aufgrund Ihrer Angaben kann ich Ihre Frage mit folgender Rechtsauskunft beantworten:

Der Arbeitgeber kann Ihnen natürlich das Recht zur Kündigung nicht versagen.

Dass Sie eine vom Arbeitgeber gewährte Leistung (Generalabonnement) zurückzahlen bzw. abzahlen müssen, ist nicht unüblich. Es wäre rechtlich allerdings nur beschränkt zulässig gewesen, dass man Ihnen die restlichen GA-Raten komplett vom Lohn abgezogen hätte.
Nach Art. 323b Abs. 2 OR, dürfen solche Forderungen nur soweit mit dem Lohn verrechnet werden, als dass der Lohn auch gepfändet werden könnte (Art. 92 f. SchKG). Das heisst, dass Ihnen trotz des Abzugs mindestens das Existenzminimum hätte bleiben müssen.

Grundsätzlich hat der Arbeitgeber während Krankheit den Lohn weiterzubezahlen. Die Lohnfortzahlungspflicht endet allerdings je nach Kanton und Anzahl Dienstjahren nach einigen Wochen (Berner, Basler, Zürcher Skala). Welche Dauer der Lohnfortzahlungspflicht für Sie gilt, können Sie der entsprechenden Skala, die für Ihren Arbeitskanton gilt, auf der folgenden Internetseite entnehmen:
http://www.swissmom.ch/geldrechtberuf/allgemeines/als-berufsfrau-mutter-werden/vglohnfortzahlung/rgbskalen.html

Der Arbeitgeber kann ein ärztliches Zeugnis verlangen, in der Regel wird vertraglich vereinbart, dass dies ab dem dritten Tag der Absenz vorgelegt werden muss. Nach Art. 324b OR muss der Arbeitgeber den Lohn dann nicht weiterbezahlen, wenn eine (Krankentaggeld-)Versicherung die Lohnfortzahlung zu mindestens 80% übernimmt.

Vor diesem Hintergrund könnte die Forderung Ihres Arbeitgebers um Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses/Gutachtens berechtigt sein. Ebenso könnte die Auskunft korrekt sein, dass der Lohn (von der Krankentaggeld-Versicherung) nicht gezahlt wird, solange keine ärztliches Zeugnis vorliegt. Der Arbeitgeber oder auch die (KTG-)Versicherung kann sogar ein Gutachten eines Vertrauensarztes verlangen.

Insgesamt war der erste Vorfall betr. der Kündigung per Ende Dezember nicht korrekt. Allerdings dürfte ich daran nichts mehr ändern lassen, da Sie schliesslich doch auf die Kündigung verzichtet hatten.

Der neue Vorfall könnte korrekt sein, sofern tatsächlich die CSS die Lohnfortzahlung übernimmt. Vor diesem Hintergrund würde ich Ihnen empfehlen, sich um ein ärztliches Gutachten bzw. ein Zeugnis zu bemühen. Bewahren Sie für sich Kopien davon auf.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu akzeptieren, indem Sie unter meiner Antwort auf das grüne Feld „Akzeptieren“ klicken. Ausserdem können Sie in der Rubrik Bewertungen eine Qualitätsbeurteilung abgeben und wenn Sie mit der Behandlung Ihrer Frage besonders zufrieden waren, meine Antwort sogar mit einem Bonus belohnen.

Mit freundlichen Grüssen

RA Aschwanden
Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)

Vor kurzem habe ich Ihnen auf www.justanswer.de eine ausführliche Rechtsauskunft erteilt. Bisher haben Sie meine Antwort leider nicht akzeptiert. Darf ich Sie bitten, dies nachzuholen, indem Sie unter meiner Antwort auf das grüne Feld „Akzeptieren“ klicken. Die von Ihnen bereits geleistete Anzahlung bleibt ansonsten auf dem JustAnswer-Konto völlig nutzlos.

Das Funktionieren von JustAnswer ist wesentlich von der Vertrauenswürdigkeit und Zuverlässigkeit seiner Nutzer abhängig! Sollte es einen Grund geben, warum meine Dienstleistung von JustAnswer nicht bezahlt werden soll, bitte ich Sie, mir diesen mitzuteilen. Ausserdem können Sie in der Rubrik Bewertungen eine Qualitätsbeurteilung abgeben und wenn Sie mit der Behandlung Ihrer Frage besonders zufrieden waren, meine Antwort sogar mit einem Bonus belohnen.

Mit freundlichen Grüssen

RA Aschwanden

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