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Advokaturbüro
Advokaturbüro, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Schweizer Recht
Zufriedene Kunden: 3825
Erfahrung:  Gebiete des Schweizer Zivilrechts, v.a. allgemeines und besonderes Vertragsrecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht, SchKG
54307587
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Advokaturbüro ist jetzt online.

Rechtsauskunft betr. IV-Versicherung Nach einem Unfall 1988

Beantwortete Frage:

Rechtsauskunft betr. IV-Versicherung

Nach einem Unfall 1988 bin ich zu 50% Invalide.
Am 16. Dezember 2010 hatte ich während meinen Ferien einen Unfall, wobei ich mir unter anderem das Hüftgelenk brach.
Ende April 2011 habe ich dies der IV Stelle in Zürich gemeldet. Am 28. September 2011 wurde ich nun in der Schulthess Klinik zum 3. Mal in der gleichen Sache operiert.
Bis Heute erhielt ich von der IV Zürich keine Stellungnahme.
Ich habe nun meinen Hausarzt gebeten, mir meine Arbeitsunfähigkeit von 100% zu bestätigen.
Frage: Wie soll ich weiter vorgehen und genügt ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis gegenüber der IV?
Gerne sehe ich Ihrer Antwort entgegen und verbleibe

mit freundlichen Grüssen
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Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Schweizer Recht
Experte:  Advokaturbüro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)

Aufgrund Ihrer Angaben kann ich Ihre Frage mit folgender Rechtsauskunft beantworten:

Die abschliessende Beurteilung Ihrer Frage ist hier nicht möglich, da gerade im Sozialversicherungsrecht im Detail untersucht werden muss, wer wann für welche Versicherungsleistungen aufkommen muss (sog. Koordinationsrecht). Zunächst war nach der Fraktur des Hüftgelenks ja wohl die Unfallversicherung, ggf. sogar die Krankenkasse verpflichtet, Leistungen auszurichten (z.B. Integritätsentschädigung).

Wird nun die IV zuständig, wird geprüft, ob Sie nun Anspruch auf eine 100%-IV-Rente haben oder weiterhin (nur) auf die halbe Rente. In der Regel reicht ein einfaches Arbeitsunfähigkeitszeugnis nicht, sondern Sie müssen sich auf Geheiss der IV von einem Vertrauensarzt (der IV) untersuchen lassen.
Es kann durchaus lange dauern, bis die IV eine Verfügung über die Festsetzung einer neuen IV-Rente erlässt.

Ich würde Ihnen empfehlen, zunächst einmal beim zuständigen Sachbearbeiter bei der IV anzurufen und nachzufragen, wann denn mit einem Entscheid zu rechnen sei. Dauert es zu lange und/oder ist mit einem Negativentscheid zu rechnen, empfehle ich Ihnen, sich im Hinblick auf eine fristgerechte Anfechtung der IV-Verfügung anwaltlich vertreten zu lassen. Zu diesem Zweck sollten Sie sich an einen auf Sozialversicherungsrecht spezialisierten Kollegen wenden.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu akzeptieren, indem Sie unter meiner Antwort auf das grüne Feld „Akzeptieren“ klicken. Ausserdem können Sie in der Rubrik Bewertungen eine Qualitätsbeurteilung abgeben und wenn Sie mit der Behandlung Ihrer Frage besonders zufrieden waren, meine Antwort sogar mit einem Bonus belohnen.

Mit freundlichen Grüssen

RA Aschwanden
Advokaturbüro und weitere Experten für Schweizer Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.

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