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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Schweizer Recht
Zufriedene Kunden: 7716
Erfahrung:  Studium des schweizer und französischen Rechtes
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RA Schröter ist jetzt online.

Guten Abend, mein Sohn hat 6 Monate in der Schweiz gelebt

Kundenfrage

Guten Abend,
mein Sohn hat 6 Monate in der Schweiz gelebt und gearbeitet und sich an der Benedict Schule für 2 Semester angemeldet. Da er dann seinen Arbeitsplatz verloren hatte mußte er die Schweiz verlassen und zurück nach Deutschland. Die Benedict Schule verlangt aber eine vollständige Bezahlung der Schulkosten für 2 Semester auch wenn er die Schule nicht besuchen kann. Ist das Rechtens?
Mein Sonh war auch nur 1 mal in der Schule.
Kursbeginn war am 19.10.09 und im November 09 mußte er zurück nach Deutschland.
Preis pro Minat 425 CHF. (Komplettbetrag 5100 CHF)
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Schweizer Recht
Experte:  hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,


vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:


Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet. Auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers wurden Sie ausdrücklich hingewiesen und von Ihnen akzeptiert.

 

Durch einen Vertragsabschluss ist Ihr Sohn zur Zahlung der Gebühr für die Dauer der Laufzeit verpflichtet. Daran ändert leider auch die vorzeitige Beendigung der Schule nichts. Die Arbeitslosigkeit stellt keinen Kündigungsgrund dar. Zudem hat Ihr Sohn wohl schon auf die offene Forderung Zahlungen geleistet, so dass er diese dadurch anerkannt hat.

 

Insoweit sollte Ihr Sohn daher versuchen im Vergleichwege die Forderung zu reduzieren und die vereinbarten Raten dann einhalten.

 

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und stehe Ihnen im Falle einer Nachfrage weiter zur Verfügung.

 

Viele Grüße

RA Schröter und weitere Experten für Schweizer Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Durch den Verlust des Arbeitsplatzes hat er aber die Schweiz verlassen müssen, da auch der Wohnungsmietvertrag an einen festen Arbeitsplatz gekoppelt war und er keinen neuen Job bekommen hat. Er ist Gärtner. Daher konnte er die Schule nicht mehr besuchen. Die Schule hatte ihm telefonisch mitgeteilt, daß es kein Problem wäre den Vertrag zu lösen. Leider hat mein Sohn nichts schriftliches. Wegen dieser Aussage hat er dann auch nichts mehr gezahlt bis eines Tages ein Inkassobüro ihn angeschrieben hat und den vollen Betrag verlangte. Dann hat er Raten vereinbart ohne sich mit der Schule in Verbindung zu setzen.
Leider ist er mittlerweilen total verschuldet da er erst mal in München auch keinen Job und Geld hatte und jetzt lebt er unter der Minimum-Grenze. Unsere Hoffnung war, daß er die Zahlung an die Schweiz bzw. das Inkassobüro einstellen kann.
mfg
Jutta Hartmann
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo Frau Hartmann,

wenn Ihr Sohn kein Geld hat bzw, unter der Pfändungsfreigrenze liegt, muss er nichts bezahlen. Das Inkassobüro kann dann auch nichts pfänden. Allerdings sollte Ihr Sohn unbedingt eine Regelung treffen, dann die Forderung sich durch Kosten und Zinsen weiter erhöht und damit die Rückführung weiter erschwert wird.

Viele Grüße

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