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RA A. Lienhart
RA A. Lienhart, Rechtsanwältin
Kategorie: Schweizer Recht
Zufriedene Kunden: 2
Erfahrung:  Schweizer Recht
53148008
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Schweizer Recht hier ein
RA A. Lienhart ist jetzt online.

Guten Tag! Ich bin deutsche Staatsb rger und habe vor 5 Jahren

Kundenfrage

Guten Tag!
Ich bin deutscher Staatsbürger und habe vor 5 Jahren ein Haus in Tessen für 5 Jahre fest gemietet. Nach Ablauf der 5-Jährigen Frist hat sich mein Mietvertrag automatisch um ein weiteres Jahr verlängert. Die Kündigungsfrist laut Mietvertrag beträgt 6 Monate zum Jahresende.
Durch die Wirtschaftskriese habe ich mein gesamtes Vermögen verloren. Ich muss zurück nach Deutschland, um dort einer Arbeit nachzugehen.
(Ich habe noch keine Arbeit. Ich bin 61 Jahre alt).
Die Kündigungsfrist habe ich um 3 Monate versäumt. Anstatt zum 30.06.2010 habe ich meine Kündigung erst zum 29.10.2010 eingereicht.

Mein Vermieter besteht darauf, dass ich die Miete bis zum 31.12.2011 zahle.

Das ist für mich völlig unmöglich! Der Mietzins beträgt 4.500,00 CHF pro Monat kalt. Dazu kommen noch Haushaltungskosten in Höhe von ca. 900 CHF.

Mein Bankkonto weisst ca. 1000 CHF aus. Zur Zeit lebe ich vom geliehenen Geld von meinen Freunden.

Was soll ich tun? Kann ich eine aussserordentliche Kündigung erwirken?

Beste Grüße
Frank Schlüter
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Schweizer Recht
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Schlüter,


vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:


Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet. Auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers wurden Sie ausdrücklich hingewiesen und von Ihnen akzeptiert.

 

Leider rechtfertigt die persönliche Vermögenssituation nicht dazu den Vertrag außerordentlich zu kündigen. Dies wird allenfalls der Vermieter tun, wenn Sie die Miete nicht mehr begleichen können. Allerdings kann der die restliche Miete bis zum Vertragsende von Ihnen einfordern.

 

Meine Empfehlung wäre, das Haus soweit möglich uinterzuvermieten, was grundsätzlich möglich ist, soweit es im Mietvertrag nicht ausgeschlossen ist oder der Zustimmung des Vermieters bedarf. Im weiteren sollten Sie sich nach Nachmietern erkundigen. Dies sollte auch für den Vermieter sinnvoller sein, einen solventen Nachmieter zu erhalten als krampfhaft an dem jetzigen Vertrag festzuhalten.

 

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und stehe Ihnen im Falle einer Nachfrage weiter zur Verfügung.

 

Viele Grüße

Experte:  RA A. Lienhart hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag Herr Schlüter

Ich bin Anwältin des Schweizer Rechts (nicht des deutschen). In der Schweiz hat man die Möglichkeit, vorzeitig aus einem Mietvertrag auszusteigen, wenn man selbst einen Nachmieter sucht (Inserat schalten, Haus zeigen etc.), der für den Vermieter akzeptabel ist ( = solvent, ähnliche Lebensverhältnisse wie der bisherige Mieter) und der bereit ist, den Mietvertrag zu denselben Bedingungen zu übernehmen. Selbstverständlich muss das aber in Absprache mit dem Vermieter geschehen. Ich würde Ihnen empfehlen, dies mit Ihrem Vermieter zu besprechen und auf Ihr Recht, einen Nachmieter zu stellen, der vor Beendigung Ihres Mietsverhältnis die Miete übernimmt, pochen.

Mit dieser Antwort habe ich Ihre Frage beantwortet. Bitte akzeptieren Sie sie und geben den versprochenen Betrag frei. Der Sinn dieser Plattform ist nicht die kostenlose Rechtsberatung, sondern Sie sind zum Freigeben des Betrages verpflichtet, sofern die Frage beantwortet ist.

Freundliche Grüsse und alles Gute

Astrid Lienhart
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag Frau Lienhart,

ich habe einen Nachmieter bereits vorgeschlagen. Der Vermieter hat aber die Miete um 1000 CHF erhöht. Mein Nachmieter wollte diese höhere Miete von 5.500 CHF anstatt wie meine CHF 4.500 nicht akzeptieren.

Giebt es hier weitere Möglichkeiten?

Viele Grüße
Frank Schlüter
Experte:  RA A. Lienhart hat geantwortet vor 6 Jahren.
Das ist nicht zulässig. Der Vermieter muss bei Mietzinserhöhungen die gesetzlichen Vorschriften beachten: er darf nur auf einen vertraglichen oder gesetzlichen Kündigungstermin hin den Mietzins erhöhen. Er muss das 10 Tage vor Beginn der Kündigungsfrist auf dem amtlichen Formular mitteilen, damit sie gültig ist. D.h. dass Ihr Vermieter m.E. gegenüber dem Nachmieter zum jetzigen Zeitpunkt ankünden müsste, dass er gedenkt, auf den nächstmöglichen Termin die Miete zu erhöhen. Das scheint er nicht getan zu haben und das ist gesetzeswidrig. Aber es wird an der Situation möglicherweise nicht viel ändern. Ihr Nachmieter wäre wahrscheinlich auch dann nicht gewillt, den Mietvertrag zu übernehmen, wenn sich der Vermieter an das gesetzlich vorgegebene Verfahren gehalten hätte (und die Mieterhöhung damit erst ein paar Monate später wirksam wird). Die Konsequenzen daraus müssen leider Sie tragen.

Weiter stellt sich die Frage, ob der Mietzins wegen seiner Höhe allenfalls missbräuchlich hoch sein könnte.

Ihrem Nachmieter stünden natürlich dieselben Rechte zu wie Ihnen, z.B. Anfechtung des Mietzinses wegen Missbräuchlichkeit. Aber das alles wird er nicht wollen, was wiederum nichts anderes bedeutet, als dass er nicht bereit ist, den Mietvertrag zu übernehmen.

Kommt hinzu, dass Ihnen die Zeit davon rennt: Es bleiben nur noch wenige Wochen bis Ende Jahr...

Soviel kann ich hier zu Ihrem Fall sagen. Alles weitere übersteigt den Rahmen der hier vorgesehenen Plattform, denn Ihr Fall ist kein einfacher. Ich bitte Sie, meine Antwort zu akzeptieren. Sollten Sie Ihren Fall vertiefen wollen, würde ich Ihnen empfehlen, einen Anwalt vor Ort aufzusuchen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Letzte Frage!
Wenn ich die Zahlung des Mietzinses einstelle, wird der Vermieter gezwungen sein, den Vertrag fristlos zu kündigen. Kann der Vermieter zum Ausgleich seiner odffenen Forderungen mein Mobilliar pfänden lassen oder meine Bankkonten?
Experte:  RA A. Lienhart hat geantwortet vor 6 Jahren.
Nein, eine Retention von Gegenständen in Ihren Räumen ist nicht zulässig. Aber Ihre Überlegung mit der fristlosen Kündigung wird wohl kaum funktionieren: Ihr Mietvertrag ist bereits gekündigt, der Vermieter kann ihn nicht nochmals künden. Alles, was passiert, ist dass Sie Schulden anhäufen, für die Sie irgendwann man gradstehen müssen....

Tut mir leid, Ihnen da keinen einfachen Ausweg anbieten zu können! Ich wünsche Ihnen alles Gute für Ihre Zukunft.

Freundliche Grüsse

Astrid Lienhart

PS: PS: Mit meiner Antwort habe ich Ihre Fragen umfassend beantwortet. Bitte akzeptieren Sie sie durch klicken auf den entsprechenden Button. Es ist nicht die Absicht dieser Site, kostenlose Beratung zu bekommen, im Gegenteil, ihr Zweck wird unterminiert, wenn viele Teilnehmer die Antworten nicht akzeptieren. Sie haben den AGB zugestimmt, daher sind Sie zum Akzept jetzt auch verpflichtet.

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