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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Schweizer Recht
Zufriedene Kunden: 3511
Erfahrung:  Rechtsanwalt
35468264
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RAKRoth ist jetzt online.

Die AXA Winterthur hatte vor 10 Jahren mich dazu berredet,

Kundenfrage

Die AXA Winterthur hatte vor 10 Jahren mich dazu überredet, die laufende prämienfreie Lebensversicherung (Einmaleinlage) in eine fondsgebundene freie Vorsorgeversicherung umzuwandeln. Begründung: anstatt der im 2004 zu erwartenden Erlebensfallzahlung von etwa CHF 75'000 könnte ich im 2010 mit einem Auszahlungskapital von weit über CHF 100'000 rechnen.
Einbezahlt wurden im 2000 CHF 63'386 (Einmalprämie) - ausbezahlt wurde im 2010 CHF 40'733. Die AXA-Versicherung hat mir also infolge Fehlberatung rund CHF 23'000 Schaden zugefügt. In diesem Betrag ist auch noch ein nie vereinbarter Betrag von CHF 1836 für Beratung enthalten, eine Beratung die gar nie stattgefunden hat.
Hätte ich mit einer gerichtlichen Klage auf Schadenersatz Erfolg?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Schweizer Recht
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Darüber hinaus mache ich Sie darauf aufmerksam, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet, da insoweit ein Rechtsberatungsvertrag zustande gekommen ist. Auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers wurden Sie ausdrücklich hingewiesen und diese wurden von Ihnen akzeptiert.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:





Ein Schadensersatzanspruch könnte sich dem Grunde nach aus Art. 41 Obligationenrecht ergeben.

Wer einem andern widerrechtlich Schaden zufügt, sei es mit Absicht, sei es aus Fahrlässigkeit, wird ihm zum Ersatze verpflichtet.

Zu beachten ist aber die Verjährungsregelung in Art. 60 OR.
Der Anspruch auf Schadenersatz oder Genugtuung verjährt danach in einem Jahre von dem Tage hinweg, wo der Geschädigte Kenntnis vom Schaden und von der Person des Ersatzpflichtigen erlangt hat, jedenfalls aber mit dem Ablaufe von zehn Jahren, vom Tage der schädigenden Handlung an gerechnet.


Vor diesem Hintergrund sollten Sie einen Kollegen mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen beauftragen.

Zunächst muss eingehend geprüft werden, ob der Versicherung ein Beratungsfehler nachzuweisen ist.



Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte. Sie mögen bitte noch meine Antwort akzeptieren, damit eine Abrechnung erfolgen kann, sowie eine Bewertung abgeben.

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