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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 23630
Erfahrung:  Staatsexamina
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag! Habe wieder mal eine Frage an Sie: mein

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag!
Habe wieder mal eine Frage an Sie: mein minderjähriger Sohn(11) hat ein Konto bei der Bank mit Bankomatkarte, das ich für ihn eröffnet habe, ich bin auch zeichnungsberechtigt. Da ich aufgrund der Trennung nicht mehr zuhause lebe, sehe ich ihn nur selten.Gestern hat er mir erzählt, dass ihm meine Leider Noch Gattin dieses Bankomatkarte vorenthält. Er kann da eh keine Unsummen abheben(€50,00 pro Woche).Darf sie das überhaupt, wie ist vorzugehen, auf welches Gesetz kann ich mich Berufen(bitte Paragraph).
Anm: wir leben in Österreich!

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Es ist rechtlich zu differenzieren:

1.) Sollte der Kontovertrag auf Ihren Namen lauten, so wäre Ihr Sohn auch ohne Zustimmung der Mutter berechtigt, über das Geld zu verfügen und hiervon Anschaffungen zu tätigen.

Als beschränkt Geschäftsfähiger (Alter zwischen 7 und 14) wäre ihm das Geld dann im Rahmen der so genannten Taschengeldgeschäfte überlassen - § 170 Absatz 3 ABGB:

https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Dokumentnummer=NOR40146782

2.) Sollte allerdings das Konto ausdrücklich auf den Namen Ihres Sohnes lauten, so läge ein Vertrag vor, zu dessen Eingehung er der Zustimmung beider Elternteile benötigen würde - § 170 Absatz 1 ABGB.

Sollte in Ihrem Fall Variante 2 vorliegen, so rate ich Ihnen an, das Konto umgehend auf sich selbst umschreiben zu lassen und dem Sohn eine Karte zur Mitnutzung zur Verfügung stellen.

Er könnte dann über das ihm auf diese Weise überlassene Taschengeld auch ohne Zustimmung der Mutter verfügen.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Hab bei der Bank nachgefragt. Mein Sohn ist der Kontoinhaber, ich bin alleiniger Zeichnungsberechtigter. Laut Juristen der Raiffeisenbank reicht das aus.

Bei dem Kontovertrag handelt es sich um einen rechtlich nicht nur vorteilhaften Vertrag für Ihren Sohn, da dieser auch für Kontoführungsgebühren haften kann.

Dann aber - da nicht nur rechtlich vorteilhaft - bedarf es der Zustimmung beider Elternteile zur Eingehung eines solchen Vertrages - § 170 Absatz 1 ABGB.

Ich bedaure.

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Kristian Hüttemann
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