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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 23642
Erfahrung:  Staatsexamina
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Abend! Ich bin aus Österreich! Es ist folgendes! Ich

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Abend!Ich bin aus Österreich!Es ist folgendes!Ich habe einem Bekannten der ebenfalls in Österreich wohnhaft ist, Mitte Oktober eine Geldsumme in der Höhe von 600 Euro geliehen, mit der Vereinbarung dass ich es längstens bis 23. Dezember zurück bekomme!Am 23.Dezember hatte er die 600 €uro jedoch noch nicht zusammen und bat mich noch bis heute 20.1.2018 zu warten! Als ich Ihn heute anrief, und nachzufragen ob ich heute das Geld zurückbekomme, hies es nur dass ich Ihn am Arsch lecken solle und obendrein drohte er mir noch Schläge an!Jetzt ist die Frage, wie ich gegen den Mann vorgehen kann und ob mich ein Rechtsanwalt hier vertreten kann!Eine Rechtsschutzversicherung habe ich und die Daten des Mannes habe ich auch (Name & Adresse)Bitte um Hilfe & Antwort

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: Können Sie denn die Hingabe des Geldbetrages im Bestreitensfalle unter Beweis stellen - existiert ein Schriftstück, oder gibt es Zeugen?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ja, es gibt einen SMS Schriftverkehr.

Vielen Dank für Ihre Klarstellung!

Unter diesen Umständen können Sie die Geldhingabe auch ohne weiteres unter Beweis stellen, denn SMS sind gerichtsfeste Beweismittel.

Es gilt dann folgendes: Der Bekannte ist Ihnen zu unverzüglicher Rückzahlung verpflichtet, die Sie erforderlichenfalls auch gerichtlich erzwingen und druchsetzen können!

Gehen Sie wie folgt vor: Setzen Sie dem Bekannten letztmalig schriftlich und nachweisbar (Einschreiben, und keine E-Mail!) eine letzte Frist von maximal 14 Tagen ab Briefdatum zur Rückzahlung.

Kündigen Sie in dem Schreiben an, dass Sie nach Fristablauf ohne weitere Ankündigung einen Rechtsanwalt mit der Durchsetzung Ihres Anspruchs beauftragen und dass die hierdurch bedingten Kosten der Bekannte als Verzugsschaden zu tragen haben wird.

Stellen Sie zudem in Aussicht, dass Sie sich die Erstattung einer Strafanzeige wegen Betruges ausdrücklich vorbehalten. Teilen Sie mit, dass Sie diese Strafanzeige nach ergebnislosem Ablauf der gesetzten Frist bei der Polizei oder StA erstatten werden!

Gerät der Bekannte mit dem Ablauf der gesetzten Frist in Verzug, sind die Rechtsverfolgungskosten (Anwaltskosten) als Verzugsschaden ersatzfähig. Sie können dann auf Kosten des Bekannten einen Rechtsanwalt vor Ort einschalten, der Ihren Anspruch auf Rückzahlung sodann geltend machen und durchsetzen wird.

Der Anwalt wird ihn zunächst außergerichtlich und schriftsätzlich auf Rückzahlung in Anspruch nehmen. Zahlt dieser dann noch immer nicht, wird der Anwalt einen Zahlungsbefehl erwirken oder Zahlungsklage erheben - auch die hiermit verbundenen Kosten hätte der Bekannte zu tragen!

Klicken Sie für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber Justanswer meine Vergütung.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Österreichisches Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ok. Die Bewertung gebe ich sofort ab!
Danke für die Info!Die letztmalige Frist habe ich ihm bereits am 23.Dezember gesetzt, wo es hies, bis zum 20.1.2018 bekomme ich es zurück!
Bei dem heutigen telefonat hies es, dass ich ihm am A.... lecken könnte und ich schläge bekommen würde!Was meinen Sie Herr Anwalt, soll ich gleich zur Polizei gehen und Anzeige erstatten?

Ich rate Ihnen an, so vorzugehen, wie beschrieben! Der Vorteil: Wenn Sie so vorgehen, so setzen Sie ihn nachweisbar in Verzug (daher ist es wichtig, das Schreiben als Einschreiben zu versenden). Ist er dann in Verzug hat er Ihnen sämtliche RA-Kosten zu erstatten. Auf diesen würden Sie sitzenbleiben, wenn Sie nun sogleich einen RA einschalten.

Sollte es dann später so weit kommen, so können Sie ihn zudem wegen Bedrohung anzeigen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ok Danke!