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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 23674
Erfahrung:  Staatsexamina
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ra-huettemann ist jetzt online.

Der Telefonbetreiber Ge Org hat das Wertkartenhandy meiner

Diese Antwort wurde bewertet:

Der Telefonbetreiber Ge Org hat das Wertkartenhandy meiner Freundin am 31.2.17 (!) ohne jegliche Vorwarnung oder sonstigen Hinweis gesperrt.
Nach mehreren Anrufen und Emails von mir (der Freund - die Freundin hat kein Internet) bekam ich die Antwort "..Ge org! sich bei begründetem Verdacht von möglicher Weise missbräuchlichem Verhalten in der Nutzungsweise, berechtigt sieht, die Dienste zu sperren." Nach weiteren Email Interventionen wurde die Nummer wieder freigegeben.
Auf meine Nachfrage, was den Verdacht auf Missbrauch ausgelöst hat, gibt man mir keine Auskunft. Die Durchsicht des Gesprächsnachweises ergibt für uns keinerlei Hinweise. Alleine um in Zukunft eine derartige äüßerst unangenehme Situation (kein Tel. zu Silvester/Neujahr) vermeiden, wäre es notwendig zu erfahren, was Ursache für die Sperre war.
Ge Org zieht sich auf die Geschäftsbedingungen zurück, dass sie bei Verdacht des Missbrauches alles sperren können. Erklären aber keine Details.
Ich bin der Meinung, dass ich als Kunde das Recht habe zu erfahren, welches Missbrauches ich verdächtigt wurde, der zu solch drastischen Konsequenzen führt. Es könnte ja auch ein Irrtum seitens des Providers vorliegen.
Abgesehen davon dass dieses Verhalten extrem unfair einem Kunden gegenüber ist, glaube ich auch, dass es nicht rechtens ist.
Bitte um Ihren Kommentar.
MfG,
Werner Schwomma

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Zwar sind Dienstleister grundsätzlich berechtigt, in ihre Vertragsbedingungen - AGB -ausdrücklich den Vorbehalt aufzunehmen, dass eine Sperrung bestimmter Leistungsmerkmale dann erfolgen kann, sofern belastbare Anhaltspunkte dafür bestehen, dass eine missbräuchliche Verwendung vorliegt.

Dann allerdings hat der Dienstleister dem Kunden die angedohte Sperre rechtzeitig zu kommunizieren, damit dieser sich hierauf einrichten und entsprechende Dispositionen treffen kann.

Das ist in Ihrem Fall gänzlich unterblieben, weshalb Sie zu Recht Unmut äußern, zumal der Anbieter auch im Nachgang keine Bereitschaft gezeigt hat, Ihnen Grund und Anlass für die Sperre zu benennen.

Unter diesen Umständen rate ich Ihnen an, das Schlichtungsverfahren gemäß § 122 TelekommunikationsG zu betreiben und Ihren Provider zu den begehrten Auskünften von der Schlichtungsstelle verpflichten zu lassen.

Das Verfahren ist für Sie gänzlich kostenfrei, und der Schlichterspruch ist verbindlich.

Hier können Sie das Verfahren initiieren:

https://www.rtr.at/de/tk/TKKS_Schlichtung01

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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Kristian Hüttemann
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