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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 22888
Erfahrung:  Staatsexamina
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

N.Pesl Assistentin: Vielen. Können Sie mir noch ein paar

Beantwortete Frage:

n.Pesl
Assistentin: Vielen Dank. Können Sie mir noch ein paar weitere Informationen geben, damit ich den passenden Experten für Sie finden kann?
Kunde: Eine Reisestornoversicherung weigert sich die Stornokosten für eine Schiffsreise wegen einer COPT-Erkrankung zu bezahlen. Durch eine Lungenentzündung konnte ich die Reise nicht antreten (ärztlich und vom Krankenhaus ausgeführt). Da ich ständig solche Reisen mache habe ich die Frage ist es juristisch möglich diese Kosten einzuklagen (bzw. ist es sinnvoll)
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Österreichisches Recht
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Diesen Brief habe ich heute erhalten:AWP P&C S.A. • Bahnhofstraße 16 • D - 85609 Aschheim (bei München)
Herrn
Norbert Pesl
Kahlenbergstr.7/2/1 1190 WIEN
ÖSTERREICH
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte
von 08:30 Uhr bis 17:00 Uhr an: Schaden-Service
Telefon 089. 62424-299
Fax 089. 62424-177
E-Mail:***@******.***
9. Oktober 2017
Reise-Rücktrittskosten-Versicherung
Schadennummer 17-633 189.45 (bei Antwort bitte angeben)
Sehr geehrter Herr Pesl,
aufgrund der nun vorliegenden ärztlichen Informationen haben wir Ihren Schadenfall abschließend geprüft.
In der Reise-Rücktrittskosten-Versicherung besteht Versicherungsschutz, wenn die planmäßige Durchführung der Reise nicht zumutbar ist, weil die versicherte Person selbst oder eine Risikoperson während der Dauer des Versicherungsschutzes von einem versicherten Ereignis betroffen wird.
Aus den ärztlichen Angaben geht hervor, dass die Krankheit, die nun Anlass zur Reiseabsage gab, seit Februar 2016 besteht. Nach Art und Schwere der bestehenden COPD, insbesondere wie in Ihrem Fall in einem fortgeschrittenen Stadium „COPD Gold IV" ist bzw. mussten Sie stets mit einer Verschlechterung in Ihrem gesundheitlichen Befinden rechnen, welche die Reisefähigkeit ausschloss.
Am 16.05.2017 kam es zu einer akuten Verschlechterung der bestehenden Erkrankung und die Reiseunfähigkeit wurde zu diesem Datum festgestellt. Die Reise wurde jedoch erst am 05.07.2017 storniert. Aus den uns vorliegenden Unterlagen lässt nicht erkennen, dass zu diesem Zeitpunkt, eine unerwartet schwere Erkrankung irn,Sinne_cler vereinbarten Versicherungsbedinciunge_n_v_orlag.
Nachdem der gesamte Krankheitstatbestand und das Krankheitsbild schon zur Zeit der Reisebuchung bekannt waren, müssen wir zu unserem Bedauern mitteilen, dass die Voraussetzungen für die Erstattung der Stornokosten nicht vorliegen.
Es tut uns leid, keine andere Nachricht geben zu können. Mit freundlichen Grüßen
AWP P&C S.A., Niederlassung für Deutschland Schadenteam Rücktritt
AWP P&C S.A.
Niederlassung für Deutschland Bahnhofstraße 16
D - 85609 Aschheim (bei München) Hauptbevollmächtigter: Olaf Nink www.allianz-assistance.de Commerzbank München
BIC: COBADEFF700
IBAN: DE17 7004 0041 0223 6008 00 USt.-IdNr.: DE###-##-####VersSt.-Nr.: 9116 80200191 Registergericht: München HRB 4605 AWP P&C S.A.
Aktiengesellschaft französischen Rechts
Sitz der Gesellschaft: Saint-Ouen (Frankreich) Handelsregister: R.C.S. Bobigny 519 490 080 Vorstand: Remi Grenier (Vorsitzender)
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Die Verschlechterung trat ein nachdem ich von einer Portugalreise eine Lungenentzündung eingefangen habe und im Spital behandelt werden mußte. Erwähnnswert ist, daß ich öfters Reisen unternehme; kann ich nach diesem Schreiben keine Rese mehr buchen ?
mfg
N.Pesl
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich habe vor der Versicherung folgenden Brief zu schreiben:
Antwort auf ihr Schreiben vom 9. Oktober 2017Sie haben die von mir an Sie gesandten Unterlagen über ein Monat geprüft. Ich nehme an daß dies mit der nötigen Sorgfalt geschehen ist.
Zu ihremn Brief ist folgendes zu sagen:Sie schreiben:In der Reise-Rücktrittskosten-Versicherung besteht Versicherungsschutz, wenn die planmäßige Durchführung der Reise nicht zumutbar ist, weil die versicherte Person selbst oder eine Risikoperson während der Dauer des Versicherungsschutzes von einem versicherten Ereignis betroffen wird.Aus den ärztlichen Angaben geht hervor, dass die Krankheit, die nun Anlass zur Reiseabsage gab, seit Februar 2016 besteht. Nach Art und Schwere der bestehenden COPD, insbesondere wie in Ihrem Fall in einem fortgeschrittenen Stadium „COPD Gold IV" ist bzw. mussten Sie stets mit einer Verschlechterung in Ihrem gesundheitlichen Befinden rechnen, welche die Reisefähigkeit ausschloss.Am 16.05.2017 kam es zu einer akuten Verschlechterung der bestehenden Erkrankung und die Reiseunfähigkeit wurde zu diesem Datum festgestellt. Die Reise wurde jedoch erst am 05.07.2017 storniert. Aus den uns vorliegenden Unterlagen lässt nicht erkennen, dass zu diesem Zeitpunkt, eine unerwartet schwere Erkrankung irn,Sinne_der vereinbarten Versicherungsbedingungen_vorlag.Nachdem der gesamte Krankheitstatbestand und das Krankheitsbild schon zur Zeit der Reisebuchung bekannt waren, müssen wir zu unserem Bedauern mitteilen, dass die Voraussetzungen für die Erstattung der Stornokosten nicht vorliegen.Dazu kann folgendes gesagt werdenDie COPD besteht seit Februar 2016 (Vielleicht schon früher !). Ich habe seit diesem Zeitpunkt fünf Auslandsreisen problemlos durchgeführt. Die letzte war im Mai in Portugal. Bei der Rückkunft ist die bakterielle Lungenentzündung ausgebrochen, und ich mußte mit der Rettung als Notfall in das Spital eingeliefert werden. Da diese durch die Lungenentzündung gravierende Verschlechterung des Gesundheitszustandes aufgetreten ist, ist normal. Die Reise wurde sobald storniert als ich dazu in der Lage war (05.07.1017). Im Spital wurde COPD III vor der Erkrankung festgestellt (siehe Unterlagen vom Spital). Da sie von meiner Pulmologin die Aufzeichnungen verlangt haben, habe ich diese besorgt. Diese stellte am 30.08.2017 eine COPD Gold IV mit einer langsamen Besserung meines Zustandes fest. Dies ist erst nach meiner schweren Lungenentzündung aufgetreten. Aus den Unterlagen ist also sehrwohl eine unerwartete schwere Erkrankung im Sinne der vereinbarten Versicherungsbedingungen gegeben. Dieses Krankheitsbild war keinesfalls bei der Reisebuchung bekannt. Wenn sie die Unterlagen nochmals so gewissenhaft überprüfen, werden sie feststellen dass ich recht habe, und die Versicherung die Stornokosten erstatten müsste.Mit freundlichen Grüßen
N.PeslBesteht aufgrund dieses Sachverhaltes die Chance, dass die Versicherung die Stornokosten übernehmen wird
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Ja, Sie haben gegenüber der Versicherung einen Anspruch auf Übernahme der Stornokosten!

Grundsätzlich gilt im Falle von Erkrankungen bei Reiserücktrittsversicherungen: Ist eine bestimmte Krankheit bei dem Versicherten bereits einmal diagnostiziert worden - war die Erkrankung also schon angelegt -, so ist die Reiseversicherung nicht eintrittspflichtig.

Dies ist den Versicherungsbedingungen sämtlicher Reiseversicherer so festgelegt, denn in diesen Fällen musste und konnte der Versicherte damit rechnen, dass die Krankheit erneut ausbricht und der Antritt der Reise als Folge dessen nicht möglich ist.

Abweichendes gilt aber immer dann, wenn ein neuer Aspekt der Krankheit hinzukommt, und auch dann, wenn unerwartete Komplikationen auftreten, die einen Reiseantritt verhindern.

In Ihrem Fall liegt unter Zugrundelegung Ihrer Mitteilungen zum Sachverhalt diese Ausnahmekonstellation vor, denn selbst wenn die COPD bereits seit Februar 2016 besteht, so verlief diese Erkrankung ohne Beschwerden, da Sie seither fünf Auslandsreisen ohne Komplikationen durchführen konnten.

Zu einer unerwarteten Zuspitzung der Erkrankung kam es erst nach Ihrer Rückkehr von der letzten Reise, als die bakterielle Infektion ausbrach und Sie sich in das Spital begeben mussten.

Gerade dies stellt aber eine unerwartete Komplikation im Sinne des erläuterten Ausnahmetatbestandes dar: Hiermit konnten und mussten Sie nicht rechnen, denn es handelt sich um eine gänzlich unvorhersehbare Verschlechterung der Krankheit, die sich in keiner Weise für Sie angedeutet hat.

Ich rate daher an, dass Sie unter ausdrücklicher Berufung auf die hier dargestellte Rechtslage die Versicherung zu vertragsgemäßer Regulierung des Schadens auffordern!

Klicken Sie abschließend oben auf die Sterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfragen haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber Justanswer meine Vergütung für die erbrachte anwaltliche Beratung.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Monat.

Sie haben leider noch immer keine Bewertung hinterlassen.

Ich habe meine Arbeitszeit aufgewendet, um Ihnen behilflich zu sein, und Ihre Anfrage ist in aller Ausführlichkeit mit einem für Sie günstigen Ergebnis beantwortet worden.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und 2 weitere Experten für Österreichisches Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sg Hr huettemannDanke für ihre erfreuliche und rasche Antwort.
Ich habe noch zwei weitere Fragen:
1) Kann ich diesen von mir verfassten Brief so an die Versicherung schicken; evtl. mit einer Kopie ihrer juristischen Meinung; oder ist es sinnvoll nur darauf hinzuweisen das laut juristischer Auskunft der von Ihnen angeführte Sachverhalt unseren Gesetzen entspricht (ist es ein Problem, dass die Versicherung in Deutschland ist?)?
2) Sollte sich die Versicherung wieder querlegen, ist es sinnvoll damit einen Rechtsanwalt zu Beauftragen den Fall zu übernehmen. Falls ja, würden Sie das übernehmen?
mfG
N.Pesl
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Monat.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

1.) Ja, das Anschreiben ist Ihnen gut gelungen. Fertigen Sie eine Kopie unserer hiesigen Korrespondenz, und fügen Sie diese dem Schreiben bei. Die aufgezeigte Rechtslage entspricht der deutschen wie der österreichischen Gesetzeslage!

2.) Sollte die Versicherung mauern, so wenden Sie sich zur Meidung anwaltlicher Kosten an den Ombudsmann für die Versicherungen. Das Verfahren ist für Sie kostenfrei, und der Schlichterspruch bindend:

https://www.versicherungsombudsmann.de/

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt