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SchiesslClaudia
SchiesslClaudia, Rechtsanwältin
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 16350
Erfahrung:  zwei Fachanwaltstitel
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SchiesslClaudia ist jetzt online.

ich bin 1961 geboren und seit 30 Jahren mit einem

Kundenfrage

ich bin 1961 geboren und seit 30 Jahren mit einem 25 Jahre älteren Mann verheiratet. Wir haben keine gemeinsamen Kinder (ich hatte 2 Eileiterschwangerschaften). Ich war ca. 20 Jahre Hausfrau, bis ich vor 12 Jahren eine schwere Krebserkrankung hatte und danach auch eine schwere Nervenkrise, -Danach habe ich mich beim AMS als Wiedereinsteiger gemeldet und nach 6 Monaten eine Halbtagsstelle angenommen. Ich hatte damals noch 70% Behinderung eingetragen, jetzt sind es noch 40%. Leider war die Arbeit sehr anstrengend und ich konnte mich kaum noch bewegen, bekam einen Reizdarm und so beschlossen wir nach 7 1/2 Jahren, dass ich wieder zu Hause bleibe, die 20 Jahre (inzwischen 23 Jahre) fehlen mir sowieso. Mein Mann hat jetzt einen vollkommen anderen Lebensplan, er ist im Februar 2016 ausgezogen. Wir haben einen Bungalow 130 m² mit 824 m² Grund. Das Haus gehört mir, mein Mann hat das Fruchtgenussrecht. Es gibt Belastungs- und Veräußerungsverbote.Mein Mann meint jetzt, ich kann ja jemanden einmieten, es ist aber keine eigene Wohneinheit vorhanden, so ist das unmöglich. Mein Mann bezieht die ASV-Höchstpension, hat mit mir im Februar schriftlich ausgemacht, dass er mir ca. 800 Euro monatlich zahlt und bei Urlaubs- u. Weihnachtsgeld 500 Euro extra, ich habe dafür die ganzen Betriebskosten übernommen. Nun hat er das zweimal gezahlt, danach nur noch 700 Euro und dann wollte er mir nur noch 400 Euro zahlen, was ich mit einem Schreiben von einer Anwältin abwehren konnte. Er möchte mich einfach aushungern, dass ich gezwungen bin, das Haus zu verkaufen, was mir das Herz brechen würde, da ich vor 4 Jahren mein ganzes Erbteil von meiner Mutter auch noch hineingesteckt habe. Er ist also heuer 80 Jahre alt geworden, sehr bösartig und ich möchte nun wissen, welche Rechte und welchen Anspruch ich auf Unterhalt habe, da ich ja kein eigenes Einkommen beziehe. Wir haben das Haus 1990 gebaut und wohnen seit 1994 ständig darin und ich möchte es nicht verlieren, weiss aber nicht, wie ich das abwenden kann. Es kann doch nicht sein, dass ich nun auch in einer Wohnung leben muss, nur weil dies alles für meinen Mann keinen Wert mehr hat. Außerdem möchte ich noch wissen, ob es eine Möglichkeit gibt, festzustellen, ob mein Mann noch geschäftsfähig ist, denn er hat sich total verschuldet, was früher nicht seine Art war, im Gegenteil, er ist immer sehr sorgsam mit Geld umgegangen. Also sehr viele Fragen und ich bitte nun, mir die Rechtslage zu erklären.

Gepostet: vor 6 Monaten.
Kategorie: Österreichisches Recht
Experte:  SchiesslClaudia hat geantwortet vor 6 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender ,

Haben Sie vielen Dank für die freundliche Anfrage.

Grundsätzlich steht Ihnen, wenn ihr dabei der Einkommen unterschiedlich sind ein Anspruch auf Unterhalt zu.

Grundsätzlich sind Sie auch nach Ablauf des Trennungsjahres verpflichtet zu arbeiten.

Wenn Sie das nicht können muss dies durch ein ärztliches Attest belegt sein.

Was das Haus anbelangt so sparen Sie sich in dem Sie es bewohnen Miete.

Das ist der so genannte Wohnvorteil, der im Familienrecht als Einkommen zählt.

Solange die Scheidung noch nicht eingereicht sind nimmt man hier für einen geringeren Wert, den so genannte angemessenen Wohnwert.

Sobald jedoch die Scheidung eingereicht ist wird Ihnen das kostenlose wohnen mit dem zugerechnet, was sie für das Haus an Miete zahlen müssten.

Das ist dann beides wie Einkommen. Heute alle

Wenn der man dann immer noch mehr hat dann schuldet er Ihnen selbstverständlich Unterhalt, wenn sie selbst nicht mehr arbeiten können.

Wenn er sich verschuldet hat, dann kann er unter Betreuung gestellt werden. Dazu müssen Sie die Betreuung beim Amtsgericht anregen, indem Sie einen Brief an das Betreuungsgericht schreiben und schildern, wie er mit Geld umgeht.

Er wird dannn begutachtet und wenn er nicht mehr geschäftsfähig ist, wird ihm ein Betreuer zur Seite gestellt.

Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.

Ich habe bitte noch eine Frage, handelt es sich hierbei um Deutsches Recht oder Österreichisches Recht?

Experte:  SchiesslClaudia hat geantwortet vor 6 Monaten.

Sie haben diese Frage in deutsches Recht eingestellt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.

Ich bin Österreicherin und benötige natürlich die österreichische Rechtsantwort! Können Sie mir die geben?

Danke ***** ***** Grüße

Experte:  SchiesslClaudia hat geantwortet vor 6 Monaten.

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