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RAKRoth
RAKRoth, Abitur
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 3511
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung als Rechtsanwalt und Testamentsvollstrecker mit internationalem Bezug
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Kann ein Arzt welcher zu einem Unfall mit Todesfolge (ohne

Kundenfrage

kann ein Arzt welcher zu einem Unfall mit Todesfolge (ohne offensichtlichem kriminalistischem oder sonstigem Fremdverschulden) kommt, ohne Zustimmung der Angehörigen eine Obduktion der Leiche anordnen?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Österreichisches Recht
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Eine solche sog. sanitätsbehördliche Obuktion kann durch die Sanitätsbehörde (Magistrat oder Bezirkshauptmannschaft) auf Antrag bzw. auf Ersuchen des amtlichen Totenbeschauers angeordnet werden.
Da ein Verdacht auf Fremdschulden hier offenbar ausscheidet, kommt eine sog. gerichtliche Obduktion nicht in Betracht.
Bei sanitätsbehördlichen und gerichtlichen Obduktionen ist grundsätzlich keine Zustimmung der Angehörigen vorgesehen.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Wenn Sie keine Nachfrage mehr haben, mögen Sie bitte meine Antwort akzeptieren und eine positive Bewertung abgeben. Hierzu drücken Sie auf den Button „Frage beantwortet“ oder auf „Informativ und hilfreich“ bzw. auf „Toller Service“. Vielen Dank !
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

in meinem Bekanntenkreis gibt es einige Fälle wo es nach einem Unfall (ohne gröbere sichtbare Verletzúngen) jedoch mit Todesfolge nach einer vom Totenbeschauer angeordneten Obduktion immer den Befund "Herzinfarkt" gegeben hat, und somit bestehende Unfallversicherungen nicht zu Zahlungen bereit waren.

Können Angehörige in solchen Fällen eine Obduktion verweigern?

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 2 Jahren.
Nach meiner Auffassung nicht.
Etwas anderes gilt nur dann, wenn der Totenbeschauer willkürlich die Obduktion angeordnet hat.
Dies ist aber schwer nachweisbar.

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