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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 21355
Erfahrung:  Staatsexamina
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo!! Ich hab da mal eine frage, ich bin in einem Perchtenverein,

Kundenfrage

Hallo!! Ich hab da mal eine frage, ich bin in einem Perchtenverein, und werde beschuldigt, Vereinsintere Infomationen weiter erzählt zu haben, an eine Person, die in einem anderen Perchtenverein mitläuft!! Es gibt in unserem Verein 2 Mitglieder, die gnauso mit dieser anderen Person befreundet sind, und unsere Infos vom Verein weiter erzählt haben!! Ich bin mir aber zu 100% sicher und mir keiner Schuld bewußt Vereinsinterne Probleme und Infomationen an eine 3 Person weiter zu geben!! Jetzt wird aber behauptet, das ich alles dieser Petson erzählt zu haben!! Ich bin momentan soweit, das ich diesen Personen die mir diese Sachen unterstellen einen Brief vom Rechtsanwalt wegen Verleumdung, Rufschädigung und falschen Verdächtigungen zu schicken, das ist die einzige möglichkeit meine Unschuld zu beweisen!! Es wird nochmal ein klärendes Gespräch geben, aber ich weiß das diese Personen weiterhin behaupten werden das ich schuld bin!! Was passiert wenn ich ihnen einen Brief schreiben lasse, wird das dann vor Gericht behandelt, und wie gehts weiter wenn die weiterhin bei Gericht lügen? Was für möglichkeiten hab ich noch, meine Unschuld zu beweisen!! Danke ***** *****
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Österreichisches Recht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie können unter den gegebenen Umständen gegen die betreffenden Personen strafrechtlich und zivilrechtlich vorgehen.

Sofern über Sie Unwahrheiten aufgestellt und verbreitet werden, kommt der Straftatbestand der üblen Nachrede gemäß § 111 StGB in Frage:

http://www.jusline.at/111_%C3%9Cble_Nachrede_StGB.html

Sind die über Sie verbreiteten Unwahrheiten geeignet, Sie in der öffentlichen Meinung verächtlich zu machen und herabzusetzen, wäre dieser Straftatbestand erfüllt. Das ist hier der Fall, denn man beschuldigt Sie ganz konkret Vereinsinterna unbefugt an Dritte weitergeleitet zu haben und dadurch den Verein geschädigt zu haben.

Als Opfer dieser Straftat nach §111 StGB wären Sie berechtigt, Strafantrag nach § 117 StGB bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft zu erstatten:

http://www.jusline.at/117_Berechtigung_zur_Anklage_StGB.html

Können die Personen die von Ihnen aufgestellte Behauptung NICHT BEWEISEN, so werden sie wegen übler Nachrede bestraft werden. Es ist also nicht so, dass Sie beweisen müssten, dass Sie keine Daten weitergegeben haben, sondern es ist gerade umgekehrt: Die Personen, die dieses behaupten, müssen das auch konkret beweisen können. Können Sie das nicht, sind Sie strafbar nach § 111 StGB.

Zudem können Sie zivilrechtlich vorgehen und eine einstweilige Verfügung bei dem örtlichen Bezirksgericht gegen die Personen erwirken, weil die Gefahr besteht, dass diese auch in Zukunft wahrheistwidrige Tatsachenbehauptungen über Sie aufstellen und verbreiteen.

Die einstweilige Verfügung wird es den Personen unter Androhung einer hohen Geldstrafe - ersatzweise Haft - gerichtlich untersagen, weiterhin Unwahrheiten über Sie zu verbreiten.

Sie können sich zur Rechtsantragsstelle des Bezirksgerichts begeben. Dort können Sie unter Schilderung des Sachverhaltes Ihren Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zu Portokoll geben. Die dort beschäftigten Beamten werden Ihnen bei der Formulierung des Antrags behilflich sein.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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