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a.merkel
a.merkel, Rechtsanwältin
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 2263
Erfahrung:  Master of Law (LL.M. Eur.)
35164805
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a.merkel ist jetzt online.

meine bekannte ist Thailänderin arbeitet seit mehreren Jahren

Kundenfrage

meine bekannte ist Thailänderin arbeitet seit mehreren Jahren als Masseurin in Ungarn hat dort eine Arbeitsbewilligung möchte jetzt nach Österreich kommen und sich selbstständig machen was ist dafür erforderlich
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Österreichisches Recht
Experte:  a.merkel hat geantwortet vor 3 Jahren.

a.merkel :

SEhr geehrter Ratsuchender,

a.merkel :

ich beantworte Ihre Farge aufgrund Ihrer Angaben folgendermaßen:

a.merkel :

Ihre Bekannte muss vor Einreise eine entsprechende Aufenthaltsbewilligung für Selbständige bei der österreichsichen Botschaft in Ungarn beantragen. Da die vorliegende nationale Arbeitsbewilligung nur für Ungarn gilt, ist diese nicht auf Österreich übertragbar.

a.merkel :

Neben dem Antrag sind folgende Punkte zu beachten und nachzuweisen:

a.merkel :

Der Lebensunterhalt muss gesichert sein, so dass keine finanzielle Belastung von Gebietskörperschaften entsteht. Die Einkünfte sind ausreichend, wenn sie zumindest in der Höhe des jeweils maßgeblichen Ausgleichszulagenrichtsatzes (für Alleinstehende momentan ca. 858 Euro) zur Verfügung stehen.

a.merkel :

Während des Aufenthaltes in Österreich muss die Fremde/der Fremde über eine Krankenversicherung verfügen.

a.merkel :

Ihre Bekannte muss eine Unterkunft nachweisen, z.B. durch Mietvertrag. Eine unentgeltliche jederzeit ohne Kündigungsfrist widerrufbare Unterkunft reicht nicht aus.

a.merkel :

Ihre bekannte darf keine gefährdung der öffentlichen Sicherheit und ordnung darstellen, d.h. beispielsweise nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten sein oder im Zusammehang mit extremistischen oder terroritischen Vereinigungen stehen.

a.merkel :

Da Ihre Bekannte selbstständig tätig sein möchte, muss Sie eine vertragliche Verpflichtung zur Durchführung einer bestimmten selbständigen Tätigkeit über einen länger als sechs Monate dauernden Zeitraum (ohne Niederlassungsabsicht) gegenüber einer Auftraggeberin/einem Auftraggeber in Österreich vorweisen können.

a.merkel :

haben Sie noch Fragen?

JACUSTOMER-zqnc1wek- :

nachdem sie von Dresden sind bin ich mir nicht sicher ob sie mit den österr Bestimmungen vertraut sind diese Auskunft war nicht hilfreich für mich

a.merkel :

Die Antwort basiert auf dem österreichischen Recht, da Sie die Frage unter Österreichsiches Recht gepostet haben und Wien in AT liegt.

a.merkel :

Maßgebliche Rechtsnorm ist § 60 Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz (NAG)

a.merkel :

http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20004242

a.merkel :

Haben Sie zur ger gelesenen Antwort inkl. Gesetzesstelle noch eine Verständnisfrage?

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