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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 7716
Erfahrung:  Studium des österreichischen Rechtes
33364821
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RA Schröter ist jetzt online.

sehr geehrte Damen und Herren, ich haben einen Mitarbeiter

Kundenfrage

sehr geehrte Damen und Herren, ich haben einen Mitarbeiter zu seiner Arbeitsleistung bei einem meiner Kunden = Beschäftiger überlassen, da der Beschäftiger seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen ist hab ich den Abzug meiner Mitarbeiter angekündigt, nach Ablauf der Frist wurde mein Mitarbeiter angewiesen seine Arbeit nieder zu legen und bei uns heute um 8 Uhr im Büro zu erscheinen - der Mitarbeiter meinte er konsumiere jetzt sein Zeitguthaben und könne daher nicht kommen. darauf hin hab ich Ihm eine Nachfrist für Mo. 16.06.2014 mitgeteilt, sollte er wiederum nicht erscheinen - welche schritte kann ich veranlassen ist die eine Verfehlung und führt diese zur fristlosen Entlassung. Anscheinend hat der Beschäftiger dem Mitarbeiter ein Dienstverhältnis = Abwerbung in Aussicht gestellt, bezahlt die von uns erbrachte Leistung nicht und möchte den MA direkt einstellen - MA hat ca. 150 Gutstunden kann er die einfach konsumieren oder hat er meiner Anweisung per Konsequenz folge zu leisten <<< mfg Gerhard Höflinger
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Österreichisches Recht
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 3 Jahren.

RA Schröter :

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

1. Mitarbeiter kann nicht ohne Ihre Genehmigung seiner Gutstunden konsumieren. Er hat hier auf die betrieblichen Belange Rücksicht zu nehmen. Weiterhin muss das Abfeiern von Überstunden rechtzeitig beantragt werden und wie ausgeführt genehmigt werden.

2. Das eigenmächtige Fernbeliben vom Arbeitsplatz führt dazu, dass für den oder die Fehltage kein Gehaltsanspruch besteht. Weiterhin rechtfertigt dies eine fristlose Kündigung mit sofortiger Wirkung.


3. Schließlich haftet der Mitarbeiter auf Schadensersatz. Ein Schadensersatz kann dadurch anfallen, dass durch eine teurere Zeitarbeitskraft der Mitarbeiter ersetzt werden muss. Die Mehrkosten, die in der Differenz zum Gehalt des Mitarbeiters und den Kosten der Zeitarbeitsfirma liegen, hat der Mitarbeiter zu tragen.

4. Hinsichtlich des Verhaltens des Kunden wäre zu prüfen, ob eine Strafanzeige wegen Betrug einzulegen ist. Dies wäre dann erfolgsversprechend, wenn der Kunde von Anfang an nicht vorhatte die erbrachte Leistung zu vergüten.

5. Soweit der Mitarbeiter Firmeninternas und vertrauliche Informationen weitergibt rechtfertigt dies eine Abmahnung sowie ein Schadensersatzanspruch. Auch kann auf Unterlassen geklagt werden.

RA Schröter :

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Für eine positive Bewertung wäre ich dankbar (bitte einmal auf den entsprechenden Smiley unter meiner Antwort klicken).

Viele Grüße

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