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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 7690
Erfahrung:  Studium des österreichischen Rechtes
33364821
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RA Schröter ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren!Man hat mir am Samstag, den

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren! Man hat mir am Samstag, den 7.Dezember meinen 87 jährigen Vater mit den Worten überantwortet, ich müsse mich um ihn kümmern, "man (seine 80igjährige Lebensgefährtin) wolle auch noch ein paar schöne Jahre haben". Mein Vater hatte einen lange verschleppten Harnwegsinfekt, war ausgetrocknet und hatte hohe Glucosewerte im Urin. Als Typ I Diabetiker seit mehr als 60ig Jahren ist er sowieso eine Spezialaufgabe. Ich habe das Knowhow und keine Frage, er war ein guter Papa und ich tue es gerne. Es geht ihm soweit, alters- und krankheitsentsprechend wieder einigermassen gut, Lebensqualität bekommt eine andere Bedeutung. Seiner Lebensgefährtin und deren Tochter und Schwiegersohn ist nicht klar, dass er ein Pflegefall ist. Sie hat ihn bisher dreimal besucht, ich muß sie holen und bringen. Auch das tue ich gerne. Nun denkt sie, ich hätte bereits Pflegegeld beantragt (was ich nicht habe!) und will meinen Vater zurück. Ich sagte ihr, dass er eine 24-Stunden-Betreuung bräuchte und ob sie wisse, was das kosten würde. Kurz gesagt, es geht nur ums Geld, man hat meinen Vater noch einen Tag vor seiner Abschiebung zur Bank gezerrt, Zeichnungsberechtigung erhalten und gleich 4000 Euro mitgenommen. Sie meint, dass sie es zusammen mit ihrem seit Jahren arbeitslosen Schwiegersohn und ihrer ebensolchen Tochter und dem Pflegegeld schaffen würde. Ich habe einfach nur Angst um meinen Vater. Man wird den Diabetiker wieder mit Süßigkeiten ruhig stellen, wie bisher. Der Zusatnd, in dem ich ihn zu mir genommen habe, entsprach meinem Empfinden nach grober Vernachlässigung, ja sogar der unterlassenen Hilfeleistung.Ich bin überzeugt, dass er entweder binnen einer Woche im Krankenhaus oder im Pflegeheim landet, wenn er das überhaupt überlebt. Darüberhinaus hat er mir gesagt, er hätte Angst vor dem Schwiegersohn, wenn man ihm widerspräche, würde er schnell aggressiv. Und mein Vater setzte hinzu, er müsse überlegen, was er sagen würde, falls er wieder dorthin zurück müsse. Ich versprach, ihn zu beschützen. Man macht nun massiv Druck auf mich und auch ihn. Leider hat mein Vater seit seiner Kindheit gelernt, sich "anzupassen und unterzuordnen".Kann ich meinen Vater entsprechend beschützen, wenn ich ihn durch eine neutrale Person besachwalten lasse? Denn eines ist klar, wenn sie ihn zurückholen, werde ich dort keinen Zutritt mehr haben, abgesehen davon, dass auch ich mittlerweile Angst habe. Da ich anbiete, meinen Vater zu pflegen und mich um ihn zu kümmern, kann man, wenn diese Leute ihn irgendwohin abschieben, dann an mich herantreten wegen der Kosten? Ich besitze ein lastenfreies Haus, sonst keinerlei Vermögenswerte mehr. Wenn ja, wie kann ich mich davor schützen? Ich wäre für eine baldige Antwort sehr dankbar! Mit besten Grüßen, Isabella xxx

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Österreichisches Recht
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 2 Jahren.

RA Schröter :



Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,



vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:



1. Aus meiner Sicht müssen Sie zwingen eine Sachwalterschaft beantragen, wenn Sie hier unter Druck gesetzt werden. Zwar können Sie auch ohne eine Bestellung als Schwalter eine Betreuung als Angehöriger vornehmen. Um sich aber gegenüber der Lebensgefährtin und deren Familie abzusichern, sollten Sie eine gerichtliche Sachwalterschaft beantragen.

RA Schröter :

Sie können sich entweder selbst als Sachwalter vorschlagen und bestellen lassen oder eine neutralen Berufssachwalter bestellen lassen. Wenn Sie sich die Pflegschaft zutrauen, sollten Sie sich selbst vorschlagen und als Sachwalter bestellen lassen.

2. Sie müssen dann nicht mehr die Lebensgefährtin fürchten und können dann auch gegen den Willen ihres Vaters und insbesondere gegen den Willen der Lebensgefährtin und deren Familie durchsetzen.

3. Auch erhalten Sie durch die Sachwalterschaft die Befugnis, das Konto Ihres Vaters zu überprüfen und die Verfügung der Lebensgefährtin gegen diese geltend zu machen. Sie können danach alle Auszahlung, die die Lebensgefährtin vorgenommen hat zurückverlangen.

4. Wichtig ist aber, dass durch die Bestellung als Sachwalter Sie gerichtlich befugt sind Entscheidungen zu treffen ohne diese gegen die Lebensgefährtin begründen zu müssen.

RA Schröter :

Daher empfehle ich drigend eine Sachwalterschaft bei dem Bezirksgericht zu beantragen.

RA Schröter :



Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.


Für eine positive Bewertung wäre ich dankbar (bitte einmal auf den entsprechenden Smiley unter meiner Antwort klicken).


Viele Grüße

Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 2 Jahren.
Unser Chat ist beendet, Sie können jedoch weiterhin nachfragen, bis Sie mit meiner Antwort zufrieden sind. Kommen Sie einfach zurück auf diese Seite, um die Konversation und neue Informationen hierzu anzusehen.

Was passiert nun?

Wenn Sie meine Antwort noch nicht bewertet haben, können Sie dies nun oben durchführen. Oder Sie können mir unten antworten, wenn Sie noch nicht zufrieden sind.
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

soweit noch Nachfragen bestehen, stehe ich hier gerne weiterhin zur Verfügung. Habe ich Ihre Frage beantwortet, bin ich für eine positive Bewertung (bitte einmal auf den lachenden Smiley unter meiner Antwort klicken).dankbar.

Vielen Dank und beste Grüße!

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