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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 7708
Erfahrung:  Studium des österreichischen Rechtes
33364821
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RA Schröter ist jetzt online.

hallo, ich verletzte mich vor einigen tagen,am parkplatz vor

Kundenfrage

hallo, ich verletzte mich vor einigen tagen,am parkplatz vor der post(als ich in der post am schalter das schilderte sagte man mir da sei die gemeinde zuständig und nicht sie) da zwei pflastersteine fehlen, daraufhin war ich auch in krankenhaus um mein knie zu röntgen da es sehr schmerzte und ich bekam eine tetanusspritze da meine kniee aufgeschürft waren. wieder zuhause schrieb ich am nächsten tag eine e-mail an die besagte gemeinde! ich erhielt eine antwort mit einer entschuldigung und das man das einstweilen profesorisch beheben würde und als entschädigung bekäme ich ein buch von der stadgemeinde. nun meine frage, da ja auch meine strumpfhose und die leggens schaden nahmen (sind allerdings nicht viel wert gewesen so ca.30.- euro gesamt) aber ich konnte zwei tage lang nichts machen da meine kniee so geschwollen waren. kann ich da auf schmerzensgeld klagen oder nicht (oder macht man das bei einer stadtgemeinde nicht).irgenwie finde ich es ein wenig ungerrecht mir nur ein buch zu schenken und meinen schaden ( schmerzen und das ich zwei tage lang eigentlich nichts machen konnte ausser hochlagern),so abzuwärten. ich konnte ja nichts dafür, auch habe ich einen zeugen, ein netter passant der mir wieder auf die beine half.
bitte um rat danke mfg.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Österreichisches Recht
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 3 Jahren.

RA Schröter :

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

1. Hier liegt ein fahrlässiges bzw. grob fahrlässiges Versäumnis seitens der Gemeinde vor. Dieser ist ihrer Verkehrssicherungspflicht nicht nachgekommen. Durch die fehlenden Pflastersteine und der hieraus erlittenen Verletzung haben Sie gegen den Verursacher bzw. dessen Versicherung ein Anspruch auf Schmerzensgeld.

Die Höhe des Schmerzensgeld richtet sich nach folgenden Tagsätze

  • 72,– bis 110,– Euro für leichte Schmerzen
  • 125,– bis 180,– Euro für mittelstarke Schmerzen
  • 145,– bis 330,– Euro für starke Schmerzen
  • 220,– bis 410,– Euro für quälende Schmerzen

Je nach Grad der Schmerzen sollten Sie daher zwei Tagessätze an Schmerzensgeld einfordern.

RA Schröter :

2. Aufgrund der erlittenen Schäden an Ihrer Kleidung haben Sie ebenfalls ein Anspruch auf Ersatz des Schadens. Allerdings können Sie nicht den Neupreis einfordern, sondern nur den aktuellen Wert.

RA Schröter :

3. Schließlich sollten Sie Ihrer Krankenkasse den Vorfall melden, da sich die Krankenkasse ebenfalls bei der Gemeinde schadlos halten kann.

RA Schröter :

Wichtig ist hier die Beweisführung. Sie sollten daher den Zeugen bitten seine Wahrnehmung schriftlich festzuhalten, damit Sie dies im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung vorlegen können.

Der Gemeinde ist daher die Forderung aufzuschlüsseln und eine Zahlung mit einer Frist von 14 Tagen einzufordern. Der Krankenkasse informieren Sie ebenfalls schriftlich. Sollte die Gemeinde keinen Ausgleich leisten, sollten Sie einen Anwalt mit der Durchsetzung der Forderung beauftragen.

RA Schröter :

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Für eine positive Bewertung wäre ich dankbar (bitte einmal auf den entsprechenden Smiley unter meiner Antwort klicken).

Viele Grüße

RA Schröter :

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

bitte teilen Sie mir mit, was noch unklar ist bzw. wo Sie noch Rückfrage bedarf haben.

Ansonsten bitte ich Sie mir eine positive Bewertung zu geben. Erst durch eine positive Bewertung (bitte einmal auf den entsprechenden Smiley unter meiner Antwort klicken) erhalte ich eine Vergütung für meine Beratung.

Viele Grüße

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