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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 22860
Erfahrung:  Staatsexamina
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Eine Frage: Mein Vater besitzt ein Haus in Altach. Wert ca

Kundenfrage

Eine Frage:
Mein Vater besitzt ein Haus in Altach. Wert ca € 400.000,-
Zwei Brüder sind verstorben.
Einen Bruder hat er Namenlos bestatten lassen.
Einer lebt noch. Durch diese Namenlose Bestattung habe ich mit ihm keinen guten Kontakt mehr da ich sehr enttäuscht bin. Ich lebe seit meinem 18.Lebensjahr nicht mehr in diesem Haus. Bin jetzt 42 Jahre alt und habe keinerlei Interesse dass mein Vater mich einfach so hängen lässt. Könnte mir jemand sagen ob ich Anspruch auf Erbrecht bzw. Pflichtteil habe?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Österreichisches Recht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Pflichtteilsberechtigt ist der Ehegatte sowie die Nachkommen des Erblassers (§ 762 ABGB). Als Sohn wären Sie folglich pflichtteilsberechtigt.

Der Höhe nach steht Ihnen als Pflichtteil die Hälfte des gesetzlichen Erbteils zu (§§ 765 f ABGB).

Kinder erben nach dem gesetzlichen Erbrecht neben dem Ehegatten zwei Drittel der Verlassenschaft. Das würde also bedeuten: Nach dem Ableben eines Ihrer Elternteile würden Sie und Ihr Bruder nach dem gesetzlichen Erbrecht zwei Drittel - jeder also ein Drittel - , der überlebende Elternteil ein Drittel erhalten.

Ihr Pflichtteil hiervon würde dann also 1/6 der Verlassenschaft betragen.

Würden Sie Ihren Pflichtteil nach dem Tod beider Eltern geltend machen - ist also auch Ihre Mutter vorverstorben -, so würde Ihr gesetzlicher Erbteil 1/2 der Verlassenschaft betragen, neben Ihrem Bruder, dem die andere Hälfte zufallen würde.

Davon betrüge Ihr Pflichtteil dann also 1/4 der Verlassenschaft.



Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung.

Sie bewerten, indem Sie einmal entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service" klicken.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Pflichtteilsberechtigt ist der Ehegatte sowie die Nachkommen des Erblassers (§ 762 ABGB). Als Sohn wären Sie folglich pflichtteilsberechtigt.

Der Höhe nach steht Ihnen als Pflichtteil die Hälfte des gesetzlichen Erbteils zu (§§ 765 f ABGB).

Kinder erben nach dem gesetzlichen Erbrecht neben dem Ehegatten zwei Drittel der Verlassenschaft. Das würde also bedeuten: Nach dem Ableben eines Ihrer Elternteile würden Sie und Ihr Bruder nach dem gesetzlichen Erbrecht zwei Drittel - jeder also ein Drittel - , der überlebende Elternteil ein Drittel erhalten.

Ihr Pflichtteil hiervon würde dann also 1/6 der Verlassenschaft betragen.

Würden Sie Ihren Pflichtteil nach dem Tod beider Eltern geltend machen - ist also auch Ihre Mutter vorverstorben -, so würde Ihr gesetzlicher Erbteil 1/2 der Verlassenschaft betragen, neben Ihrem Bruder, dem die andere Hälfte zufallen würde.

Davon betrüge Ihr Pflichtteil dann also 1/4 der Verlassenschaft.



Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, sofern Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung.

Sie bewerten, indem Sie einmal entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service" klicken.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Besteht noch Klärungsbedarf? Gerne können Sie nachfragen über "Antworten Sie dem Experten".

Soweit das nicht der Fall ist, darf ich um die Abgabe einer positiven Bewertung bitten.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Seien Sie so fair, und geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Ihre Anfrage ist ausführlich mit einem für Sie günstigen Ergebnis beantwortet worden.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals höflich, so fair zu sein, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt