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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 21614
Erfahrung:  Staatsexamina
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Mein Nachbar ist verstorben. Die Lebensgefährtin ist Universalerbin.Keine

Kundenfrage

Mein Nachbar ist verstorben. Die Lebensgefährtin ist Universalerbin.Keine Kinder vorhanden.
Hat noch jemand aufs Ergut Anspruch? Mutter oder Schwester
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Österreichisches Recht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Soweit der Nachbar die Lebensgefährtin testamentarisch als Universalerbin eingesetzt hat, ist damit die gesetzliche Erbfolge ausgeschlossen, und die Lebensgefährtin erbt den gesamten Nachlass.

Allerdings bleibt auch bei einer testamentarischen Anordnung - wie hier - das Pflichtteilsrecht der nächsten Angehörigen erhalten.

Pflichtteilsberechtigt sind der Ehegatte die Nachkommen und in deren Ermangelung die Vorfahren des Erblassers - also die Eltern (§ 762 ABGB).

Die Mutter des Erblassers ist folglich hier pflichtteilsberechtigt.
Sie kann von der Lebensgefährtin die Auszahlung des Pflichtteils an sich verlangen.

Die Schwester des Erblassers zählt dagegen nicht zu den Pflichtteilsberechtigten.



Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung.

Sie bewerten, indem Sie einmal entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service" klicken.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Soweit der Nachbar die Lebensgefährtin testamentarisch als Universalerbin eingesetzt hat, ist damit die gesetzliche Erbfolge ausgeschlossen, und die Lebensgefährtin erbt den gesamten Nachlass.

Allerdings bleibt auch bei einer testamentarischen Anordnung - wie hier - das Pflichtteilsrecht der nächsten Angehörigen erhalten.

Pflichtteilsberechtigt sind der Ehegatte die Nachkommen und in deren Ermangelung die Vorfahren des Erblassers - also die Eltern (§ 762 ABGB).

Die Mutter des Erblassers ist folglich hier pflichtteilsberechtigt.
Sie kann von der Lebensgefährtin die Auszahlung des Pflichtteils an sich verlangen.

Die Schwester des Erblassers zählt dagegen nicht zu den Pflichtteilsberechtigten.



Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, sofern Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung.

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Vielen Dank!


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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Besteht noch Klärungsbedarf? Gerne können Sie nachfragen über "Antworten Sie dem Experten".

Soweit das nicht der Fall ist, darf ich um die Abgabe einer positiven Bewertung bitten.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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