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SchiesslClaudia
SchiesslClaudia, Rechtsanwältin
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 16838
Erfahrung:  zwei Fachanwaltstitel
44859865
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SchiesslClaudia ist jetzt online.

Nach was richtet mann sich wenn mann einen Erberechtigten seinen

Kundenfrage

Nach was richtet mann sich wenn mann einen Erberechtigten seinen Anteil abkaufen oder auszahlen möchte!
Hat es etwas mit dem Einheitswert der Liegenschaft zu tun?
Muß die Liegenschaft von einem Sachverständigen bewertet werden?
Kann mann sich auch auf einen Wert einigen?
Ich hatte im Jahre 1985 diesen Fall.
Es ging um den Einheitswert von damals Schilling 81.000,-
Es gab 4 Erbberechtigte davon hat einer verzichtet,2 wurden mit Schilling 20.000,- jeweils ausbezahlt.
Meine Gattin und ich haben damals das Erbe auf den Todestag von meinen Schwiegervater mit einem Notariatsakt angetreten.
Leider hat einer der Erbberechtigten auf dem Notariatsakt unterschrieben.
Wie waren damals im guten Glauben das eine Verzichtserklärung vom Erbberechtigten genügen würde.
In dieser Verzichtserklärung wurde festgehalten wer von wem den Betrag erhalten hat und das der Erbberechtigte auf weitere Forderungen verzichter.
Beide beteiligten haben dieses Schreiben mit ihrer Unterschrift bestätigt.
Nun fordert dieser Erberechtigte seinen Pflichtanteil ein der ihm laut Aussage eine Anwaltes noch zusteht.
Die Verzichtserklärung ist nicht gültig.
Was wird jetzt auf meine Gattin un mir zukommen?
Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort im Voraus!
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Österreichisches Recht
Experte:  SchiesslClaudia hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage bei Just Answer, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworte

Das richtet sich nach dem Verkehrswert.

Man kann sich auch einigen.

Das gelingt aber in den wenigsten Fällen.

Also ist es am besten , man einigt sich auf einen Sachverständigen


Wenn es sich um einen Pflichtteil handelt, so würde ich aber Verjährung einwenden.

In § 1487 ABGB heißt es:


Die Rechte, den Pflichtteil oder dessen Ergänzung zu fordern müssen binnen 3 Jahren geltend gemacht werden.

Diese kurze Verjährungsfrist gilt für die Klage des zu Unrecht enterbtem auf Leistung des Pflichtteils, müsste also in Ihrem Fall greifen.


Wenn das ganze mit Notariatsakt geregelt wurde, müsste es eigentlich rechtlich in Ordnung sein.

Da es sich um keine kleinen Summen handelt würde ich Ihnen auf jeden Fall empfehlen, zuerst einmal nichts zu bezahlen und sich an einen Kollegen vor Ort zu wenden


Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen

Bestehen noch Fragen ?

Gerne
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Haben Sie diesen Fall nach Österreichischen oder Deutschen Recht beantwortet?

Experte:  SchiesslClaudia hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


nach östereichischem Recht, wie Sie aus den von mir zitierten Rechtsvorschriften ersehen können ( ABGB)

Bei uns gilt das BGB


Haben Sie sonst noch Fragen ?

Gerne
Experte:  SchiesslClaudia hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


Haben Sie noch Fragen ? Sehr gerne. Bitte fragen Sie nach, bis Sie zufrieden sind



Wenn Sie keine Fragen mehr haben bitte ich höflich um positive Bewertung.



Erst dann bekomme ich meinen Anteil aus der von Ihnen getätigten Anzahlung.
Vielen Dank