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a.merkel
a.merkel, Rechtsanwältin
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 2270
Erfahrung:  Master of Law (LL.M. Eur.)
35164805
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a.merkel ist jetzt online.

Guten morgen! als mein Sohn letztes Jahr in die 5.klasse Mittelschule

Kundenfrage

Guten morgen! als mein Sohn letztes Jahr in die 5.klasse Mittelschule kam wurde er schon in der zweiten Schulwoche von mehreren kindern im "Turnsaal" massiv verprügelt obwohl zwei Lehrerinnen Aufsichtspflicht hatten.Danach konnte er sich nicht beruhigen so dass die Lehrerin meinen Mann anrief dass er ihn abholen solle.Als mein mann zwei stunden später von der Arbeit dort ankam und die Würge mahle am Hals und die dicke aufgeplatzte Lippe sah wollte er wissen was passiert ist,da kam die Klassen Lehrerin dazu und schrie meinem Kind mitten ins Wort drein und meinte das stimmt nicht und dann hat sie (und ich meine es wircklich wörtlich) meine mann ohne ihn zu kennen und ohne Grund ihn wie eine Furie dermaßen vor den Kindern angeschrien das es bis zur Strasse zu hören war.Mein mann ist dann zur frau Direktorin gegangen,weil so kann eine Pädagogin nicht mit einem Elternteil umgehen obwohl sie ihre Aufsichtspflicht verletzt hat.Die frau Direktorin hat ihn beruhigt und gemeint wenn sich alle beteiligten beruhigt haben sollen wir alle zu ihr auf ein Gespräch kommen.Drei Wochen später wurden wir beide auch angerufen dass wir kommen und als wir da waren war nur die Direktorin und eine Vertrauenslehrerin anwesend und nicht die Klassen Lehrerin.(ich muss sagen,wir haben von einer anzeige wegen Körperverletzung und verletzung der Aufsichtspflicht abgesehen weil wir der Direktorin vertraut haben und das war nachhinein ein riesen Fehler gewesen weil diese nach einem Gespräch mit uns ein weiteres vergehen dieser Lehrerin vertuschen wollte und eine Seite aus dem Mitteilungsheft rausgerissen hat).Es kommt auch noch dazu das mein Sohn mitten aus dem Unterricht ohne Vorwarnung und Vorgespräch in eine andere Klasse versetzt wurde.Und dann kommt auch noch hinzu das mann versucht hat die ganze Schuld meinem Kind anzulassten.Er wurde von allen anderen Lehrern vor der ganzen Klasse gemobbt und von den Schülern beschimpft,so dass er jeden Tag weinend und angespannt nach hause kam.Nach einem weiteren Gespräch mit der Direktorin und seinem neuen Lehrer den ich zur rede gestellt habe wurde ich von diesem angeschrien und als Lügnerin beschimpft und die Direktorin hat auch immer wieder sachen hochgepuscht und meine Sohn als Abnormal bezeichnet!Aus sorge um unser Kind haben wir Ihn zu einem Kinderpsyhologen geschickt,ich war auch fast Depressiv geworden durch diese Gespräche die immer Einseitig verliefen.Mein Sohn ist mittlerweile auf einer viel besseren Schule und er braucht noch zeit um wieder den Lehrern und den Schülern zu vertrauen.Aber die andere Schule hat natürlich falsche Informationen an die Neue in einem Brief geschickt genauso wie an den Schulinspektor den es nicht wirklich interessiert hat was wir zu sagen hatten und somit habe ich bedenken das mein Kind mit Vorurteilen behandelt wird.Meine Frage wäre ob wir jetzt noch was gegen die Direktorin und die Lehrerin wegen Vertuschung und Verletzung der Aufsichtspflicht was tun können?Danke!
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Österreichisches Recht
Experte:  a.merkel hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sehr geehrte Ratsuchende,



ich beantworte Ihre Frage aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben folgendermaßen.

Meine Frage wäre ob wir jetzt noch was gegen die Direktorin und die Lehrerin wegen Vertuschung und Verletzung der Aufsichtspflicht was tun können?

Wichtig sind hier die Verjährungsfristen zu beachten.

Einerseits könnte ein Anspruch auf Schadensersatz gem. § 832 BGB bestehen. Hier gilt die regelmäßig 3-Jährige Verjährungsfrist gem. § 195 BGB.

Andererseits können Sie eine Strafanzeige bei der örtlichen Polizei stellen. Da es für eine Aufsichtspflichtverletzung nicht strafbar ist, kommt eine Strafbarkeit nur dann in betracht wenn das Unterlassen (Aufsichtspflicht) zu einer strafbaren Handlung geführt hat. Nach Ihrer Schilderung z.B. wegen fahrlässiger Körperverletzung gem. § 229 StGB oder unterlassener Hilfeleistung gem. § 323c StGB.

Die Verfoglungsverjährung beträgt gem. § 78 StGB mindestens 3 Jahre.

Da Sie angeben, dass die Vorfälle letztes Jahr passiert sind, ist keine Verjährung eingetreten. Sie können also nach wie vor rechtliche Schritte einleiten.



Ich hoffe, behilflich gewesen zu sein.

Fragen Sie bitte nach, wenn noch Unklarheiten bestehen, indem Sie Ihre Frage in das Feld "Antwort an Experten" eingeben. Liegen keine weiteren Verständnisfragen vor, so bitte ich die Antwort positiv zu bewerten, denn nur dann zahlt der Portalbetreiber das für die Rechtsberatung vorgesehene Honorar an mich aus.



Bei Rechtsanwälten ist eine kostenlose Rechtsberatung aus berufsrechtlichen Gründen nicht möglich.


Mit besten Grüssen

Anja Merkel, LL.M.

Rechtsanwältin

Experte:  a.merkel hat geantwortet vor 4 Jahren.
Welche Rückfragen haben Sie denn?

Bitte tippen Sie Ihre Frage in das Feld " antwort an den Experten" ein, ich kann nicht erahnen, was Sie fragen möchten!!!
Experte:  a.merkel hat geantwortet vor 4 Jahren.
Mir wurde angezeigt, dass Sie etwas veröffentlich haben, jedoch zeigt mir der gesprächsverlauf nichts an?

Bitte geben Sie nochmals Ihre Frage ein. Vielen dank! Ansonsten melde ich dem Portalbetreiber ein techn. Problem.
Experte:  a.merkel hat geantwortet vor 4 Jahren.
leider sind Sie bereits offline:

Ich sehe gerade die Kategorie österreichsiches Recht.

Die Rechtslage ist gleich, jedoch sind die §§ andere.

Ersetzen Sie § 832 BGB mit § 1311 ABGB. Die regelmäßgige Verjährung für Schadensersatzansprüche beträgt 3 Jahre, gem. § 1489 ABGB.

Ersetzen Sie § 229 StGB mit § 88 StGB für Österreich und § 323 c StGB mit § 95 StGB für Österreich. Die Verfolgungsverjährung beträgt 1 Jahr ab Kenntnis der strafbaren Handlung, vgl. § 57 StGB für Östereich.

Je nach dem wann die Vorfälle im letzten Jahr eingetreten sind, ist möglichweise im strafrechltichen Bereich bereits Verfolgungsverjährung eingetreten.
a.merkel und weitere Experten für Österreichisches Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  a.merkel hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

konnte ich nunmehr durch die ergänzende und von Ihnen gelesene Antwort helfen?

Wenn ja, bitte ich die negative Bewertung von vorhin durch eine positive Bewertung zu "neutralisieren". Sollten Sie weitere Verständnisfragen haben, so können Sie selbstverständlich Ihre Rückfragen stellen.

Experte:  a.merkel hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

konnte ich nunmehr durch die ergänzende und von Ihnen gelesene Antwort helfen?

Wenn ja, bitte ich die negative Bewertung von vorhin durch eine positive Bewertung zu "neutralisieren". Sollten Sie weitere Verständnisfragen haben, so können Sie selbstverständlich Ihre Rückfragen stellen.

 

Vielen Dank!


Experte:  a.merkel hat geantwortet vor 4 Jahren.

 

Sehr geehrte Ratsuchende,

konnte ich nunmehr durch die ergänzende und von Ihnen gelesene Antwort helfen?

Wenn ja, darf ich um positive Bewertung bitten, denn nur dann zahlt der Portalbetreiber das für die Rechtsberatung vorgesehene Honorar an mich aus, so dass meine Arbreit vergütet wird. Sollten Sie weitere Verständnisfragen haben, so können Sie selbstverständlich Ihre Rückfragen stellen.

 

Vielen Dank!

Experte:  a.merkel hat geantwortet vor 4 Jahren.

 

Sehr geehrte Ratsuchende,

konnte ich nunmehr durch die ergänzende und von Ihnen gelesene Antwort helfen?

 

Da Sie mich negativ bewertet haben und Ihre Rückfrage nicht stellen, gehe ich davon aus, dass mit der Ergänzung nunmehr alle Rückfragen beseitigt sind.

Wenn ja, darf ich um positive Bewertung bitten, denn nur dann zahlt der Portalbetreiber das für die Rechtsberatung vorgesehene Honorar an mich aus, so dass meine Arbreit vergütet wird.

 

Sollten Sie weitere Verständnisfragen haben, so können Sie selbstverständlich Ihre Rückfragen stellen.

 

Vielen Dank!