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Advopro
Advopro, Abitur
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  mehrere Mandanten aus Österreich
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Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe im Jahr 2006 einen

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe im Jahr 2006 einen teuren Gitarrenverstärker (damaliger Wert ca. € 1.800,-) bei Musik Gattermann/OÖ zur Reparatur gebracht. In dieser Zeit bin ich sowohl beruflich als auch privat nach Deutschland umgezogen. Durch diesen Umstand habe ich auf den Verstärker regelrecht vergessen.

Nun bin ich wieder zurück nach Österreich gezogen und habe heute an den Verstärker gedacht und Kontakt mit Musik Gattermann aufgenommen. Dieser teilte mir mit, dass er den Verstärker nach erfolglosen Kontaktversuchen verkauft hat.

Frage 1:
Darf Musik Gattermann den Verstärker einfach verkaufen?

Frage 2:
Wenn Ja, kann ich von Musik Gattermann einen adäquaten Betrag fordern?

Vielen Dank XXXXX XXXXX Grüße,

Volker Weidinger

Advopro :

Vielen Dank für Ihre Anfrage. Nein, das durfte die Firma nicht, es handelt sich schliesslich um Ihr Eigentum.

Advopro :

Sie haben hier einen Schadensersatzanspruch auf Erstattung des damaligen Zeitwertes.

Advopro :

Sie sollten den Zeitwert (also 1800.- €) naweisbar (per Einschreiben) und unter Fristsetzung (ca. 10-14 Tage) einfordern.

Advopro :

Für den Fall der verweigerung oder des erfolglosen Fristablaufs sollten Sie einen im Vertragsrecht/Kaufrecht erfahrenen Kollegen vor Ort beauftragenund gegebenenfalls sogar Strafanzeige wegen Unterschlagung erstatten.

Advopro :

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt





Customer:

Die Geschäftsführerin von Musik Gattermann hat mit eben via Mail mitgeteilt, dass mit dem von mir unterzeichneten Service-Vertrag ich die AGBs akzeptiert habe und in diesen AGBs steht: "Wenn Sie den Service-Auftrag, den Sie unterzeichnet haben, noch einmal lesen, können Sie entnehmen, dass der Verstärker nach 3 Jahren in unser Eigentum übergegangen ist, ebenso der Erlös aus dem Verkauf."

Advopro :

Solche AGB sind rechtlich nicht zulässig.

Advopro :

Die einzigen denkbaren Möglichkeiten wären, dass die Gegenseite hier von einem sog. Werkunternehmerpfandrecht Gebrauch gemacht hat. Hierzu müsste dieses Ihnen gegenüber erstmal angezeigt werden.

Advopro :

Selbst wenn, dann dürfte die Gegenseite nur die Reparaturkosten (falls denn überhaupt eine Reparatur durchgeführt worden sein sollte) geltend machen und von einer Veräußerung abziehen, keinesfalls aber alles einbehalten.

Customer:

Vielen Dank...

Advopro :

Sehr gern geschehen

Advopro :

Bitte denken Sie noch kurz daran, mich zu bewerten.

Advopro :

Sofern Sie noch Verständnisfragen haben, dürfen Sie natürlich gerne nachfragen.

Advopro und weitere Experten für Österreichisches Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.