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SchiesslClaudia
SchiesslClaudia, Rechtsanwältin
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 16465
Erfahrung:  zwei Fachanwaltstitel
44859865
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SchiesslClaudia ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren! Ein Unternehmen braucht ab

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren!
Ein Unternehmen braucht ab Auftragserteilung mehr als 1 Jahr zur Erfüllung.
Nach Vollendung der Leistungen erfolgt die Rechnungslegung
Eine befristete Zahlungsaufforderung mit Anwaltsdrohung kommt vor einigen Tagen mit einer Frist welche in 2 Tagen ab Erhalt endete Es war dies die 1. Mahnung
3 Tage später kommt ein Schreiben vom Inkasso Büro mit Spesen von über 1400,-€!!!!

Wie kann ich mich als Konsument wehren umso mehr als die Rechnungen nach der Mahnung beglichen wurden! Bitte dringend und Danke XXXXX XXXXX Rat. Ein verzweifelter Konsument ....
MFG ([email protected])
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Österreichisches Recht
Experte:  SchiesslClaudia hat geantwortet vor 4 Jahren.

SchiesslClaudia :

Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank für Ihre Anfrage bei Just Answer. Ich stehe sofort zu Ihrer Verfügung.

SchiesslClaudia :

Einen Augenblick Geduld

SchiesslClaudia :

Der Zeitpunkt der Zahlungsverpflichtung (Fälligkeit) einer Rechnung richtet sich nach den getroffenen vertraglichen Vereinbarung Wenn nichts anderes vereinbart ist, muss die Ware bezahlt werden, sobald der Preis feststeht und der Unternehmer bzw. die Unternehmerin die Leistung ordnungsgemäß erbracht hat. Wer diesen Zeitpunkt verstreichen lässt ohne zu bezahlen, gerät in Zahlungsverzug. Für nicht zeitgerecht geleistete Zahlungen fallen auch Verzugszinsen an, die - wenn nichts anderes vereinbart wurde - 4% pro Jahr betragen. Mahnspesen im Verzugsfall werden häufig bereits in Allgemeinen Geschäftsbedingungen vereinbart. Sie müssen vom der Schuldner bezahlt werden, wenn sie nicht unangemessen hoch sind.

SchiesslClaudia :

Man muss sich also in Ihrem Fall einmal ansehen, ob diese Mahnspesen rechtens sind, d.h wie sie berechnet wurden

JACUSTOMER-4hmlctxf- :

selbst wenn ich diese Zinsen mit 8% p a berechne kommt und auf den Zeitraum lege komme ich höchsten auf 210,-€ aber nicht 1400,-€ Geschäftsbedingungen gibt es keine laut Rechnung. Mahnungen in Österreich sind nicht gesetzlich zwingend aber allgemeiner Usus. Mir gehts es um die tatsache dass Frist zwischen Zahlungaufforderung und Aktivität eine Inkassosbüros in keiner Relation liegt (4 Tage!) UAWG

Experte:  SchiesslClaudia hat geantwortet vor 4 Jahren.
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Experte:  SchiesslClaudia hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Nschfrage,

Nach § 1333 ABGB bsteht bereits ab der ersten Mahnung die Möglichkeit, Mahnspesen zu berechnen.


Es musste also nicht die zweite Mahnung abgewartet werden.

Die Inkassogebühren haben aber bestimmte Höchstsätze. Diese sind in der Inlassogebührenverordnung niedergelegt und dürfen nicht überschritten werden.

Sie müsen zudem in einem angemessenen Verhältnis zur Grundforderung stehen.


In Ihrem Fall ist es so, dass die Inkassogebühren bereits von Anfang an hätten verlangt werden können


Von daher izt die unangemessen kurze Frist zwar ärgerlich sber nicht relevant, denn der Verkäufer hätte diese Beitreibungskosten von Anfang an verlangen können.



Ich empfehle Ihnen die Inkassogebührenverordnung beizuziehen, um zu überprüfen, ob man Ihnen diese Gebühren nicht zu hoch in Rechnung gestellt hat.


Berechtigt sie in Rechnung zu stellen war der Unternehmer leider





wenn ich Ihre Frage beantworten konnte bitte ich höflich um positive Bewertung

danke

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