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RAKRoth
RAKRoth, Abitur
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 3506
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung als Rechtsanwalt und Testamentsvollstrecker mit internationalem Bezug
35468264
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RAKRoth ist jetzt online.

Grüße Sie, ich wurde von der Staatsanwaltschaft (Österreich)

Kundenfrage

Grüße Sie,

ich wurde von der Staatsanwaltschaft (Österreich) wegen teilweise versuchten, teilweise vollendetem gewerbsmäßigen Betruges (§148 StGB) angezeigt.

Ich wüsste gerne, was denn die Kriterien für den _gewerbsmäßigen_ Betrug sind. Denn dieses Wort an sich sowie die Strafandrohung von mindestens sechs Monaten Freiheitsstrafe erscheinen mienem gesunden Menschenverstand geradezu absurd. Selbst im "erfolgreichsten" denkbaren Fall hätte die Schadenssumme hundert Euro kaum übersteigen können.

(Die Einstufung als Betrug an sich finde ich schon sehr merkwürdig, aber das wäre ein anderes Thema)

Danke Ihnen.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Österreichisches Recht
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Gewerbsmäßig handelt der Täter im Sinne des § 148 StGB Österreich, wenn der Betrug in der Absicht begangen wird, sich durch die wiederkehrende Begehung eine fortlaufende Einnahme zu verschaffen.
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Nachfragen ? Ich helfe gerne weiter.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Danke Ihnen,


 


ja, ich hätte noch eine weiter Frage. Angesichts dieser Definition ist die die Einstufung als gewerbsmäßiger Betrug geradezu absurd.


 


Würden Sie mir dazu raten, den Staatsanwalt zu kontaktieren (um Missverständnisse aufzuklären), selbst einen Anwalt einzuschalten oder einfach erst einmal die weitere Entwicklung abzuwarten? (Ein Gerichtstermin steht noch nicht fest)


 


Des weitern: Ich kann mir derzeit einen eigenen Anwalt eigentlich nicht leisten. Steht mir hier ein Pflichtverteidiger zu?


 


Danke.

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

am sinnvollsten wäre einen Verteidiger zu beauftragen.

Ist der Beschuldigte außerstande, ohne Beeinträchtigung des für ihn und seine Familie, für deren Unterhalt er zu sorgen hat, zu einer einfachen Lebensführung notwendigen Unterhaltes die gesamten Kosten der Verteidigung zu tragen, so hat das Gericht nach § 61 II StPO Österreich auf Antrag des Beschuldigten zu beschließen, dass diesem ein Verteidiger beigegeben wird, dessen Kosten er nicht oder nur zum Teil zu tragen hat, wenn und soweit dies im Interesse der Rechtspflege, vor allem im Interesse einer zweckentsprechenden Verteidigung, erforderlich ist (Verfahrenshilfeverteidiger).

Beantragen Sie über die Staatsanwaltschaft, dass Ihnen ein Verfahrenshilfeverteidiger bestellt wird.

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Nachfragen ? Ich helfe gerne weiter.

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