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RAScholz
RAScholz, Abitur
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Sehr geehrte Damen und Herren!2011/2012 baute ich auf einem

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren! 2011/2012 baute ich auf einem Unterpachtgrund ein Wohnhaus direkt an die Grundstücksgrenze. Der Nachbar an dessen Seite das Hus auf der Grundstückgrenze liegt hat seinen Unterpachtgrund neu vermessen lassen und hat eine Abweichung von der Kadastergrenze zur Naturgrenze(Hausmauer) von 7,3cm-9,5cm festgestellt. somit steht das Haus um 7,3cm-9,5cm auf seinem Grundstück. Meine Frage ist nun um es eine Toleranz von 10cm Abweichung bei Bauten auf der Grundstücksgrenze gibt? Eine zweite Frage habe ich auch noch, das Unkraut auf dem Nachbargrundstück hat eine Höhe von 1,5m inzwischen erreicht, sollte nun aufgrund der Vernachlässigung der Gartenpflege(bei dem Grundstück handelt es sich um einen Kleingartenunterpachtgrund) Schäden an der Fassade meines Hause entstehen in wie weit kann man den Nachbarn hier zur Rechenschaft ziehen? Vielen Dank für Ihre Bemühungen und den Zeitaufwand. Mit freundlichen Grüssen XXX

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Österreichisches Recht
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Verehrte Fragesteller,

eine Toleranz gibt es nicht. Sender Abriss wird der Nachbar aber nicht fördern können,
wird aber eine sog. Ueberbaurente fordern dürfen, die jährlich im Voraus zu entrichten ist und sich der Höhe nach nach der ueberbbauten Flasche richtet und dem Wert der überbauten Grundstückes.

Für Schweden, die vom Nachbargrundstueck ausgehen, haftet der Nachbar Ihnen. Was Ueberwuchs angeht haben Sie auch Anspruch auf Rueckschnitt.
RAScholz und 3 weitere Experten für Österreichisches Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Sehr geehrter Herr Scholz!


 


Nachdem Sie mir meine Frage so rasch beantwortet haben, hat sich zu diesem Thema nun eine Nachfrage ergeben.


Wenn nun die Grenze angepasst wird, wer trägt die kosten hierfür?


Mein Baumeister oder muss ich das tragen?


Dem Baumeister wurder ein Katasterplan vor Baubeginn ausgehändigt.


 


Bitte entschuldigen Sie die späte Rückfrage. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn der Bauleiter anhand der Unterlagen, die er hatte, den Überbau hätte vermeiden können, haftet Ihnen der Bauleiter für alle Schäden, die Ihnen aus dem Überbau entstehen aus seinem Vertrag mit Ihnen. Konkret können Sie den Bauleiter also für Ansprüche des Nachbarn in Regress nehmen. Der Nachbar wird sich aber seinerseits mit seinen Ansprüchen an Sie halten können.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Sehr geehrter Herr Scholz!


 


Nach Ansprache des Problems der Überbauung erhielt ich von meinem Bauleiter nun folgende Argumentation retour, wobei ich hier vorher anmerken möchte, dass die Anfangs und Endpunkte korrekt auf der Grundstücksgrenze stehen und das Haus aus der Flucht dieser beiden Punkte herausrückt.


 


Bauleiter:


Grundgrenzen werden in der Regel vor Baubeginn vom Bauherrn(frau), in diesem Fall Fr. Ernst angegeben und im Zweifelsfall durch einen Geometer im Auftrag des Bauherren festgelegt. Dies haben wir Ihnen, in einem unserer ersten Baubesprechungen, angeraten. Diesen Vorschlag haben Sie nicht angenommen. Wir nehmen an, daß dies aus Kosteneinsparungsgründen geschah.


Der Katasterplan, den wir von Ihnen erhalten haben, stellte für uns nur eine grobe Richtlinie dar, da die korrekten Ausgangspunkte zur Grundvermessung nur einem Geometer bekannt sind und wir im Rahmen unseres Gewerbes nicht dazu befugt sind Grundgrenzen zu vermessen.


Die von Ihnen angesprochenen Eisenstangen, die Ihr Nachbar gesetzt hat, wurden von uns nicht überschritten.


Möglicherweise hat sich Ihr Nachbar nach dem alten Gartenzaun gerichtet, der laut neuer Vemessung nicht korrekt gesetzt war.


 


Bei unseren zahlreichen Bauvorhaben gab es noch nie eine Beanstandung wegen Grundstücksüberschreitung, da wir immer auf die Angaben des Kunden angewiesen und diese auch als Richtig annahmen.
Nun müssen wir feststellen, daß Ihre Angaben anscheinend nicht korrekt waren.


 


Fakt ist, daß die Vermessung und damit die anfallenden Kosten IHR Grundstück betreffen und von uns nicht übernommen werden.


 


Kann sich der Bauleiter so aus der Verantwortung ziehen?


Wie gesagt das Haus ragt aus der Flucht der korrekt stehenden Anfangs- und Endpunkt des Grundstückes.


Wie kann es möglich sein, dass die Eckpunkte des Grundstückes mit dem Katasterplan übereinstimmen und die Flucht zwischen den Punkten überbaut wurde und ich nun dafür verantwortöich sein soll?


 


Vielen Dank für ihre Bemühungen.

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