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Advopro
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Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  mehrere Mandanten aus Österreich
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Zu meiner Frage von soeben: Vermieter erhält Miete einmal als

Kundenfrage

Zu meiner Frage von soeben: Vermieter erhält Miete einmal als Dauerauftrag und einmal eine Summe persönlich (Kurzunterschrift) - Dies zweite Zahlung summiert sich nach 12 Jahren auf einen knapp fünfstelligenstelligen Eurobetrag.
Frage: Steuerstrafrechtliche Konsequenzen für Vermieter und Mieter
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Österreichisches Recht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage .
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:

Hier kommt es natürlich darauf an, ob der Vermieter letztendlich diese Zahlungen vollständig angegeben und versteuert hat.

 

Sollte dieses nicht der Fall sein, würde in Bezug auf den Vermieter der Verdacht der Steuerhinterziehung vorliegen.

 

Auf Seiten des Mieters würde man höchstens von einer Beihilfe zur Steuerhinterziehung ausgehen können, wenn der Mieter wußte, dass der Vermieter den Betrag nicht vollständig angegeben hat.

 

Ansonten ist es aber nicht strafbar, einen Teil zu überweisen und einen Teil persönlich/bar zu zahlen.

 

Insoweit braucht sich der Mieter grundsätzlich keine Sorgen machen.



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Bitte bewerten Sie meine Antwort, wenn Sie zufrieden sind. Nur durch eine positive Bewertung wird meine Arbeit vergütet. Sollten Sie nicht mit meiner Antwort zufrieden sein, können Sie beliebig oft nachfragen, bis Sie eine zufriedenstellende Antwort erhalten. In diesem Fall möchte ich Sie bitten mir noch keine Bewertung (z.B. Frage nicht beantwortet) zu geben, sondern mich erst dann zu bewerten, wenn der Fragevorgang aus Ihrer Sicht abgeschlossen ist.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagnachmittag!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt





Advopro und 2 weitere Experten für Österreichisches Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Herr Rectsanwalt,


Mit welcher Strafe seitens der Finanzbehörde - zusätzlich zu einer Steuernachzahlung - ist bei einem Betrag von insgesamt über 12 Jahre € 80.000,- ungefähr zu rechnen? Oder ist der Bezugsraum lediglich 7 Jahre?


 


Besten Dank für Ihre zusätzliche Antwort

Experte:  Advopro hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für den Nachtrag.

Dass der Bezugsraum lediglich sieben Jahre ist, kann ich leider nicht erkennen, man wird hier wohl von 12 Jahren ausgehen müssen.

Hier kommt es letztendlich darauf an, ob die betreffende Person vorbestraft ist, ein Geständnis abgelegt, und wie die Umstände des Einzelfalles sind.

Zudem hätte der zuständige Richter noch einen Ermessensspielraum bei der Strafzumessung.

Bei einem solch hohen Betrag wird aber voraussichtlich mit einer Freiheitsstrafe gerechnet werden müssen (2-4 Jahre nach meiner Einschätzung).

Mit ganz viel Glück kann es noch auf eine Bewährungsstrafe hinauslaufen.

Um dieses aber abschließend beurteilen zu können, müssten wie bereits angedeutet alle Umstände des Einzelfalles bekannt sein.


Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagnachmittag!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt


Experte:  Advopro hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für den Nachtrag.

Dass der Bezugsraum lediglich sieben Jahre ist, kann ich leider nicht erkennen, man wird hier wohl von 12 Jahren ausgehen müssen.

Hier kommt es letztendlich darauf an, ob die betreffende Person vorbestraft ist, ein Geständnis abgelegt, und wie die Umstände des Einzelfalles sind.

Zudem hätte der zuständige Richter noch einen Ermessensspielraum bei der Strafzumessung.

Bei einem solch hohen Betrag wird aber voraussichtlich mit einer Freiheitsstrafe gerechnet werden müssen (2-4 Jahre nach meiner Einschätzung).

Mit ganz viel Glück kann es noch auf eine Bewährungsstrafe hinauslaufen.

Um dieses aber abschließend beurteilen zu können, müssten wie bereits angedeutet alle Umstände des Einzelfalles bekannt sein.


Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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