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a.merkel
a.merkel, Rechtsanwältin
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 2273
Erfahrung:  Master of Law (LL.M. Eur.)
35164805
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a.merkel ist jetzt online.

Nach dem Tod meines Mannes fordert die nicht Eheliche Tochter

Kundenfrage

Nach dem Tod meines Mannes fordert die nicht Eheliche Tochter Alimentennachzahlung.
Muss ich das bezahlen?denn sie hat ca.20.000,00€ mehr geerbt als nötig.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Österreichisches Recht
Experte:  a.merkel hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sehr geehrte Ratsuchende,


ich beantworte Ihre Frage aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben folgendermaßen.

Die Erbsumme spielt dann für die Alimente eine Rolle, wenn ausdrücklich vereinbart wurde, dass die zuviel verbten 20.000 Euro der Ausgleich für rückständige Alimente sind.

Außerdem ist Unterhalt solang zu leisten, bis das Kind selbsterhaltungsfähig ist, d.h. beispielsweise durch eigenens Einkommen, vgl. §§ 140 ff. ABGB Selbst wenn man davon ausgeht, dass die Erbschaft zur Selbsterhaltung des Kindes führt, so gilt dies für die Zukunft und nicht für zurückliegende Zeitepunkte. Insofern können Sie die Alimente nicht aus diesem Grund verweigern.

Alimente verjähren innerhalb von 3 Jahren, d.h. die Tochter kann lediglich für die letzten 3 Jahre den rückständigen Unterhalt fordern.

Im Ergebnis also: Wurde die Erbzahlung nicht ausdrücklich auf die rückständigen Alimente getätigt, so kann die Tochter den rückständigen Unterhalt für die letzten 3 jahre fordern.



Ich hoffe, behilflich gewesen zu sein.

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Mit besten Grüssen

Anja Merkel, LL.M.

Rechtsanwältin