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Advopro
Advopro, Abitur
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  mehrere Mandanten aus Österreich
26039601
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Hallo ! Bin aus Österreich ! Könnten sie mir eine Rechtsauskunft

Kundenfrage

Hallo !
Bin aus Österreich !

Könnten sie mir eine Rechtsauskunft geben?

Ich habe Ende 2010 ein Auto im Ausland gekauft!
Habe es dann ein paar Monate danach in Österreich wieder verkauft !

Ich habe dem damaligen privaten Käufer Unfallfreiheit zugesichert weil ich in gutem glauben und durch zusage des Vorbesitzers im Ausland davon ausgegangen bin das er Unfallfrei ist !

Nun habe ich knapp ein Jahr später heute einen Brief von einem Anwalt bekommen, das der Mann das Auto zurückgeben will und sein Geld wieder haben will weil festgestellt wurde, das er doch einmal etwas hatte !

Muss ich mir jetzt sorgen machen, das ich in tatsächlich zurücknehmen muss ?

Ich habe doch selbst nichts von einem Unfallvorschaden gewusst !

Bitte um eine kurze information ! Danke
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Österreichisches Recht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage .
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:

Hier gibt es zwei Aspekte.

 

Zunächst einmal käme eine Anfechtung des Kaufvertrages wegen arglistiger Täuschung in Betracht.

 

Hierzu müsste die Gegenseite aber nachweisen können, dass sie tatsächlich wider besseren Wissens wahrheitswidrige Angaben gemacht haben,also vorsätzlich den Unfallschaden verschwiegen haben.

 

Sollte dieses nicht der Fall sein beziehungsweise die Gegenseite dieses nicht nachweisen können,würde eine Anfechtung wegen arglistiger Täuschung grundsätzlich ausscheiden.

 

Dann wäre noch der zweite Aspekt, nämlich die Gewährleistungsrechte zu besprechen.

 

Die Eigenschaft als Unfallwagen stellt einen erheblichen Mangel dar und löst Gewährleistungsansprüche aus.

 

Sofern es sich hierbei um einen Gebrauchtwagen handelt, kann der Käufer tatsächlich vom Vertrag zurücktreten.

 

In diesem Fall müssten sie dann tatsächlich das Fahrzeug zurücknehmen, der Käufer müsse sich allerdings für die gezogenen Nutzungen (also das Fahren mit dem Fahrzeug/Gebrauchsvorteile) einen Abzug gefallen lassen.



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Bitte bewerten Sie meine Antwort, wenn Sie zufrieden sind. Nur durch eine positive Bewertung wird meine Arbeit vergütet. Sollten Sie nicht mit meiner Antwort zufrieden sein, können Sie beliebig oft nachfragen, bis Sie eine zufriedenstellende Antwort erhalten. Sofern Sie noch Verständnisfragen haben, geben Sie bitte noch keine Bewertung ab. Bewerten Sie bitte erst dann, wenn der Vorgang aus Ihrer Sicht vollständig abgeschlossen ist und Ihre Frage vollständig beantwortet wurde.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Freitagvormittag!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste



Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt




Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Noch eine Frage zum zweiten Aspekt !


Ich bin ja privat und habe damals am Kaufvertrag Gewährleistung und Garantie ausgeschlossen.


 


Dann kann der Käufer somit nichts machen ? Oder ?


 


Der Käufer sagt das Aufgrund desen das ich ihm zugesagt habe er ist Unfallfrei er ihn gekauft hat ! Sonst hätte er ihm nicht gekauft ! Es war somit ein Irrtum.


 


Habe gesehen Sie sind von Deutschland.. ist den das Recht gleich wie in Österreich ?

Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.
vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Das ist richtig. Ein Gewährleistungsausschluss unter Privaten ist möglich.

Sofern er also nicht nachweisen kann, dass Sie ihn arglistig getäuscht haben, wird er keine hohen Erfolgsaussichten haben können.

Bitte bewerten Sie meine Antwort, wenn Sie zufrieden sind. Nur durch eine positive Bewertung wird meine Arbeit vergütet. Sollten Sie nicht mit meiner Antwort zufrieden sein, können Sie beliebig oft nachfragen, bis Sie eine zufriedenstellende Antwort erhalten. Sofern Sie noch Verständnisfragen haben, geben Sie bitte noch keine Bewertung ab. Bewerten Sie bitte erst dann, wenn der Vorgang aus Ihrer Sicht vollständig abgeschlossen ist und Ihre Frage vollständig beantwortet wurde.

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Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste



Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt




Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Kennen sie sich aus im Österreichischen recht ? Weil ich sehe das sie aus Deutschland sind !


 


Also und das zählt nicht, das wenn er das gewusst hätte ihm nicht gekauft hätte ? Oder ist das eben der Versuch mit der arglistigen Täuschung ?

Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Gerne können Sie nachfragen.

Ja, ich habe Ihnen die Rechtslage nach Österreichischem Kaufrecht dargestellt.

Nein, das zählt nicht.

Da Sie hier einen Gewährleistungsausschluss haben, wird der Käufer nur dann Erfolg haben können, wenn er nachweisen kann, dass sie ihn zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses arglistig getäuscht haben, Sie also Kenntnis von der Unfalleigenschaft hatten.


Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Freitagnachmittag!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste



Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt


Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,


bitte teilen Sie mir mit, was noch unklar ist bzw. wo Sie noch Rückfrage bedarf haben,dann möchte ich Ihnen gerne darauf antworten.

Ansonsten wäre es nett, wenn Sie mir kurz eine Bewertung hinterlassen könnten. Erst durch eine neutrale (Frage beantwortet) Bewertung (aufwärts) erhalte ich eine Vergütung für meine Beratung.


Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Freitagnachmittag!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,


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Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

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Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

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