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a.merkel
a.merkel, Rechtsanwältin
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 2253
Erfahrung:  Master of Law (LL.M. Eur.)
35164805
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a.merkel ist jetzt online.

Habe ich eine" erste Mahnung "der Firma DIG im Namen der Firma content4U

Kundenfrage

Habe ich eine" erste Mahnung "der Firma DIG im Namen der Firma
content4U in der Höhe von 156,25 Euro zu bezahlen?
Ich habe der Firma Content4U einen eingeschrieben Brief geschrieben,
ohne Reaktion. Leider habe ich auf die ersten Mahnungen für mir
unbekannte und unbestellte Ware auf Grund von angedrohten rechtlichen Schritten bezahlt -jetzt reicht es aber!
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Österreichisches Recht
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Antwort kam zu spät.
Wenn ich bald drankommen tät...
Experte:  a.merkel hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sehr geehrte Ratsuchende,


ich beantworte Ihre Frage aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben folgendermaßen.


Content4U ist eine bekannte Abofalle im Internet. Haben Sie keine Ware bestellt, so müssen Sie auch nichts bezahlen. Content4U muss nachweisen, dass zwischen Ihnen ein wirksamer Vertrag zu Stande gekommen ist.

Sie sollten unverzüglich schriftlich und nachweislich (per Fax oder Einschreiben) dem Rechnungsleger und der Inkassofirma DIG gegenüber erklären, dass Sie einen solchen Vertrag zu keinem Zeitpunkt abgeschlossen haben. Den angeblich geschlossenen Vertrag fechten Sie rein vorsorglich wegen arglistiger Täuschung an.

Hilfsweise erklären Sie Widerruf gemäß § 355 BGB i.V.m. § 312 Abs. 2 BGB. Ohne Anerkennung einer Rechtspflicht fechten Sie den Vertrag hilfsweise auch wegen Irrtum über den Inhalt der Willenserklärung und erklären daneben vorsorglich die fristlose Kündigung.

Mit einem solchen Schreiben haben Sie alles ausgeschöpft, was Sie im außergerichtlichen Bereich tun können. Vermutlich werden Ihnen noch weitere Schreiben mit Mahnungen zugehen, um Sie unter Druck zu setzen. Lassen Sie sich davon nicht einschüchtern., da der Webseitenbetreiber nachweisen muss, das er tatsächlich ein Vertrag mit Ihnen abgeschlossen hat.

Ein Handlungsbedarf besteht erst, wenn gegen Sie ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet wird. Dann müssen innerhalb der 2 Wochen Widerspruch gegen den Mahnbescheid einlegen.


Ich hoffe, behilflich gewesen zu sein. Bitte bewerten Sie meine Antwort positiv, wenn ich Ihre Frage bereits abschließend beantwortet habe. Fragen Sie bitte nach, wenn noch Unklarheiten bestehen, Sie also noch nicht zufrieden sind.


Mit besten Grüssen

Anja Merkel, LL.M.

Rechtsanwältin

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