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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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troesemeier ist jetzt online.

Seit 7 Jahre wohne ich zusammen mit meinem Mann in Österreich,

Kundenfrage

Seit 7 Jahre wohne ich zusammen mit meinem Mann in Österreich, wo er ein Gasthof betreibt. Von Anfang an gab es eine Menge Gerede, welches wir immer ignoriert haben. Wir versorgen in unserem Haus auch eine ältere Sennerin und ein älterer Senner. Die Frau mit denen sie Kontakt haben besucht sie ab und zu. Jetzt haben wir aber über mehrere Seiten erfahren (und mitlerweile von der Frau selbst bestätigt bekommen), dass diese Frau uns und speziell mich verklagen will, weil ich herumreden würde, dass sie die ältere Senner und Sennerin nicht mehr sehen darf. Wir sind aus allen Wolken gefallen. Mitlerweile ist sie auch schon bei der Polizei gewesen um sich zu informieren. Dass Sie jedoch selbst herumredet in unserer Familie und dort alles durcheinander bringt, versteht Sie nicht. Gestern habe ich Sie zur Rede gestellt und darauf angesprochen, dass Sie einfach etwas behauptet und wir können uns nicht einmal verteidigen, da alles hinten rum geht. Wir haben ein Gasthof und versuchen in unserem Dorf echt zu überleben. Was können wir selbst Gerichtlich machen? Und wo fangen wir an, den mitlerweile bewegt sich ja alles schon in Richtung einer Rufschädigung und Laster.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Österreichisches Recht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

In Ansehung Ihrer Schilderung beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Sie haben gegen die Dame einen Anspruch auf Unterlassung nach § 1330 ABGB, wenn die Behauptungen unwahr sind und zudem von einer nachhaltigen Rufschädigung auszugehen ist.

Sie sollten die Dame daher schriftlich auffordern, es zu unterlassen, besagte unwahre Behauptungen Dritten gegenüber künftig zu verbreiten. Sie können in diesem Zusammenhang eine Unterlassungserklärung von der Dame einfordern.

Sollte dies nicht erfolgversprechend sein, besteht die Möglichkeit eine gerichtliche Verfügung/Edikt zu erwirken, welches der Dame gerichtlich untersagt, derartige Aussagen zu tätigen.

Ergänzend bleibt Ihnen noch die Möglichkeit , Strafanzeige zu erstatten und zwar wegen übler Nachrede ( § 111 Strafgesetzbuch).



Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

In Ansehung Ihrer Schilderung beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Sie haben gegen die Dame einen Anspruch auf Unterlassung nach § 1330 ABGB, wenn die Behauptungen unwahr sind und zudem von einer nachhaltigen Rufschädigung auszugehen ist.

Sie sollten die Dame daher schriftlich auffordern, es zu unterlassen, besagte unwahre Behauptungen Dritten gegenüber künftig zu verbreiten. Sie können in diesem Zusammenhang eine Unterlassungserklärung von der Dame einfordern.

Sollte dies nicht erfolgversprechend sein, besteht die Möglichkeit eine gerichtliche Verfügung/Edikt zu erwirken, welches der Dame gerichtlich untersagt, derartige Aussagen zu tätigen.

Ergänzend bleibt Ihnen noch die Möglichkeit , Strafanzeige zu erstatten und zwar wegen übler Nachrede ( § 111 Strafgesetzbuch).