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Advopro
Advopro, Abitur
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  mehrere Mandanten aus Österreich
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Grüß Gott, meiner Mutter wurden 2800,- Euro telefonisch mit

Kundenfrage

Grüß Gott, meiner Mutter wurden 2800,- Euro telefonisch mit einem riesen Gewinnversprechen aus der Tasche gezogen. Und zwar musste sie sogenannte "Paysafe Cards" an Tankstellen kaufen. Ich habe als ich das erfahren habe sofort dort angerufen, man sagte mir das ich diese Karten sperren lassen kann, sie waren aber alle schon komlett abgeräumt. Nächster logischer Schritt: Strafanzeige bei der Polizei. Wurde auch aufgenommen, bekam aber zu hören das man da nichts machen kann. Die Keiler versuchten heute Vormittag noch von einer Berliner Nummer aus noch mehr Geld zu bekommen, sind also noch aktiv. Ebenso hat mir die Firma Paysafe gesagt, das auf Anfrage von Behörden bekannt gegeben werden kann wer diese Guthaben eingelöst hat. Wäre es dann nicht sinnvoll hier relativ rasch zu reagieren?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Österreichisches Recht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage .
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:

Dieses Vorgehen ist mir leider bekannt.


Leider handelt es sich hier in der Tat um Betrüger/Abzocker.

 

Es sollte so schnell wie möglich reagiert werden.

 

Ehrlich gesagt sind die Chancen relativ gering, hier noch etwas wieder zu bekommen, umso schneller sie reagieren, umso höher sind die Chancen aber erfahrungsgemäß.

 

Es ist völlig richtig, da sie Strafanzeige bei der Polizei erstattet haben.Hierdurch kann die Polizei/Staatsanwaltschaft ermitteln um letztendlich herauszufinden, wohin das Geld gegangen ist.

 

Anschließend können sie über eine Akteneinsicht herausfinden, wohin das Geld gegangen ist und das Geld von dieser Person zurückfordern, falls nicht die Staatsanwaltschaft vorher schon das Geld beschlagnahmt.




Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagabend!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt



Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,


bitte teilen Sie mir kurz und konkret mit, an welcher Stelle meine Antwort für sie ungenau ist.

 

Fakt ist zunächst, dass ihre Mutter leider auf Betrüger reingefallen ist und das Geld bereits gezahlt wurde.

 

Dieses lässt sich jetzt so leider nicht ohne weiteres rückgängig machen.

 

Die einzige Möglichkeit wäre eine Beschlagnahme durch die Staatsanwaltschaft oder die Geltendmachung von zivilrechtlichen Rückforderungsansprüchen ( ihrer Mutter hat hier Rückforderungsansprüche aus dem Gesichtspunkt der arglistigen Täuschung beziehungsweise der ungerechtfertigten Bereicherung).

 

Solche Ansprüche können aber nur dann erfolgreich geltend gemacht werden, wenn der Anspruchsgegner auch bekannt ist.

 

Sonst wäre ja auch gar nicht bekannt, wie man vor Gericht konkret auf Rückzahlung verklagen sollte.

 

In einer solchen Konstellation und meiner Erfahrung nach lässt sich dieses nur über eine staatsanwaltschaftliche Ermittlung im Rahmen eines Strafverfahrens und anschließender Akteneinsicht herausfinden. Wenn sie den Namen dann haben beziehungsweise ihre Mutter,können entsprechende Ansprüche zivilrechtlich geltend gemacht werden.



Ich hoffe Ihre Nachfrage zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagabend und alles Gute!



Bitte seien Sie auch so nett und akzeptieren Sie noch kurz meine Antwort.



Sofern Sie noch Verständnisfragen haben dürfen Sie natürlich gerne nachfragen.




Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt


Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt